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    RegionAuf Siege im Pokal soll ein guter Oberliga-Start folgen

    Die Handball-Saison 2015/2016 der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar steht in den Startlöchern. Der HV Vallendar und der TV 05 Mülheim meisterten vor Wochenfrist ihre Generalproben in der ersten Runde des Rheinlandpokals erfolgreich, nun wünschen sich beide Teams naturgemäß auch einen guten Ligaauftakt. Der HVV präsentiert sich dabei direkt dem eigenen Publikum, Mülheim ist zunächst auswärts gefordert.

    Engagiert: Beim Pokalspiel in Urmitz packten die Handballer des HV Vallendar (rote Trikots) ordentlich zu, um zum Erfolg zu kommen. Foto: Wolfgang Heil
    Engagiert: Beim Pokalspiel in Urmitz packten die Handballer des HV Vallendar (rote Trikots) ordentlich zu, um zum Erfolg zu kommen.
    Foto: Wolfgang Heil

    HV Vallendar -

    HSG Eckbachtal Sa., 18 Uhr

    Der HVV hat zum Auftakt den Aufsteiger aus der Pfalz zu Gast in der Konrad-Adenauer-Halle auf dem Mallendarer Berg. In den vergangenen Jahren hatten es die Aufsteiger häufig schwer in der RPS- Oberliga. Trainer Wolfgang Reckenthäler glaubt, dass auch der Pfalzmeister gegen den Abstieg spielen wird. "Wir haben wenig Ahnung, was uns erwartet. Es ist schwer, an Informationen zu kommen. Mir sind lediglich ein Spieler und der Trainer bekannt. Mit Ausnahme von Kastellaun/Simmern werden die Aufsteiger aber wahrscheinlich um den Klassenverbleib kämpfen. Was diesen Gegner natürlich gefährlich macht, ist der Elan eines Aufsteigers", sagt Reckenthäler.

    Sollte seine Mannschaft so auftreten wie in der Vorbereitung, spricht allerdings nicht viel gegen einen erfolgreichen Liga-Start. Da spielte sich Vallendar ungeschlagen von Testspiel zu Testspiel. "Man muss das aber ein wenig relativieren. Alle Gegner kamen aus einer niedrigeren Klasse. Positiv dabei ist aber, dass die Ergebnisse zum Teil sehr deutlich ausfielen", bilanzierte der Trainer diese Partien. An den Erfolgen war im Großen und Ganzen jenes Personal beteiligt, das schon in der Vorsaison auf dem Mallendarer Berg Handball gespielt hat. Zwei Zugänge ersetzten in der Vorbereitung die Abgänge des Bruderpaares Marco und Tim Binnes. Ein alter Bekannter hat dabei den Weg zurück in die Konrad-Adenauer-Sporthalle gefunden. Nach vier Jahren und einem abgeschlossenen Studium kehrt Tim Meder nach Vallendar zurück. Der 25-Jährige war zuletzt bei den Pulheim Gladiators in der Oberliga Mittelrhein aktiv. Der zweite Neuzugang ist gerade einmal 18 Jahre alt. Aus der A-Jugend-Bundesliga schließt sich Kilian Graulich dem HVV an und soll vor allem auf der Rückraum-Mitte-Position eingesetzt werden. Er kommt vom TSV Bayer Dormagen. "Unser Kader ist klein, aber fein. Wir spielen nunmehr seit drei Jahren fast unverändert zusammen, das soll unser großes Plus werden. Wir haben sehr viel im konditionellen Bereich gemacht, denn wir wollen noch mehr Tempo gehen können und eine aggressive Abwehr stellen. Wir wollen uns weiter in der Liga etablieren und nichts mit dem Abstieg zu tun haben", erläutert Reckenthäler.

