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    Kreis Bad Kreuznach

    Zweimal Verlängerung und eine Absetzung: TuS Roxheim kegelt die SG Fürfeld raus

    Keine Runde ohne Spielabsage: Auch das Viertelfinale des Fußball-Kreispokals ist mit einem reduzierten Programm über die Bühne gegangen. Nachdem schon in der vergangenen Woche das letzte Achtelfinalspiel zwischen dem SV Medard und dem TuS Gutenberg ausgefallen war, weil die Gutenberger keine Mannschaft zusammenbekommen hatten, wurde diesmal die Partie SG Spabrücken/Hergenfeld/Schöneberg (B-Klasse) gegen SG Disibodenberg (A-Klasse) nicht angepfiffen. Der Grund: Den Spabrückern fehlten zu viele Spieler.

    Die Fürfelder um Stephan Klein (rechts) stellten sich ihren Gegenspielern des TuS Roxheim auch doppelt entgegen, wenn es die Situation erforderte. Am Ende hatten sie jedoch das Nachsehen: Der TuS gewann mit 3:1. Foto: Klaus Castor
    Die Fürfelder um Stephan Klein (rechts) stellten sich ihren Gegenspielern des TuS Roxheim auch doppelt entgegen, wenn es die Situation erforderte. Am Ende hatten sie jedoch das Nachsehen: Der TuS gewann mit 3:1.
    Foto: Klaus Castor

    „Schon direkt nach der Auslosung haben wir uns bei den Disibodenbergern gemeldet und ihnen mitgeteilt, dass es für uns schwer wird, an diesem Tag ein Team zu stellen“, erläuterte das Spabrücker Vorstandsmitglied Ralf Vallerius. „Für uns ist es schwierig, an einem Tag unter der Woche, der kein Feiertag ist, einen Termin zu finden, da wir sehr viele Studenten in unserem Team haben“, äußerte sich Disibodenberg-Abteilungsleiter Ralf Dörr. Noch ist nicht final entschieden, ob die Partie nun kampflos zugunsten der SG Disibodenberg entschieden wird. Pokal-Spielleiter Wolfgang Staub und Kreisvorsitzender Thomas Dubravsky haben sich in die Angelegenheit eingeschaltet. Die Tendenz geht in Richtung Weiterkommen für die Disibodenberg-Auswahl, ohne dass der Ball noch einmal rollen wird. Vallerius: „Davon gehe ich aus.“ Staub allerdings hat die Hoffnung auf eine Neuansetzung der Partie noch nicht aufgegeben: „Vielleicht reden beide Seiten noch mal miteinander. Wir haben in diesem Jahr mit dem 31. Oktober und dem 1. November noch gute Feiertagstermine vor uns.“

    Immerhin: Drei Partien wurden ausgetragen. Und dabei ging es zweimal ziemlich spannend zu. In Medard und Roxheim fiel die Entscheidung jeweils erst in der Verlängerung. Lediglich in Meddersheim gab's klare Verhältnisse. Die Gewinner sind fürs Halbfinale und für den Verbandspokal in der kommenden Saison qualifiziert.

    TuS Meddersheim – SG Guldenbachtal 0:3 (0:2). Aus einem engen Pokalfight B- gegen A-Klasse wurde nichts, weil die favorisierte SG direkt zwei Tore vorlegte. Dabei stand Lars Flommersfeld im Mittelpunkt. Erst traf er nach einer Ecke aus drei Metern per Kopf zum 1:0 (2.), kurz darauf schnappte er sich die Kugel selbst, brachte sie per Eckball in den Strafraum und traf direkt von der Fahne aus in die Maschen (6.). „Danach haben wir das Spiel verwaltet und hatten eigentlich nur im zweiten Durchgang eine Phase von 15 Minuten, in denen das nicht so gut geklappt hat. Gegen Ende hatten wir noch einige gute Chancen“, sagte Bernd von der Weiden, der Vorsitzende der SG Guldental. Tobias Jung traf nach einer schönen Flanke von Alexander Mörsdorf zum 3:0 (68.).

    SV Medard – TuS Monzingen 2:4 (1:1, 0:0) nach Verlängerung. 120 Zuschauer wurden Zeuge eines rassigen Spiels zweier A-Klassen-Teams, in dem aus der Sicht von Bernd Deutschler, dem Vorsitzenden des SV, nur ein Protagonist nicht mithalten konnte. „Ich bin normalerweise der Letzte, der etwas über den Schiedsrichter sagt“, betonte Deutschler, der selbst mit der Pfeife unterwegs ist, mit Blick auf den Unparteiischen Niklas Stauch: „Aber diesmal war der Referee nach einer guten ersten Hälfte schwach. Er hat nach der Pause festgestellt, dass er seine Karten dabei hat und eine nach der anderen gezückt. Völlig übertrieben.“ Stauch warf einen Monzinger mit Rot (30.) sowie zwei Medarder mit Gelb-Rot (50.) und Rot (120.) vom Feld. Als die Tore fielen, agierten beide Teams schon in Unterzahl. Dorian Glaser (65.) traf für den TuS, Jochen Buss egalisierte (75.). In der Verlängerung war Christoph Alts (95.) Treffer noch nicht die Entscheidung zugunsten der Gäste, weil Fabian Herrmann erneut für den Gleichstand sorgte (105.). Durch Treffer von Tumaj Dehghan (115.) und Niklas Fischer (120.) zog der TuS davon. Deutschler: „Direkt vor dem 2:4 haben wir den Pfosten getroffen. Das sagt alles darüber aus, wie heiß das Spiel war.“

    TuS Roxheim – SG Fürfeld/Neu-Bamberg 3:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung. Der Roxheimer Trainer Achim Reimann konnte sich nach dem Spiel nicht freuen. Der Grund: Reimanns Sohn Niclas hatte sich nach einem Foul des Fürfelders Marc Schmidt in der 120. Minute schwer verletzt. Schmidt sah Gelb-Rot. Der Behandlungsphase folgte eine Nachspielzeit von 14 Minuten. „Der Sieg ist auf jeden Fall teuer erkauft“, betonte Trainer Reimann. Robin Kühner (112.) und Lennart Sperlich (120.+12) machten den Erfolg des B-Klassen-Teams über den A-Klassen-Vertreter perfekt. In der regulären Spielzeit hatten Nicolai Spira (55.) und der Fürfelder Christian Schmidt (59.) genetzt. „Auf die Frage, ob die Roxheimer ihre Kerb gut überstanden haben, hätte ich nach der ersten Hälfte mit nein geantwortet“, sagte Reimann: „Da haben wir den Faden nicht gefunden, Fürfeld hätte in Führung gehen können. Ab der zweiten Hälfte war es dann ein ausgeglichenes Spiel.“ Christoph Erbelding

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