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    Welling/Andernach

    TV Welling: Diese Niederlage taugt als Mutmacher – HSV spielt remis

    Verbessert zeigte sich Handball-Rheinlandligist TV Welling trotz der Heimniederlage gegen den SV Urmitz. Die HSV Rhein-Nette holte gegen die HSG Mertesdorf ein nicht unbedingt erwartetes Remis, trauerte aber einem verpassten Sieg nach.

    Rene Lichtl, hier beim Torwurf, erzielte neun Treffer. Dennoch reichte es  für den TV Welling nicht zum ersten Saisonsieg. Foto: Andreas Walz
    Rene Lichtl, hier beim Torwurf, erzielte neun Treffer. Dennoch reichte es für den TV Welling nicht zum ersten Saisonsieg.
    Foto: Andreas Walz

    TV Welling – SV Urmitz 28:32 (13:19). Der TV Welling hat bei seiner dritten Saisonniederlage leistungsmäßig einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan. Gegen den Titelkandidaten reichte das zwar nicht zum Punkten, als Mutmacher für die Aufgaben nach der zweiwöchigen Spielpause taugt die Partie aber allemal. Schließlich war angesichts des Fehlens von Maximilian Adams und Niklas Mannheim nicht zu erwarten, dass die Maifelder den Urmitzern ein Bein stellen würden. Doch lange Zeit bot Welling im Rahmen seiner Möglichkeiten Paroli.

    „Der TV Welling hat das Optimum aus seinen Möglichkeiten herausgeholt. Wer gesehen hat, wie die Wellinger sich über eine Vier-Tore-Niederlage freuen konnten, kann das aber auch als Anerkennung für uns betrachten“, kommentierte Gästetrainer Zdravko Guduras und verteilte „Komplimente an den TV dafür, dass er nie aufsteckte und an das Publikum, welches seine Mannschaft permanent gepusht hat.“

    Der TVW lag beim 2:1 sogar vorne und beim 5:10 Mitte der ersten Hälfte zumindest noch in akzeptabler Distanz zum Favoriten. Dann allerdings folgten 15 Minuten, die beim 8:18-Zwischenstand nichts Gutes aus Gastgebersicht vermuten ließen. Wellings Trainer Achim Adams ärgerte sich: „Da haben wir in der Abwehr keinen Zugriff mehr gefunden und die Urmitzer Angreifer nur noch begleitet, statt sie zu bekämpfen.“ Ein 5:1-Lauf der Maifelder stellte das Pausenresultat auf ein achtbares 13:19.

    Adams stellte auf eine 5:1-Abwehr um, was Wirkung zeigte. Zumal Urmitz einen Gang zurückschaltet. So kamen die Adams-Schützlinge von 15:23 auf 19:23 heran. „Das Welling noch mal Blut lecken durfte hat mir natürlich nicht gefallen“, befand Guduras. Für Adams war es wichtig, dass die Niederlage nur mit vier Toren Differenz ausfiel: „Die Jungs sind eine richtige Kämpfertruppe. Das haben unsere Zuschauer auch honoriert.“ Verhalten optimistisch blickte er voraus: „Die Gegner, mit denen wir uns auf Augenhöhe sehen, kommen nach der Spielpause.“ htr

    TV Welling: Basibüyük, S. Monschauer, Eultgen, Otto; Lichtl (9/4), Oligschläger (5), Hürter (4), Ockenfeld (4), Eis (2), Westenburger (2), Gilles-Schulden (1), Schwarz (1), Müller.

    HSV Rhein-Nette – HSG Mertesdorf-Ruwertal 31:31 (17:12). Im dritten Saisonspiel hat sich die HSV Rhein-Nette den dritten Punkt erkämpft. Ohne Spielgestalter Dustin Kneip, der im Abschlusstraining umknickte, kam die HSV dennoch gut in die Partie. Die Gäste aus dem Ruwertal offenbarten früh Abschlussschwächen, die Kobusch-Sieben trumpfte mit viel Spielwitz auf und ging mit bis zu sechs Toren – 14:8 (22.) in Führung. Im Angriff überzeugte Yannick Mehlem mit vier frühen Treffern. Beim 17:12 wurden die Seiten gewechselt.

    Im zweiten Durchgang lief es offensiv nicht mehr gut für die HSV. Die Gäste verkürzten schnell auf 16:18, und schon in der 40. Spielminute war die Partie beim 19:19 wieder ausgeglichen. HSG-Spielmacher Christian Schröder kam immer wieder zu einfachen Toren durch die Mitte, die Rhein-Nette Defensive war mehrfach nicht auf dem Posten. HSV-Trainer Jörn Kobusch probierte es auch mit Manndeckung und einer offensiveren Deckung. Immer wieder hatte die HSV aber Probleme in Eins-gegen-Eins Duellen. Die Gäste übernahmen nun die Führung, die sie schnell bis auf 20:24 (46.) ausbauten. In den letzten zehn Minuten fing sich die HSV aber wieder. Kapitän Peter Bieg und Geburtstagskind Philipp Klein erzielten über die Außenpositionen enorm wichtige Tore. Bieg war es auch, der beim 29:29 (56.) dem Ausgleich und im nächsten Angriff die Andernacher Führung erzielte. Die HSG konterte zum 30:30, auf der Gegenseite markierte Klein das 31. Tor. Christian Schröder schaffte für die Gäste das 31:31 170 Sekunden vor dem Ende, die letzten beiden Minuten der Partie blieben torlos.

    „Vor der Partie hätten wir ein Remis sicherlich gerne angenommen. Nach der guten ersten Halbzeit ist es jetzt ein bisschen schade, dass wir nicht gewonnen haben. Die Punkteteilung ist aber gerecht, da unser zweiter Durchgang einfach nicht gut war“, erklärte Kobusch. lkl

    HSV Rhein-Nette: Skerlak, Stitz; Lenz (1), Reimer (3), Gärtner (11/5), Music, Keip, Klein (5), Wansorra (2), Mehlem (4), Daun

    Handball (ABCK)
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