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Oberwinter/Gönnersdorf

Oberwinter deklassiert Rot-Weiß Koblenz – Gönnersdorf ist raus

Mit einem Husarenritt ist der Fußball-Bezirksligist TuS Oberwinter in die dritte Runde des Wettbewerbs um den Rheinlandpokal eingezogen. Klassenkonkurrent FC Rhenania Gönnersdorf ist dagegen in der zweiten Runde ausgeschieden.

TuS Oberwinter –

TuS Rot-Weiß Koblenz 6:1 (3:0)

Der Rheinlandligist aus Koblenz leistete beim Schützenfest im Bandorfer Tal nur sehr wenig Gegenwehr. Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Gastgeber war Timo Palm, der die Koblenzer vor rund 100 Zuschauern im Walter Assenmacher Stadion mit vier Toren (16., 18., 44., 72) im Alleingang abschoss. Der Gast schwächte sich dann selbst, als Jonas Lauer (66.) und Christian Meinert (85.) in der längst entschiedenen Partie auch noch die Gelb-Rote Karte sahen und vom Platz flogen.

"Wir haben Koblenz mit unserer Spielweise wirklich überrascht", lobte Oberwinters Trainer Tomas Lopez seine Elf. "Wir haben toll kombiniert, kaum Fehler gemacht und gezeigt, dass wir offensiv viel Qualität haben."

Es hätte für Oberwinter kaum besser laufen können. Den viel zu zaghaften Elan der Gäste stoppte der Bezirksligist ganz locker und kam mit dem ersten ernsthaften Vorstoß gleich zur Führung. Tobias Nuhn schickte Palm mit einem gelungenen Pass in die Tiefe, und der Stürmer überwand den Koblenzer Keeper Dorian Bajrami mit einem präzisen Schuss (16.). Nur 120 Sekunden später nahm Palm einen verunglückten Befreiungsschlag von Bajrami dankbar an und wuchtete das Leder zum 2:0 in die Koblenzer Maschen.

Die Gastgeber hatten weiterhin mehr vom Spiel, aber Zählbares sprang erst kurz vor dem Seitenwechsel heraus. Palm düpierte bei seinem Sololauf die Defensive der Gäste im Kollektiv und vollendete flach an RW-Schlussmann Bajrami vorbei zum 3:0 (44.). Für eine kurze Phase wackelte die Abwehr der Gastgeber nach der Pause. Emre Altin nutzte seine Gelegenheit und verkürzte auf 3:1 (62.). Oberwinter schüttelte sich, bevor Palm im Strafraum durch Lauer von den Beinen geholt wurde. Jonas Jaber verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 4:1 (66.).

Bei den Koblenzern brachen nun alle Dämme, und Oberwinter gelang so gut wie alles. Palm traf aus kurzer Distanz zum 5:1. Den Schlusspunkt setzte der zwischenzeitlich eingewechselte Mert Can Tekin mit dem 6:1 (87.). Der Koblenzer Trainer Thomas Esch schüttelte nach der Pleite nur ungläubig den Kopf: "Die Einstellung meiner Spieler hat vorne und hinten nicht gestimmt." Der TuS Oberwinter empfängt am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) Rheinlandligist SG Eintracht Mendig zum Pokalspiel der dritten Runde.

FC Rhenania Gönnersdorf –

TuS Mayen 1:6 (0:2)

Für den Bezirksligisten FC Rhenania Gönnersdorf ist der diesjährige Wettbewerb um den Rheinlandpokal beendet. Der favorisierte Rheinlandligist TuS Mayen setzte sich gestern Abend vor 180 Zuschauern auf dem Gönnersdorfer Rasenplatz standesgemäß mit 6:1 durch und gastiert in Runde drei am kommenden Mittwoch beim Bezirksligisten FC Germania Metternich.

"Mayen war zwar überlegen, aber unsere Mannschaft hat in einem schnellen Spiel auf gutem Niveau sehr ordentlich mitgehalten", sagte der Gönnersdorfer Vorsitzende Rainer Göbel zur Pause. Die Hoffnungen der gut in die Bezirksligasaison gestarteten Gönnersdorfer auf eine Überraschung erhielten einen ersten Dämpfer, als Eike Mund einen Freistoß in der 26. Minute zum 1:0 für die Gäste verwandelte. Das 2:0 durch Pascal Steinmetz nach 42 Minuten brachte Mayen dann endgültig auf die Siegerstraße, mit dem 3:0 durch Steinmetz kurz nach dem Seitenwechsel (50.) war die Partie dann entschieden. Lukas Mey (60., 68) erhöhte auf 5:0 für Mayen, ehe Melf Hargens der Ehrentreffer für Gönnersdorf gelang (72.). Nicola Reichert mit seinem Treffer zum 6:1-Endstand setzte in der 87. Minute den Schlusspunkt. Für den Gönnersdorfer Vorsitzenden Göbel war es dennoch ein gelungener Abend: "Man hat gesehen, dass Mayen eine starke Rheinlandligamannschaft hat. Wir haben keine Verletzten, alles gut." hb, maw

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