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Rheinbrohl

HSG Römerwall bejubelt die Meisterschaft

Vorgezogene Meisterschaft in der Verbandsliga Ost, ein 32:26 (14:8)-Heimerfolg über den Erzrivalen TuS Weibern, viele tolle Tore, eine herrliche Kulisse auf der Tribüne, da konnten es die Handballer der HSG Römerwall leicht verkraften, dass die Wasserdusche für ihren Spielertrainer und Meistermacher Tim Binnes gleich nach seinem ersten Jahr als Chefcoach ein wenig daneben ging.

Spielertrainer Tim Binnes (am Ball) spazierte mit der HSG Römerwall durch die Saison 2017/2018 zur Verbandsligameisterschaft.  Foto: Jörg Niebergall
Spielertrainer Tim Binnes (am Ball) spazierte mit der HSG Römerwall durch die Saison 2017/2018 zur Verbandsligameisterschaft.
Foto: Jörg Niebergall

Die Handballspielgemeinschaft aus Rheinbrohl und Bad Hönningen dürfte auch in der Rheinlandliga ein ernst zu nehmender Gegner sein. Der HSG-Kader bleibt bis auf die beiden Torwartpositionen (Robert Schuhmann, Julian Dannenberg) komplett zusammen. Vielleicht lockt der Aufstieg bis zum Saisonstart im Spätsommer ja noch die ein oder andere Verstärkung an den Römerwall. „Aber auch so wollen wir uns in der neuen Liga etablieren“, sagt Tim Binnes. „Unsere Trainingsintensität war mit drei Einheiten pro Woche schon bislang recht ordentlich. Wir feilen in der Vorbereitung noch etwas an der Kraft und der Ausdauer, ich sehe der nächsten Saison optimistisch entgegen.“

Dass auf den jungen Spielertrainer Tim Binnes und seine Jungs in der Spielzeit 2018/2019 in der Rheinlandliga 22 Auswärtsspiele zukommen, liegt daran, dass die Rheinbrohler Römerwallhalle nach dem letzten Spieltag am 28. April gegen den HV Vallendar II einer einjährigen Renovationsphase (bauliche und energetische Maßnahmen) unterzogen wird. An Spiel- und Trainingsbetrieb ist in Rheinbrohl in dieser Zeit nicht zu denken. Ihre „Heimspiele“ tragen die Römerwaller in der neuen Saison in der Sporthalle in St. Katharinen aus. „Für unsere Trainingseinheiten hat uns St. Katharinen den Dienstag zur Verfügung gestellt“, sagt der HSG-Vorsitzende Bernd Frorath. „Auch einige Jugendmannschaften können dann dort trainieren. Ansonsten steht uns ja auch noch die Halle in Bad Hönningen zur Verfügung. Bei unseren Heimspielen würden wir gern an der Rheinbrohler Halle einen Treffpunkt mit fester Abfahrtszeit installieren, damit die Zuschauer auch nach St. Katharinen kommen“, blickt Frorath schon voraus.

Gespielt wurde natürlich am Römerwall auch noch. Schon in der ersten Hälfte legten die Gastgeber mit einem Sechstorevorsprung den Grundstein für den klaren Erfolg. „Dann haben wir Nerven gezeigt, viele technische Fehler gemacht und das Tor nicht mehr getroffen“, sagte Tim Binnes. „Aber schließlich hat sich die Qualität meiner Mannschaft durchgesetzt. Ich hatte jedenfalls nie Angst, dass wir das heute nicht schaffen.“

Bis auf vier Treffer war Weibern Mitte der zweiten Spielhälfte beim Stand von 18:14 mal dran, doch schließlich hatte Römerwall in der entscheidenden Phase (26:19 in der 53. Minute) den längeren Atem und setzte sich verdientermaßen durch.

Und obwohl der für Tim Binnes geplante Inhalt des überdimensionierten Wassereimers daneben ging, die schwarz-goldenen Meister-T-Shirts passten und die nasse Spielfläche nutzten die jubelnden Spieler für eine ausgiebige Rutschpartie. Die Meisterurkunde überreichte Helmut Bündgen, ein echtes Römerwaller Urgestein. Bündgen, lange Jahre Vorsitzender der HSG und Anfang der 1980er auch als Funktionär am Aufstieg beteiligt, war am Samstag als HVR-Ehrenpräsident an den Römerwall gekommen. Da hatten selbst die Weiberner nichts einzuwenden, dass Bündgen als gebürtiger Rheinbrohler gemeinsam mit dem neuen Meister jubelte. jn

HSG Römerwall: Dannenberg, Unkel – Raphael Binnes (3), Tim Binnes (3), Bönder (6), Fritzen (2/1), Kesselheim, Liepold (1), Reuschenbach, Rolser, Röser (4/1), Röttgen (7), Dominik Stuntz (2), Philipp Stuntz (4).

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