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Friedewald/Niederroßbach

SG Niederroßbach träumt vom Achtelfinale

So langsam wird es ernst im Wettbewerb um den Fußball-Rheinlandpokal. In der dritten Runde reduziert sich das Feld auf 16 Mannschaften – und aus heimischer Sicht ist die Zahl der noch beteiligten Mannschaften bereits merklich geschrumpft. Am Mittwochabend empfängt Bezirksligist SG Weitefeld um 19.30 Uhr in Friedewald den Rheinlandligisten SG Neitersen. Eine halbe Stunde später versucht A-Liga-Tabellenführer SG Niederroßbach, den nächsten Bezirksligisten das Fürchten zu lehren. Die Partie der Eisbachtaler Sportfreunde wurde indes um eine Woche verschoben. Die Elf von Trainer Norbert Reitz tritt am Mittwoch, 23. September, 20 Uhr, beim Bezirksligisten VfB Wissen an.

Der A-Liga-Primus greift wieder an: Nach den Erfolgen gegen die FSV Osterspai und die SG Elbert will die SG HWW Niederroßbach/Emmerichenhain (vorne rechts Fabian Göbel) den nächsten Bezirksligisten aus dem Rheinlandpokal werfen. Die Partie der dritten Runde gegen den TuS Montabaur steigt am Mittwochabend ab 20 Uhr.  Foto: Thomas Jäger
Der A-Liga-Primus greift wieder an: Nach den Erfolgen gegen die FSV Osterspai und die SG Elbert will die SG HWW Niederroßbach/Emmerichenhain (vorne rechts Fabian Göbel) den nächsten Bezirksligisten aus dem Rheinlandpokal werfen. Die Partie der dritten Runde gegen den TuS Montabaur steigt am Mittwochabend ab 20 Uhr.
Foto: Thomas Jäger

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen – SG Neitersen/Altenkirchen (Mi., 19.30 Uhr). Großen Respekt vor dem Gegner zeigt Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt, was nicht zuletzt an der Entwicklung liegt, die der letztjährige Bezirksliga-Rivale und jetzige Rheinlandligist genommen hat. "Früher war das Spiel von Neitersen relativ leicht auszurechnen", sagt der Weitefelder Coach. "Da haben sie viel mit langen Bällen agiert, darauf konnte man sich gut einstellen." Dank guter neuer Leute und eines komplexeren Systems komme es nicht von ungefähr, dass die Mannschaft von Trainer Cornel Hirt die Rückkehr in die höchste Klasse des Verbandes gemeistert hat und dort – trotz des jüngsten Leistungsknicks – eine gute Rolle spielt. Während die Gäste, die ihr bis dato einziges Pokalspiel nach Verlängerung mit 3:2 in Berod gewannen, zuletzt zwei Niederlagen kassierten, ist Weitefeld in der Liga noch ungeschlagen. Den beiden Auftaktsiegen folgten aber drei Unentschieden. "Das ist untypisch für uns", sagt Mockenhaupt, dessen Team "sonst vorne mehr Tore schießt und hinten mehr bekommt". Ein Problem aus Sicht des Trainers: "Wir reden auf dem Platz zu wenig." Das soll sich am Mittwochabend ändern, wenn Florian Kempf, einer der Führungsspieler, wohl in die Startelf zurückkehrt.

SG HWW Niederroßbach/Emmerichenhain – TuS Montabaur (Mi., 20 Uhr). Es ist ein paar Jahre her, doch vergessen ist die Zeit nicht, in der Nihad Mujakic das Trikot des TuS Montabaur trug. "Das waren die ganz guten Zeiten des Vereins", erinnert sich der Niederroßbacher Trainer an die Jahre der Kreisstädter in der Oberliga. Inzwischen ist der TuS fester Bestandteil der Bezirksliga, wobei der Trend eher Richtung A-Klasse denn Richtung Rheinlandliga geht. Auf dem Weg nach oben sind hingegen die Kombinierten aus Niederroßbach und Emmerichenhain, die bereits zwei höherklassige Mannschaften aus dem Wettbewerb gekickt haben. Sowohl die FSV Osterspai (8:2) als auch die SG Elbert (5:1) waren auf dem Hartplatz der SG Hoher Westerwald chancenlos. "Für uns als A-Ligist und Dorfverein wäre das natürlich eine tolle Sache, ins Achtelfinale einzuziehen", sagt Mujakic, der aber von einer Favoritenrolle seines vor allem in der Offensive außerordentlich stark besetzten A-Liga-Kaders nichts wissen will. "Montabaur spielt Bezirksliga und ist Favorit", sagt der SG-Coach. Er kündigt aber selbstbewusst an: "Wer nach Niederroßbach kommt und gewinnen will, der muss schon einen sehr guten Tag erwischen." Marco Rosbach

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