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Bendorf/Trier

Der TV Welling taumelt dem Abstieg entgegen

In der Handball-Rheinlandliga gerät der TV Welling im Kampf um den Klassenverbleib in immer größere Nöte.

Hier kommt der Bendorfer Florian Schmitt (am Ball) zwar zu Fall, dem TV Welling gelang es aber zu selten, die Gastgeber wirklich in Bedrängnis zu bringen. Welling verlor mit 24:29 und taumelt dem Abstieg entgegen, während die Turnerschaft einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib machte. Foto: Wolfgang Heil
Hier kommt der Bendorfer Florian Schmitt (am Ball) zwar zu Fall, dem TV Welling gelang es aber zu selten, die Gastgeber wirklich in Bedrängnis zu bringen. Welling verlor mit 24:29 und taumelt dem Abstieg entgegen, während die Turnerschaft einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib machte.
Foto: Wolfgang Heil

TS Bendorf – TV Welling 29:24 (14:11). In der Handball-Rheinlandliga sind die Chancen des TV Welling auf den viertletzten Rang und damit wohl auch auf den Klassenerhalt mit der 24:29 (11:14)-Niederlage bei der Turnerschaft Bendorf deutlich gesunken. Der TV Welling rangiert nun zwei Partien vor Saisonende nicht nur zwei Zähler hinter der Turnerschaft; die Maifelder gaben nach einer Bendorfer Auszeit 60 Sekunden vor Schluss nach zwei weiteren Gegentoren auch noch die Möglichkeit her, den direkten Vergleich für sich zu entscheiden, falls man die beiden Punkte bis Saisonende noch aufholen sollte.

In der stimmungsvollen Bendorfer Sporthalle schenkten sich beide Teams vor rund 160 lautstarken Zuschauern aus beiden Lagern nichts. Welling schien die neuerlichen Personalprobleme dabei zunächst gut wegzustecken. Mit den Langzeitverletzten Muhamed Basibüyük, Björn Ohligschläger und René Lichtl fehlten wichtige Leistungsträger, „Nothelfer“ Kai Schäfer war diesmal auch nicht dabei, Lukas Hürter musste mit einer Fingerverletzung passen.

Dennoch hielten die Maifelder zunächst gut mit und führten in den ersten 22 Minuten sogar zumeist, als sie Bendorfs Linkshänder René Engler in Sonderbewachung nahmen. Engler hatte zuvor vier der fünf Bendorfer Tore zum 5:4 erzielt. Welling hatte einen „strammen Max“ entgegenzusetzen, denn Maximilian Adams brachte im Verbund mit Maximilian Müller die Gäste in Führung.

Doch schon kurz vor der Pause begann das Spiel zu kippen. Dafür gab es drei Ursachen. Zum einen eine schlechte Chancenverwertung, wobei der nach 15 Minuten eingewechselte Bendorfer Torhüter Niko Jansen viele Möglichkeiten vereitelte. Dazu kamen ein katastrophales Überzahlspiel, bei dem der TVW jeweils Gegentore kassierte, und die Wellinger Probleme auf den Außen. Die gab es gleich doppelt, denn vorn trafen die Gäste vom Flügel nicht, und hinten hatten sie keinen Zugriff auf die Bendorfer Außen.

Als auch noch der teilweise entfesselt aufspielende Syrer Salar Issa mit dem Pausenpfiff einen Freiwurf direkt verwandelte, war dies zusätzliches Gift für die Moral. In Durchgang zwei wehrte sich Welling zwar weiter energisch, brach am Ende aber auch kräftemäßig ein. „Wir haben uns gewehrt, aber Bendorf hatte die besseren Alternativen und mehr Trümpfe in der Hand als wir. Zumindest den Drei-Tore-Rückstand hätten wir am Ende halten müssen. Da hat uns auch noch die Cleverness gefehlt“, war Gästetrainer Achim Adams sehr enttäuscht.

TV Welling: S. Monschauer, Eultgen, Otto; Adams (8), Mannheim (7/3), Müller (5), Gilles-Schulden (3), Ockenfeld (1), Daungauer, Hürter, F. Monschauer, Schwarz, Westenburger.

DJK/MJC Trier – HSV Rhein-Nette 20:22 (9:8). Im vorletzten Auswärtsspiel der Saison hat die HSV Rhein-Nette bei der DJK/MJC Trier einen knappen 22:20 (8:9)-Sieg erringen können. Die Vereinigten aus Andernach und Plaidt haben damit bereits mindestens Platz sechs in der Handball-Rheinlandliga sicher.

In Minute 53 führten die Hausherren in der Trierer Wolfsberghalle noch mit 19:17. Dann aber setzte die HSV zum spielentscheidenden Lauf an. Raoul Gärtner verwandelte nervenstark zwei Siebenmeter zum Ausgleich. Beide Trainer hatten nach dem Anschluss je eine Auszeit genommen. Offenbar gelang es Kobusch, seine Sieben besser auf die Schlussphase einzustellen. Nach Gärtner traf auch Jannik Lenz, der am Vortag noch seinen 24. Geburtstag gefeiert hatte, mit einem enorm wichtigen Doppelschlag zum 21:19 (58.). Entschieden war es damit aber noch nicht. Felix Sattler stellte 70 Sekunden vor dem Ende den Anschluss für die Trierer wieder her. Für die Entscheidung sorgte dann Rhein-Nette-Kapitän Peter Bieg in der Schlussminute höchstpersönlich. Die HSV spielte ihren Angriff clever lange aus und spielte Bieg nur wenige Sekunden vor der Schlusssirene auf außen frei

Insgesamt verlief die Partie sehr wechselhaft. Nach Schwierigkeiten in den ersten Minuten und schnellem 0:2-Rückstand führte die HSV nach zwölf Minuten mit 5:3. Ein 4:0-Lauf in den nächsten zehn Minuten brachte die Gastgeber wieder in Führung, die im Spielverlauf gleich sechs Mal wechseln sollte. Beim 9:8 wurde der Kabinengang angetreten. Den zweiten Durchgang eröffneten die Trierer wiederum mit einem Treffer, die HSV aber konterte umgehend. Der gut aufgelegte Philipp Klein leitete einen Vier-Tore-Lauf ein. Die neuerliche Rhein-Nette-Führung währte aber wieder nur kurz. Die Gastgeber gingen mit einem knappen Vorsprung in die Schlussphase, ehe die HSV den finalen Konter setzte. „Wir hatten die ganze Zeit das Gefühl, diesen Gegner besiegen zu können. Die Abwehr stand über die gesamte Distanz eigentlich gut, die Chancenverwertung hätte etwas besser sein können. Erst in der Schlussphase waren wir da konsequenter und cleverer. Für uns waren es die ersten Punkte in einem Spiel mit Harz in dieser Saison“, freute sich Kobusch.

HSV Rhein-Nette: Stitz, Skerlak; Lenz (5/2), Reimer, Gärtner (2/2), F. Bieg, P. Bieg (1), Music, Klein (8), Wansorra (1), Mehlem (2), Daun (3), Kobusch. htr, lkl

Handball (ABCK)
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