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    Mülheim/Vallendar

    TV 05 Mülheim nimmt die Favoritenrolle an

    Für den TV 05 Mülheim steht in der Handball- Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar das zweite Rheinland-Duell binnen einer Woche an. Zu Gast am Mülheimer Schul- und Sportzentrum ist am heutigen Freitagabend Aufsteiger SG Gösenroth/Laufersweiler. Der HV Vallendar muss dagegen reisen. In Ludwigshafen wartet die Bundesligareserve der TSG Friesenheim.

    Schwerstarbeit wartet auf den HV Vallendar (vorn mit Jonas Strüder im Heimspiel gegen Saulheim) in der Partie bei der TSG Friesenheim II. TSG-Trainer Andreas Reckenthäler kennt die Stärken und Schwächen seines Ex-Klubs bestens.  Foto: Wolfgang Heilk
    Schwerstarbeit wartet auf den HV Vallendar (vorn mit Jonas Strüder im Heimspiel gegen Saulheim) in der Partie bei der TSG Friesenheim II. TSG-Trainer Andreas Reckenthäler kennt die Stärken und Schwächen seines Ex-Klubs bestens.
    Foto: Wolfgang Heilk

    TV 05 Mülheim – SG Gösenroth/Laufersweiler (Fr., 20 Uhr). Im Oberliga-Duell zwischen den Rheinlandrivalen sind die Hausherren favorisiert. Das sieht auch der Mülheimer Trainer Hilmar Bjanrason so: „Die Rolle nehmen wir gerne an und haben den Anspruch, dieser auch gerecht zu werden. Wir haben mehr Erfahrung in der Oberliga, das wollen wir einbringen.“

    Bei den Hunsrückern hat sich nach sechs Spieltagen Ernüchterung breitgemacht, es setzte fünf Niederlagen. „Der Sprung von der Rheinlandliga in die Oberliga ist ähnlich hoch wie der von unserer Liga in die dritte. Bei vielen Aufsteigern der letzten Jahre ist die Euphorie schnell dahin. Ich glaube aber, Gösenroth geht damit gut um, und man ist die Saison realistisch angegangen. Die können völlig befreit aufspielen, denn der Druck lastet mehr auf uns. Das sind gefährliche Spiele“, weiß Bjarnason.

    Die letzte Pflichtspielbegegnung der Kontrahenten liegt trotz des langjährigen Ligenunterschiedes nicht lange zurück. Im Vorjahr begegnete man sich kurz vor Weihnachten im Final Four des Rheinlandpokals. Mülheim setzte sich mit 23:19 durch und konnte den Pokal am Ende auch mit nach Hause nehmen. „Gösenroth hat sich auch nach dem Aufstieg nicht so sehr verändert. Der Rückraum ist stark, den müssen wir in den Griff bekommen“, erklärt Bjarnason.

    Bei seinem Team musste der Isländer unter der Woche nach dem verdienten Sieg in Kastellaun ein wenig auf die Euphoriebremse treten. „Die Stimmung ist sehr positiv, und das ist natürlich gut so. Trotzdem muss ich meine Mannschaft immer schnell vor etwas Übermut warnen. Gerade vermeintlich schwächere Gegner haben uns in der Vergangenheit immer wieder Probleme bereitet. Und auch Gösenroth ist dazu absolut in der Lage. Wir müssen schon an die Leistung der letzten Woche anknüpfen“, warnt Bjarnason. Neben der Stimmung erscheint auch die Personalsituation beim TV 05 positiv. Außer dem studienbedingt abwesenden Martin Langen kann Mülheim auf alle Akteure zugreifen.

    TSG Friesenheim II – HV Vallendar (Sa., 20 Uhr). „Das ist eine Partie, die wir fast schon gewinnen müssen“, hebt HVV-Trainer Christoph Barthel die Bedeutung hervor. Die Friesenheimer Bundesligareserve hat im Sommer einen großen Umbruch vollzogen. Gleich zwölf Spieler verließen den Verein, acht Neue kamen hinzu. Und auch auf der Trainerbank präsentierte man ein beim HVV bestens bekanntes Gesicht. Andreas Reckenthäler, Sohn von HVV-Trainerlegende Wolfgang Reckenthäler und bis zum Vorjahr noch Spieler der Vallendarer, coacht die junge Mannschaft der TSG. Als Saisonziel wurde in Ludwigshafen der Klassenverbleib ausgerufen. Nach sechs Spielen steht man mit 2:10 Punkten im Tabellenkeller. Alle fünf Niederlagen resultierten aber bislang gegen Teams, die im einstelligen Tabellenbereich stehen.

    „Die Entwicklung der TSG unter Andreas scheint gut. Die Mannschaft hat sich deutlich stabilisiert“, hat Barthel beobachtet. Barthel und Reckenthäler junior verbindet eine langjährige Freundschaft, die aber am Samstag für 60 Minuten ruhen muss. „Wir beide wollen dieses Spiel natürlich unbedingt gewinnen, ist doch klar. In der Partie ist es egal, wer auf der anderen Seite als Trainer steht. Da geht es nur um uns“, so Barthel, der beim Team ohnehin genug Baustellen sieht. „Wir müssen mehr füreinander spielen und bessere Absprachen in der Abwehr treffen. Die Heimniederlage hat deutlich aufgezeigt, wo noch unsere Schwächen sind. Zudem müssen wir weiter daran arbeiten, die Leistungsschwankungen innerhalb des Spiels in den Griff zu bekommen.“

    Positiv sollte sich die Rückkehr von Linkshänder Stefan Baldus auf das HVV-Offensivspiel auswirken. „Er hat uns gegen Saulheim sehr gefehlt. Es ist einfach auch wichtig, einen Linkshänder im rechten Rückraum zu haben. Zudem bringt Stefan natürlich einiges an Erfahrung mit“, weiß Barthel. Auch Dominik Stein wird wieder mit von der Partie sein. Nach seiner siebenmonatigen Verletzungspause feierte der Kreisläufer in der Vorwoche sein Comeback. Barthel: „Er wird weiter in Ruhe aufgebaut, und seine Spielzeit wird sich steigern. Die erste Belastung hat er gut weggesteckt.“

    Von unserem Mitarbeiter

    Lutz Klattenberg

    „Das ist eine Partie,

    die wir fast schon

    gewinnen müssen.“

    Vallendars Trainer Christoph Barthel.

    Handball (ABCK)
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