40.000
Aus unserem Archiv
Andernach/Welling

Rhein-Nette und Welling wollen Heimvorteil nutzen

In der Handball-Rheinlandliga sind die HSV Rhein-Nette und der TV Welling zu Hause gefordert.

Der TV Welling (am Ball mit Björn Oligschläger) erwartet im Duell mit der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch zwar viel Gegenwehr, in der Rolle des Außenseiters fühlen sich die Maifelder in heimischer Halle aber wohl.  Foto: Walz
Der TV Welling (am Ball mit Björn Oligschläger) erwartet im Duell mit der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch zwar viel Gegenwehr, in der Rolle des Außenseiters fühlen sich die Maifelder in heimischer Halle aber wohl.
Foto: Walz

HSV Rhein-Nette – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Sa., 17.30 Uhr). Nach dreiwöchiger Spielpause greift die HSV Rhein-Nette wieder in das Spielgeschehen der Handball-Rheinlandliga ein. Zwei Partien sind vor der Weihnachtspause für die Mannschaft von Trainer Jörn Kobusch noch zu absolvieren, am Samstag (17.30 Uhr) steht das Topspiel des Verbandsoberhauses in der Andernacher Realschulhalle auf dem Programm. Die HSV, nach Minuspunkten beste Mannschaft der Liga, empfängt die HSG Bad Ems/Bannberscheid. Die Kombinierten aus Westerwald und Kurstadt haben bereits zwei Spiele mehr als die Vereinigten aus Andernach und Plaidt bestritten. Mit einem Minuspunkt aber auch drei Pluspunkten mehr steht die HSG derzeit auf Platz zwei.

„Wir haben uns dieses Topspiel hart erarbeitet und haben alle richtig Bock darauf. Von der HSG haben alle erwartet, dass sie dort oben in der Tabelle stehen. Wir haben aber unter Beweis gestellt, dass es nicht leicht ist, in unserer Halle zu punkten“, so Kobusch. Wie auch schon größtenteils durch die ganze Saison kam die HSV verletzungsfrei durch die drei spielfreien Wochen. Allein Kevin Scholl wird fehlen. Der Rechtsaußen wurde zu Beginn der Woche erfolgreich am Knie operiert, er wird der Mannschaft aber weiter von der Bank aus helfen. „Der Kader ist eigentlich vollzählig und gut drauf. Aber in dieser Saison hat es sich schon häufiger angefühlt wie ein Neustart. Nach längerer Spielpause weiß man nie so recht, woran man ist“, meint Kobusch, der einen starken Gegner erwartet. Rückraumakteur Florian Heß kommt im Team der HSG Bad Ems/Bannberscheid zu mehr als sechs Toren im Schnitt, in Mathias Baldus verfügt man über einen erfahrenen Spielgestalter, und der Kroate Ivan Trebotic gibt der Defensive Halt.

„Auch über den Kreis und Außen sind sie gefährlich. Die Abwehr hat sowohl eine 6:0- als auch eine 5:1- Formation schon gespielt. Der neue Trainer Veit Waldgenbach hat aus dem Team eine echte Spitzenmannschaft geformt. Man kann sich eigentlich auf nichts Spezielles einstellen“, erklärt Kobusch. Deshalb gilt: „Der Fokus muss auf unserem Spiel liegen. Wenn wir die Defensivleistung der letzten Spiele an den Tag legen, dann können wir auch in diesem Spiel am Ende siegreich sein“, ist sich Kobusch sicher.

Im Anschluss an die Rheinlandliga-Begegnung treffen die Reserveteams beider Mannschaften in der Verbandsliga Ost aufeinander. Die drittplatzierte HSG reist als Favorit an. Die HSV-Reserve steht mit derzeit 4:14 Punkten auf dem vorletzten Rang. Können beide Spiele siegreich gestaltet werden, dürfte die anschließende Weihnachtsfeier der HSV Rhein-Nette in der Realschulhalle stimmungsvoll werden. Alle HSV-Teams, Zuschauer und Sponsoren sind dazu herzlich eingeladen.

TV Welling – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Sa., 19.30 Uhr). In der Handball-Rheinlandliga empfängt der TV Welling im letzten Heimspiel des Jahres am Samstag um 19.30 Uhr mit der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch so etwas wie das Team der Stunde. Zwar verlor die Mannschaft von Trainer Mirza Cehajic zuletzt das Viertelfinalspiel gegen den Oberligisten SG Gösenroth. Doch die Mannschaft unterstrich auch in diesem Lokalkampf beim achtbaren 21:23 ihre gute Verfassung.

Offensichtlich hat der ehemalige Bundesligaspieler Cehajic, der die erfolglose Jutta Holl vor rund sechs Wochen ablöste, dem Team Leben eingehaucht. In der Meisterschaft ist die HSG jedenfalls seitdem mit 8:0 Punkten auf Erfolgskurs, hat sich nach einem durchwachsenen Saisonfehlstart mit nun 10:6 Zählern auf Rang fünf zurückgekämpft und befindet sich damit sogar wieder in Sichtweite zur Tabellenspitze. Was Wellings Trainer Achim Adams nicht im Geringsten verwundert. „Ich habe schon zu Saisonbeginn gesagt, dass die HSG zu den vier Titelkandidaten gehört. Mittlerweile zeigen sie das, was in ihnen steckt. Wir erwischen sie sicher nicht in der schwächsten Phase des Teams.“

Was nicht bedeutet, dass die Wellinger vor Ehrfrucht erstarren wollen. Ein Blick in die Historie zeigt, dass sie der Hunsrück-HSG gerade in der Wellinger Nettetalhalle oft das Leben schwer machen konnten. „Es ist schon ein Unterschied in dieser Liga, ob du daheim in gewohnter Umgebung und ohne längere Anreise in den Knochen antreten kannst oder auswärts ranmusst. Zumindest darin liegt unser Vorteil. Es gibt sogar noch einen zweiten, denn wir sind Außenseiter und haben nichts zu verlieren. Wir können wirklich frei aufspielen. Punkte gegen Irmenach stehen nicht auf unserer Agenda mit Blick auf das Saisonziel Klassenerhalt“, so Adams. Willkommen wären Punkte aber allemal, nachdem der TVW sich zuletzt in der Tabelle vorarbeiten konnte, aber zu allerletzt in Trier beim Abbruchspiel nach Wasserschaden nicht mit Ruhm bekleckerte. Diese Partie wird nun am 7. Januar wiederholt.

Adams: „Das Ergebnis ist zwar statistisch getilgt, die schlechte Leistung bis zum 14:24 aber noch nicht. Die wollen wir vor eigener Kulisse im letzten Heimspiel des Jahres zumindest mit einer deutlich besseren Vorstellung ausmerzen. Wenn es langen soll, um die HSG richtig zu fordern, müssen wir vor allem in der Abwehr viel energischer sein als in Trier und im Angriff mit Geduld und Spielwitz agieren. Genau das erwarte ich auch eindeutig von meinem Team. Schließlich geht es auch um Werbung für den Nettecup und die Heimspiele in 2018.“ lkl, htr

Handball (ABCK)
Meistgelesene Artikel
Fußball Männer
Fußball Frauen
Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

im Rheinland

- Westerwald

- Mittelrhein/Mosel

- Rhein-Lahn

im Südwesten

 späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

Fußball Mix
Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

Jugendfußball

- im Rheinland

- im Südwesten

Fußballpokale

Hallenfußball

 späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

Sport-Lokalteile
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
  • Regionalsport
  • Newsticker
  • Lokalticker