    Was dem Vallendarer Trainer allerdings mit Blick auf die nahe Zukunft noch Sorgen bereitet, ist die Schulter von Merlin Busse. Der Spielgestalter verletzte sich nach einem Sturz in der ersten Hälfte des Pokalspiels gegen den SV Urmitz. Hinter seinem Einsatz steht ein großes Fragezeichen, der Arm ist noch eingegurtet. Davon abgesehen war das Pokalspiel allerdings sehr überzeugend. Bereits zur Halbzeit führte der HVV mit 13:4 und nahm danach ein wenig das Tempo heraus. Am Ende stand ein ungefährdeter 24:19-Sieg. Da Neuzugang Graulich wegen Trainingsrückstandes aufgrund einer Erkrankung diesmal wohl pausieren muss, wird Linksaußen Meder das einzige "neue" Gesicht im Löwen-Dress sein, wobei er aufgrund seiner Vorgeschichte vielen Zuschauern noch bekannt sein dürfte. Reckenthäler: "Wir bauen auf altbewährte Kräfte und sind optimistisch, die zwei Punkte hier zu behalten. Für einen Aufsteiger sollten die Trauben in unserer Halle sehr hoch hängen."

    SG Saulheim -

    TV 05 Mülheim Sa., 19.30 Uhr

    Für den TV 05 Mülheim startet die Saison bei den Rheinhessen unter schlechten Vorzeichen. Trainer Hilmar Bjarnason hat einige Personalprobleme. Beim 24:22-Pokalsieg gegen den TV Bassenheim knickte Lukas Helf um und wird nun voraussichtlich fehlen. Des Weiteren stehen Fragezeichen hinter den Einsätzen von Spielmacher Julian Vogt (Achillessehnenbeschwerden) und Philipp Schwenzer (Erkrankung). Zudem wird Torhüter Lukas Pieper aus privaten Gründen fehlen. Neuzugang Andreas Dahmen kehrte erst diese Woche aus dem Urlaub zurück und hat noch Trainingsrückstand. "Das alles lässt die Vorzeichen nicht rosig erscheinen. Ich bin froh, wenn ich acht, neun fitte Feldspieler aufbieten kann. Andererseits freut man sich natürlich auf den Auftakt und auch darauf, dass das Harzverbot im dortigen Ritter-Hundt-Zentrum aufgehoben worden ist."

    Vergessen ist da fast schon eine ereignisreiche Vorbereitung mit positiven Erlebnissen. Insgesamt acht Testspiele bestritten die Mülheimer und ließen unter anderem mit einem Sieg gegen den niederländischen Erstligisten FIQAS Aalsmeer aufhorchen, der beim eigenen internationalen Vorbereitungsturnier den dritten Platz absicherte. Die beiden Neuzugänge Dahmen und Alexander Winkel, der ebenso von der Turnerschaft Bendorf kam, fügten sich sehr gut ein, die Abgänge von Timo Kaaden (Karriereende) und vom langjährigen Kapitän Christoph Räder (TV Bassenheim) fielen da schon gar nicht mehr so sehr ins Gewicht. Auf absehbare Zeit werden die Mülheimer auch auf Tim Brandscheidt immer mal wieder verzichten müssen, der seinen Wohnsitz ab Oktober nach Frankfurt verlegt.

    Mit den Saulheimern erwartet den TV nun ein Gegner, der in der vergangenen Saison seinen Ambitionen mit Platz acht - direkt hinter Mülheim - nicht gerecht geworden ist. Ein Fehlstart hatte seinerzeit einen Trainerwechsel nach sich gezogen. Unter Rainer Sommer lief es zum Saisonende etwas besser. Im direkten Duell setzte sich im Vorjahr jeweils das Heimteam durch. "Saulheim war immer ein Kandidat für die Top-Fünf und scheint sich unter dem neuen Trainer auch wieder in die Richtung entwickeln zu können. Wo man steht, kann man aber erst nach drei, vier Spieltagen sehen", meint Bjarnason.

    Von unserem Mitarbeiter Lutz Klattenberg

    Handball (ABCK)
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