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TV Welling gewinnt das Derby gegen Weibern

In der Handball-Verbandsliga hat das Derby zwischen dem TV Welling und dem TuS Weibern nicht gehalten, was es versprach. Beim klaren 31:23 (17:11)-Erfolg der Gastgeber konnten die Weiberner die Partie nur 15 Minuten lang offen halten.

Hier wird der Wellinger Björn Oligschläger (links) hart bedrängt, am Ende hatte er aber elf Tore erzielt und damit maßgeblichen Anteil am deutlichen Derbysieg gegen den TuS Weibern.  Foto: Andreas Walz
Hier wird der Wellinger Björn Oligschläger (links) hart bedrängt, am Ende hatte er aber elf Tore erzielt und damit maßgeblichen Anteil am deutlichen Derbysieg gegen den TuS Weibern.
Foto: Andreas Walz

Anschließend sahen die rund 120 Zuschauer Welling von 10:8 auf 13:8 davonziehen, und Weibern war nicht mehr in der Lage zurückzukommen. Das musste auch Gästetrainer Hansi Schmidt einräumen: „Bis zur 15. Minute konnten wir mithalten, wobei wir unsere Ausfälle aber zu keinem Zeitpunkt des Spiel kompensieren konnten.“

Gegen die ambitionierten Maifelder stand Weibern ohne seinen torgefährlichen Rückraumspieler Michael Nett, Marvin Retterath und Andreas Solsbacher sowie nach dem Ausfall eines weiteren Linkshänders in Person von Marvin Haisch auf verlorenem Posten. Schon zur Pause sahen sich die Eifler mit sechs Toren im Hintertreffen, doch es kam noch deftiger, als Welling gar bis 25:14 davonziehen konnte. So kam in der ohnehin dünn besetzten Nettetalhalle keine Derbystimmung auf. Sehr zur Enttäuschung von Wellings Trainer Achim Adams: „Ich habe ja im Vorbericht drauf hingewiesen, dass solche Spiele eigene Gesetze haben und meist eng bis zum Schluss bleiben. Aber diesmal hatten wir einfach zu leichtes Spiel. Das lag sowohl an den Ausfällen beim TuS als auch an unserer recht guten Leistung.“

So waren die Gastgeber immer dann erfolgreich, wenn sie aus einer sicheren Defensive zu einfachen Kontertoren kamen, oder wenn sie im gebundenen Angriff strukturierte Spielzüge vortrugen. Wobei der elffache Torschütze Björn Oligschläger mit einer laut Adams „richtig starken Vorstellung“ ebenso hervorstach wie Michael Eultgen im TVW-Gehäuse und Tim Eis in den ersten 40 Minuten. Adams: „Wir haben als Kollektiv lange funktioniert, aber diesem Trio gebührt schon ein Extralob.“

Adams' Einschränkung „lange funktioniert“ bezog sich dabei auf jene Phase, in der Weibern noch einmal auf 21:28 verkürzen konnte, was den TVW-Trainer ärgerte. „Ich habe den Jungs gesagt, ihnen fehlt noch der Killerinstinkt, so ein Spiel so deutlich wie möglich zu gewinnen. In dieser Phase sind wir viel zu viel ins Eins-gegen eins gegangen und haben auch defensiv nicht mehr so konsequent agiert.“ Doch Weibern hatte mit Sven Schumacher und Raphael Schlich nur zwei Akteure, die diese Schwächephase mit ihren je sieben Treffern halbwegs ausnutzen konnten.

So war es kein Wunder, dass Schmidt für die Gäste konstatierte: „Der Sieg für Welling war zu keinem Zeitpunkt gefährdet, weil wir in der Abwehr überhaupt nicht in die Zweikämpfe kamen und im Angriff zu viel liegen lassen haben. Die kämpferische Einstellung war da, aber von der individuellen Klasse her war Welling uns auf fast allen Positionen überlegen. Hervorzuheben ist allerdings, dass bei uns Markus Kraus gut gehalten hat.“ So entschärfte Kraus unter anderem drei Siebenmeter, hatte aber ansonsten ebenso wenig zu lachen wie seine Mitstreiter.

TV Welling: Eultgen, Kühnhold, Otto – Oligschläger (11), Adams (5), Hürter (5/1), Eis (3), Mannheim (3), Westernburger (3), Gilles-Schulden (1), Lichtl, Müller, Schneidereit.

TuS Weibern: Kraus, Scheffler – Schlich (7/1), Schumacher (7/4), Perk (2), Sommer (2), Schulze (2), Rostek (1), Rausch (1), Rostek (1), Schäfer (1), Fink, Montermann, Stoltz.

Von unserem Mitarbeiter Harry Traubenkraut.

Handball (ABCK)
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