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Welling geht als Favorit ins Derby gegen TuS Weibern

In der Handball-Verbandsliga steht bereits am zweiten Spieltag mit der Partie des TV Welling gegen den TuS Weibern (Samstag, 19.30 Uhr, Nettetalhalle) das einzige Derby unserer Region an. Nachdem Welling das HVR-Oberhaus in diesem Jahr und Weibern es ein Jahr zuvor verlassen musste, geht es nun darum, in der Verbandsliga eine gute Rolle zu spielen. Den Klassiker irgendwann wieder eine Liga höher zu sehen, daran wollen beide Vereine arbeiten.

Die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler (im Angriff) hatte der TV Welling zuletzt beim 31:23 gut im Griff. Im Verbandsliga-Derby gegen Weibern erwartet der Rheinlandliga-Absteiger mehr Gegenwehr.  Foto: Vollrath
Die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler (im Angriff) hatte der TV Welling zuletzt beim 31:23 gut im Griff. Im Verbandsliga-Derby gegen Weibern erwartet der Rheinlandliga-Absteiger mehr Gegenwehr.
Foto: Vollrath

Dabei würden die Gastgeber um Trainer Achim Adams gerne den sofortigen Wiederaufstieg anpeilen, während die Rheinlandliga-Ambitionen der Gäste eher langfristig angelegt sind. Brisanz aber besteht im ewig jungen Duell angesichts des Lokalcharakters wie eh und je – und ganz ohne Druck geht es dabei auch nicht. Für Weibern würde eine weitere Niederlage nach der zu Saisonbeginn daheim gegen Horchheim (22:26) den Saisonstart erst einmal vermasseln. Aus Sicht der Gastgeber würde eine Heimpleite einen optimalen Start in die Runde vereiteln. Angesichts eigener Ansprüche inklusive einer soliden Leistung beim 31:23-Auftaktsieg in Remagen sind die Wellinger sicher diesmal leicht favorisiert. Zumal die Weiberner zuletzt einige personelle Sorgen hatten. Neben dem schon etwas längeren Ausfall von Marvin Retterath fehlte Trainer Hansi Schmidt gegen Horchheim noch Michael Nett. Sven Schumacher fehlt beruflich bedingt auf längere Zeit im Training, und auch Raphael Schlich musste in den Übungseinheiten passen. Notwendige Automatismen sind so natürlich nicht einzustudieren.

Schmidt unterstreicht allerdings: „Gegen Spielende hatten wir wegen des Ausfalls einiger Spieler zwar drei A-Jugend-Spieler auf dem Parkett, aber das ist überhaupt kein Alibi. Die Jungs werden da reinwachsen, und Resignation vorab, weil mal der eine oder andere fehlt, wäre unangebracht. Das ist für jeden, der spielt, die Chance, sich zu zeigen und an den Aufgaben zu wachsen“, so der Weiberner Trainer. „Ich war eher mit der taktischen Disziplin gegen Horchheim unzufrieden. Da waren zu viele Unzulänglichkeiten drin, über die wir in einer intensiven Spielanalyse gesprochen haben und die wir durch intensives Training abstellen wollen. Ob die angeschlagenen Spieler einsatzbereit sind, wird sich kurz vor dem Spiel entscheiden. Wir sind bereit, auch wenn Welling mit einer eingespielten Mannschaft favorisiert ist. Meine Jungs wissen, worauf es ankommt.“

Wellings Trainer Adams sieht das Derby so: „Natürlich wollen wir den Heimvorteil nutzen, um zu gewinnen. Als Favoriten sehe ich uns trotzdem nicht direkt. Mir ist noch ungut in Erinnerung, wie wir das letzte Saison im Derby gegen Bassenheim auch waren, dann auch stark loslegten, aber am Ende froh sein mussten über einen Punkt. Derbys sind nun mal immer doppelt umkämpft, und es kann viel passieren. Es bleibt ja auch abzuwarten, wen Weibern für dieses Spiel alles mobilisiert. Zumindest können wir wohl komplett antreten.“ Harry Traubenkraut

Handball (ABCK)
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