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    Mainz

    Die Hassia macht Klassenunterschied deutlich und stürmt ins Halbfinale

    Hassia Bingen steht im Halbfinale des Fußball-Verbandspokals. Der Landesliga-Spitzenreiter machte beim Bezirksligisten TSG Mainz-Bretzenheim den Klassenunterschied deutlich und gewann vor 350 Zuschauern ungefährdet mit 8:2 (5:0). "Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", stellte Hassia-Trainer Nelson Rodrigues zufrieden fest. "Jetzt ist alles möglich. Es sind noch zwei Spiele." Gewinnen die Binger auch diese Partien im Cup-Wettbewerb, ziehen sie in den DFB-Pokal ein.

    Von unserem Mitarbeiter

    Gert Adolphi

    Vom Anstoß weg hatten es die Bretzenheimer mit einer flotten Kombination vor das Binger Tor geschafft. Die Flanke von der rechten Seite fing Keeper Pascal Eder aber sicher ab. Es sollte für lange Zeit der letzte halbwegs Erfolg versprechende Vorstoß der Gastgeber bleiben. Für die Binger war es gleich ein Hallo-Wach-Erlebnis. Sie waren nach dieser Szene im Spiel. Die Bretzenheimer hätten noch ein paar Minuten gebraucht, um ihre Nervosität abzuschütteln und den Gästen einen offenen Schlagabtausch anzubieten. Doch diese Zeit ließ ihnen die Hassia nicht. Noch in der ersten Minute fiel der Ball nach einem missglückten Abwehrversuch Armando Grau in den Lauf. Der Binger spielte seine Antrittsschnelligkeit aus, setzte sich auf der linken Seite durch und schlenzte die Kugel überlegt zum 1:0 ins lange Eck.

    Ein Auftakt wie gemalt für die Hassia. Die Führung gab Sicherheit. Die Bretzenheimer waren konsterniert und fanden bis zur Pause nicht mehr zur gewohnten Leistung. "Wir sind von Anfang an der Musik hinterhergelaufen", stellte TSG-Trainer Timo Schmidt fest. "Wir hatten uns schon etwas vorgenommen. Aber wir waren zu nervös. So viele Fehlpässe darf man nicht spielen."

    Die Binger mussten nicht viel machen, um gegnerische Fehler zu erzwingen. Gerade in der Vorwärtsbewegung schenkten die Bretzenheimer viele Bälle her. Das Umschalten beherrschte die Hassia perfekt und war auch sehr effektiv im Ausnutzen ihrer Torchancen. Nach einem Ballgewinn auf der rechten Seite war die TSG-Abwehr erneut entblößt. Arlind Mulaj passte scharf nach innen, wo Gürkan Satici den Ball aus vollem Lauf ins Netz hämmerte - 2:0 (11.). Im Grunde war das schon die Vorentscheidung. Doch Rodrigues trieb seine Mannschaft weiter nach vorne, tadelte jede Nachlässigkeit und drang darauf, schnell weitere Fakten zu schaffen.

    Der Trainer forderte, die Mannschaft lieferte. Grau erzielte nach Vorarbeit von Mulaj das 3:0 (20.), Satici köpfte das 4:0 (27.), und Adrian Simioanca schloss einen blitzsauberen Konter zum 5:0 ab (39.).

    Damit stand zur Pause der Sieger praktisch fest. Angesichts des deutlichen Rückstands konnten die Bretzenheimer etwas befreiter aufspielen, die Binger schalteten in den Trainingsspiel-Modus um. Abwehrspieler hielten ihre Positionen nicht mehr durchgängig und wollten auch mal ein Tor schießen. Vorne wurden ein paar Kunststückchen probiert, hinten wurde auch mal ins Risiko gegangen. Entscheidend war das nicht mehr.

    Beytullah Kurtoglu, der zur zweiten Hälfte eingewechselt wurde, sorgte noch einmal für frischen Schwung im Angriff. Das 6:0 erzielte er selbst (52.), das 7:0 von Satici (65.) und das 8:1 von Alexandru Baltateanu (80.) leitete er mit öffnenden Pässen ein. Die TSG kam noch zu ihren Ehrentoren. Robert Peters traf zum 1:7 (74.), Baltateanu unterlief beim Rettungsversuch ein Eigentor (82.).

    Hassia Bingen: Eder - Tasci, Sovtic, Korn, Dilly - Baltateanu, Simioanca (56. Kitia), Ridder, Grau - Satici (70. Girla), Mulaj (46. Kurtoglu).

    So geht's weiter: am Sonntag, 1. März, 15 Uhr, in der Landesliga bei Phönix Schifferstadt.

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