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    Welling/Weibern

    Torfestival hilft dem TV Welling nicht

    Handball-Rheinlandligist TuS Weibern hat zwei weitere Punkte gesammelt. Konkurrent TV Welling reichten 39 erzielte Tore nicht zu einem Erfolgserlebnis.

    Hier hat der Wellinger René Lichtl (am Ball) freie Bahn. Am Ende stand der TV Welling aber mit leeren Händen da, die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch entführte beide Punkte aus der Nettetalhalle. Foto: Andreas Walz
    Hier hat der Wellinger René Lichtl (am Ball) freie Bahn. Am Ende stand der TV Welling aber mit leeren Händen da, die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch entführte beide Punkte aus der Nettetalhalle.
    Foto: Andreas Walz

    TV Welling -

    HSG Irmenach/K./H. 39:47 (17:18)

    76 Ergebnisfelder hat ein Handball-Spielberichtsbogen. Im Heimspiel des TV Welling gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch aber reichten bei der 39:47 (17:18)-Niederlage der Gastgeber selbst die nicht, denn vor diesmal nur spärlicher Zuschauerkulisse fielen beim Torfestival in der Nettetalhalle 86 Treffer in einer der torreichsten Begegnungen der Rheinlandliga-Geschichte.

    Wer daraus auf ein Vollversagen der Abwehrreihen schließt, liegt aber nur bedingt richtig. "Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gedeckt und aufopferungsvoll um jeden Ballbesitz gekämpft. Meine Mannschaft hat da eine klasse Halbzeit hingelegt, aber andererseits dabei so viel Kraft gelassen, dass sich dies im zweiten Durchgang brutal rächte", stellte Wellings Spielertrainer seinen Mitstreitern ein gutes Zeugnis aus.

    Gleichzeitig aber trauerte Schäfer der Phase unmittelbar nach Wiederanpfiff nach: "Nachdem wir abgesehen vom 0:1 bis zum 16:15 immer gleichauf oder vorne lagen und erst kurz vor der Pause wieder in Rückstand gerieten, haben wir mit zunehmender Spielzeit einige gute Torchancen liegen lassen. Irmenach konnte sich dadurch ein kleines Polster herauswerfen. Wenn wir noch länger drangeblieben wären, dann wäre Irmenach vielleicht etwas nervös geworden."

    So aber setzten sich die favorisierten Gäste im weiteren Spielverlauf ab dem 30:31 aus Wellinger Sicht nach und nach ab, da WEelling die Kräfte schwanden. Wellinger Fehlwürfe nutzten die Gäste mit ihrem starken Gegenstoßspiel zu eigenen Treffern drückten dabei gnadenlos aufs Tempo. Dabei nahmen die Hunsrücker auch in Kauf, dass eine oder andere Gegentor zu kassieren. Beim 31:36 aus Wellinger Sicht war dann auch die Moral in Reihen der Maifelder allmählich gebrochen. "Am Ende hatte die HSG einfach auch die größeren personellen Alternativen. Ich bin aber mit unserem Auftreten nicht unzufrieden, denn wir haben uns diesmal bis zum Schlusspfiff nicht aufgegeben und beim offenen Schlagabtausch dagegengehalten", lautete Schäfers Fazit. HSG-Trainer Markus Bach bewertete die Partie ähnlich wie Schäfer: "Noch nie habe ich 47 Tore meiner Mannschaft gesehen - und noch nie haben wir 39 Gegentore bekommen. Das Spiel war ein offener Schlagabtausch, wobei angesichts der rutschigen Halle die Angreifer klar im Vorteil waren. Uns allen war bekannt, dass Welling sehr heimstark ist, doch davon war an diesem Abend zumindest in Sachen Zuschauer wenig zu spüren."

    TV Welling: Basibüyük, S. Monschauer; Hürter (10/5), Schäfer (8), Lichtl (5), Orth (5), Schnor (4), Zeitzem (4), Gerner (2), Westenburger (1), Gilles-Schulden, Mannheim, F. Monschauer, Schwarz.

    TuS Weibern -

    HSG Wittlich 28:22 (16:9)

    Der TuS Weibern hat mit dem 28:22 (16:9)-Erfolg gegen die HSG Wittlich zwar schnell in die Erfolgsspur zurückgefunden, Trainer Jan Reuland war aber nach der Partie eher sauer als erfreut. "Das war ein grottenschlechtes Spiel beider Mannschaften. Wir können froh sein, dass Wittlich nicht komplett war, sonst wäre es anders ausgegangen. Wir haben 9:1 geführt, aber dann hat irgendeiner das Licht ausgemacht, und es war nur noch Chaos." Einzig Florian Bininda und Raphael Schlich nahm Weiberns Trainer dabei von der Kritik aus: "Florian hat in Abwehr und Angriff überzeugt, und Raphael war zumindest in der Offensive gut."

    Schlich war tatsächlich dermaßen gut aufgelegt, dass er gleich zweistellig traf. Ansonsten aber übertrafen sich beide Teams nach dem starken Weiberner Start ab Mitte der ersten Hälfte im Vergeben guter Torchancen, im Produzieren technischer Fehler und in Nachlässigkeiten, was die Abwehrarbeit anging. Das beklagte auch Gästetrainer Igor Domaschenko anschließend: "Die ersten zehn Minuten haben wir völlig verschlafen. Und sind anschließend auch über 5:11 einfach nicht ins Spiel zurückgekommen, obwohl unsere Torhüter Benjamin Schug und Konstantin Stettler überzeugende Leistungen ablieferten."

    Zwölf technische Fehler produzierten die Gäste bereits in der ersten Halbzeit. "Aber wir haben uns Mühe gegeben, in dieser Hinsicht nicht weniger zu tun", so Reuland sarkastisch. Entsprechend verdankten es die Eifeler mehr den Gästefehlern als eigener Spielkunst, dass sie zur Pause immer noch deutlich vorn lagen.

    "Es war eine ganz schwache Leistung und ein schwaches Niveau bei meiner Mannschaft", gab Domaschenko dann auch zu. Nach der Pause aber war es der TuS Weibern, der nicht mehr richtig in die Partie zurückfand und es den Gästen aus der Säubrennerstadt nun erlaubte mitzuhalten. "Die Partie ist dann immer mehr verflacht, wie man so schön sagt", meinte Reuland. Dennoch gelang es seiner Mannschaft, den dritten Rang zu festigen und die Grundlage für das nächste Spitzenspiel kommenden Sonntag in Schweich zu legen. "Da müssen wir aber ganz anders auftreten. Es wird eine harte Trainingswoche." Eine gemütliche Adventszeit sieht anders aus. htr

    TuS Weibern: Arenz, Markus Kraus; Schlich (11/2), Bininda (5), Hühmann (4), Nürenberg (3/1), Nett (2), Dahm (1), Faika (1), Perk (1), Michael Kraus, Klapperich, Müller, Rausch.

    Handball (ABCK)
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