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    WaldalgesheimAlemannen ziehen FCK-Jungs den Zahn

    Der Auftakt des 28. Sparkasse-Rhein-Nahe-Liga-Turniers in Waldalgesheim wurde zu einem Remis-Festival. Vier der sechs Partien am ersten Turnier-Wochenende endeten ohne Sieger. „Ich finde das toll, weil es spannend ist und die Zuschauer dann ja auch noch ein Elfmeterschießen erleben“, erklärte Hans-Joachim Blum, Geschäftsführer der gastgebenden Alemannia und Organisator des größten und beliebtesten Fußball-Vorbereitungsturniers der Region.

    Generationenduell: Benjamin Schmell, Routinier der SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach, spitzelt einem A-Junioren-Spieler des FSV Mainz 05 (rotes Trikot) die Kugel vom Fuß. Beide Teams trennen sich 2:2 und haben noch Chancen aufs Weiterkommen.  Foto: Klaus Castor
    Generationenduell: Benjamin Schmell, Routinier der SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach, spitzelt einem A-Junioren-Spieler des FSV Mainz 05 (rotes Trikot) die Kugel vom Fuß. Beide Teams trennen sich 2:2 und haben noch Chancen aufs Weiterkommen.
    Foto: Klaus Castor

    Die Strafstoß-Duelle, die im Falle einer Punkt- und Torgleichheit in einer der Dreiergruppen entscheiden, wer weiterkommt, können durchaus zu einer ausufernden Angelegenheit werden. So setzte sich der SC Idar-Oberstein erst mit 12:11 gegen den VfB Ginsheim und die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach erst mit 10:9 gegen die A-Junioren des FSV Mainz 05 durch. 2:2 stand es nach 90 Minuten zwischen dem Landesligisten und dem Bundesligisten. „Das war okay von meinem Team, ich bin zufrieden“, erklärte SGM-Trainer Andy Baumgartner. Carlos Borger brachte die Meisenheimer in Führung (17.). Nach Treffern von Christian Kinsombi (26.) und Bleron Visoka (50.) besorgte Luca Baderschneider (69.) den Endstand. „Carlos bewegt sich sehr gut. Er ist bereits erstaunlich fit“, lobte Baumgärtner den Torschützen. Borger nutzt das urlaubsbedingte Fehlen von Leon Gehres und die Aufbauphase von Felix Franzmann, um Werbung in eigener Sache zu machen. „Wir sind vorne sehr gut aufgestellt, zumal ich nur mit einer Spitze spielen werde, weil ich auf schnelle Außen setze“, erläuterte Baumgärtner, der ergänzte: „Felix macht aber nach seiner langen Verletzungspause auch wieder einen sehr guten Eindruck. Ich lege mich derzeit mit Blick auf meine Wunschformation nur auf einer Position fest.“ Und die wäre? „Christoph Lawnik auf der Zehn. Es ist unglaublich, was der Junge einen Fußball spielt, seit er nicht mehr Trainer ist und sich auf sein Spiel konzentrieren kann. Er ist der Kopf und das Herz unserer Mannschaft“, lobte Baumgärtner seinen Vorgänger.

    Ob die Meisenheimer wie vor zwei Jahren in Waldalgesheim das Halbfinale erreichen, hängt stark vom zweiten Spiel in der Gruppe zwei ab: Am heutigen Montag um 18 Uhr treffen die Mainzer A-Junioren auf die SG Eintracht Bad Kreuznach, ehe am Mittwoch um 20 Uhr das Kreis-Duell zwischen den Meisenheimern und der Eintracht angesetzt ist. „Im vergangenen Jahr standen wir in Waldalgesheim im Finale. Die Gruppenphase zu überstehen, ist auch erneut unser Ziel und dafür wäre es natürlich wichtig, unser erstes Spiel positiv zu gestalten“, sagte SGE-Trainer Patrick Krick. Ein Spaziergang wird das aber nicht, schließlich müssen die Mainzer einen Dreier landen, wollen sie sich realistische Chancen aufs Weiterkommen erhalten. Die Eintracht brachte sich in Gau-Odernheim für das Waldalgesheimer Turnier in Form, gewann beim TSV mit 5:1. „Vor allem in der zweiten Hälfte war das richtig gut“, erklärte Krick und sagte mit Blick auf das Debüt des Ex-Alzeyers: „Yannik Wex hat zwei Tore erzielt und richtig gut gespielt. Er hat gezeigt, was wir von ihm erwarten dürfen.“ Die weiteren Treffer markierten Deniz Darcan, Gürkan Satici und Adrian Simioanca.

    Zurück nach Waldalgesheim: Dort präsentierte sich im 1. FC Kaiserslautern ein weiteres A-Jugend-Bundesliga-Team. Die Jungs von Trainer Alexander Bugera mussten aber schon am Startwochenende die Segel streichen. Auf das 0:4 gegen Gastgeber Alemannia folgte ein 0:0 gegen Fortuna Mombach. Konstantin Sawin (16., Foulelfmeter), Timo Riemer (57.), Jonas Becker (59.) und Vincenzo Bilotta (69.) zogen den Youngstern aus der Pfalz den Zahn. Ein Remis reicht damit dem Gastgeber am Dienstag um 18 Uhr gegen die Mombacher, um in die Vorschlussrunde einzuziehen. 300 Zuschauer erlebten den starken Auftritt der Waldalgesheimer am Freitagabend. „Das 4:0 spricht für sich“, sagte Blum und ergänzte: „Das für mich stärkste Spiel des bisherigen Turniers war aber das Duell zwischen dem SC Idar-Oberstein und dem VfB Ginsheim.“ Die beiden Aufsteiger in die Oberligen Südwest und Hessen zeigten sich zum frühen Vorbereitungsstand schon erstaunlich spielstark. Jörg Finger markierte das Ginsheimer 1:0 (2.). Die Idarer übernahmen aber das Kommando und legten durch Florian Galle (18.), Alex (49.) und Thiago (50.) ein 3:1 vor. Jan Finger (68.) und der ehemalige Waldalgesheimer Francisco Teodonno (80.) glichen aus. In der Hammergruppe des Turniers bleibt aber Regionalligist TSV Schott Mainz das Maß aller Dinge. Gestern Abend bezwang das Team aus der Landeshauptstadt die Ginsheimer mit 6:1 (4:0). Torfolge: 1:0 Silas Schwarz (15.), 2:0 Jan Just (21.), 3:0 Silas Schwarz (22.), 4:0 Ilias Soultani (33., Foulelfmeter), 5:0 Ilias Soultani (68.), 5:1 Berat Karabey (71., Foulelfmeter), 6:1 Igor Heizmann (88.). Mit einem Unentschieden am Dienstag um 20 Uhr gegen den SC Idar wären die Schotten eine Runde weiter.

    Bleibt die Gruppe vier: Dort hinterließ die SG Hüffelsheim/Niederhausen/Norheim beim 0:0 gegen den VfB Bodenheim einen starken Eindruck, verlor aber das Elfmeterschießen mit 3:4. Beide Teams treffen noch auf den Gruppenkopf, den SV Gonsenheim. Die Bodenheimer müssen heute um 20 Uhr gegen den Oberligisten ran, die Hüffelsheimer am Mittwoch um 18 Uhr.

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

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