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    Vallendar/Mülheim

    Kann HVV Rückraum-Ass stoppen?

    In der Handball-Oberliga hat der HV Vallendar Heimrecht. Gegen die SG Saulheim soll das Punktekonto wieder ausgeglichen werden. Am Ende einer englischen Woche wartet auf den TV 05 Mülheim ein Auswärtsspiel. Nach zwei Niederlagen will der TV im kleinen Rheinlandderby bei der HSG Kastellaun/Simmern wieder punkten.

    HV Vallendar. SG Saulheim Sa., 18 Uhr

    Auf die Knie – der Vallendarer Oliver Lohner (am Ball) hat hier nicht die beste Wurfposition. Die will er sich dafür im Heimspiel des HVV gegen die SG Saulheim möglichst oft erarbeiten. Foto: Didi Mühlen
    Auf die Knie – der Vallendarer Oliver Lohner (am Ball) hat hier nicht die beste Wurfposition. Die will er sich dafür im Heimspiel des HVV gegen die SG Saulheim möglichst oft erarbeiten.
    Foto: Didi Mühlen

    Der 27:19-Auswärtssieg in Bingen brachte in Vallendar vor allem eine Erkenntnis. „Wir können mittlerweile auf zwei Abwehrsysteme vertrauen. Neben unserer bewährten offensiven 3:2:1-Deckung ist auch die 6:0-Defensive eine Option“, erklärt HVV-Trainer Christoph Barthel. „Ansonsten liegt der Hauptaugenmerk auch in der Partie gegen Saulheim wieder darauf, dass wir uns weiter verbessern. Die Mannschaft ist auf einem guten Weg, das wollen wir fortsetzen.“

    Der Gegner aus Rheinhessen ist punktgleich mit dem HVV und hat in Matthias Conrad einen der gefährlichsten Rückraumakteure der Liga in seinen Reihen. Der 35-Jährige verfügt über Erfahrung in der zweiten Bundesliga für die SG Leuterhausen, wo sich die Wege mit Barthel mehrfach kreuzten. Barthel trainierte seinerzeit den Ligarivalen Tuspo Obernburg. „Das ist natürlich ein immens guter Spieler, auf den unsere Abwehr vorbereitet sein muss. Wie immer eigentlich gilt es aber, das Hauptaugenmerk auf die eigene Leistung zu legen. Wir wollen weiter unser Spieltempo erhöhen und dies über einen längeren Zeitraum auch konstant halten. Dann haben wir gute Chancen, dieses Spiel für uns zu entscheiden“, ist sich Barthel sicher.

    Erfreuliches gibt es aus dem Vallendarer Lazarett zu vermelden. Nach siebenmonatiger Verletzungspause steht Dominik Stein vor der Rückehr auf das Feld. Der 21-jährige Kreisläufer soll vorsichtig aufgebaut werden. „Erst nach und nach soll Dominik das Pensum steigern. Zunächst einmal werden wir ihm Minuten in der Abwehr geben und dann schauen, wie es sich entwickelt“, sagt Barthel. Weiterhin verletzt fehlen werden Merlin Busse und Kalani Schmidt. Busse wird voraussichtlich noch den gesamten Oktober ausfallen, Schmidt nach seinem erneuten Kreuzbandriss wohl bis Saisonende.

    HSG Kastellaun/Simmern – TV 05 Mülheim Sa., 19.30 Uhr

    Zwei Niederlagen binnen 48 Stunden kann man wahrscheinlich mit einem Derbysieg am besten vergessen machen. Zumindest strebt der TV 05 Mülheim dies an. „Die Niederlage in Budenheim am Dienstag tut weit weniger weh, als die Heimniederlage gegen Worms am Sonntag. Gegen Worms haben wir uns das Leben mit 17 technischen Fehlern selbst schwer gemacht. Wenn wir die Anzahl der Fehler um zehn reduzieren, sollten wir eigentlich in jedem Spiel unsere Siegchancen haben“, meint der Mülheimer Trainer Hilmar Bjarnason. „Eine dritte Niederlage hintereinander wäre jetzt natürlich sehr schmerzhaft, wir wollen die vier Minuspunkte gerne abschütteln.“ Die Hunsrücker SG legte einen vernünftigen Saisonstart hin und steht bei 5:5 Punkten. Bjarnason hat viel Respekt vor dem Gegner: „Man erkennt deutlich die Handschrift meines Trainerkollegen Axel Schneider. Wie schon zuvor in Budenheim lässt er eine 6:0- Deckung spielen mit vorgezogenen Außen. Auch die jungen Spieler wurden bisher gut integriert.“ Einen personellen Rückschlag musste die HSG allerdings hinnehmen: Leistungsträger Adnan Kulovic zog sich einen Kreuzbandriss zu. Auch Mülheim hatte zuletzt den Ausfall eines Leistungsträgers zu verkraften. Torjäger Max Zerwas fehlte gegen Budenheim. Gegen Kastellaun hofft der TV auf die Rückehr des mehrfachen Oberligatorschützenkönigs. „Man muss abwarten, ob es reicht. Aber im letzten Spiel haben wir gesehen, dass wir es auch ohne Max können. Phasenweise haben wir gegen Budenheim richtig gut gespielt. Daran müssen wir anknüpfen“, wünscht sich Bjarnason.

    Von unserem Mitarbeiter

    Lutz Klattenberg

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