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Koblenz

TuS schenkt Metternich im Test ein halbes Dutzend ein

Das erste von drei Testspielen der TuS Koblenz vor dem Wiederbeginn in der Fußball-Regionalliga Südwest am 3. Februar gegen die Stuttgarter Kickers verlief weitestgehend nach Wunsch: Mit 6:0 (4:0) behielt der Viertligist im Duell auf dem Oberwerther Kunstrasen die Oberhand gegen den drei Klassen tiefer angesiedelten FC Metternich. „Es war eine schöne Trainingseinheit, wir hatten viel Spaß und Freude,“ fasste TuS-Trainer Petrik Sander den einseitigen Schlagabtausch mit dem regionalen Nachbarn in kurze Worte. Lediglich 15 Spieler brachte er dabei zum Einsatz, es fehlte unter anderem Kapitän André Marx. „Er hat einen Cut am Auge, wir haben daher vorsichtshalber auf ihn verzichtet“, erläuterte Sander.

Ein kleiner Wermutstropfen trübte den 6:0-Testspielsieg der Koblenzer gegen den Bezirksligisten FC Metternich (graue Trikots): TuS-Angreifer Lukas Hombach (rechts am Ball) musste zur Pause mit muskulären Problemen im Oberschenkel ausgewechselt werden.  Foto: Wolfgang Heil
Ein kleiner Wermutstropfen trübte den 6:0-Testspielsieg der Koblenzer gegen den Bezirksligisten FC Metternich (graue Trikots): TuS-Angreifer Lukas Hombach (rechts am Ball) musste zur Pause mit muskulären Problemen im Oberschenkel ausgewechselt werden.
Foto: Wolfgang Heil

Was dem sportlich Verantwortlichen der TuS nicht gefallen hat: „Der Sieg wurde getrübt durch die Verletzung von Lukas Hombach, ich musste ihn wegen muskulären Problemen im Oberschenkel auswechseln.“ Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel bereits gelaufen. Andreas Glockner tauchte allein vor Germania-Torhüter Christian Baumheier auf und vollstreckte eiskalt zum 1:0 (15.). Dino Bajric (30.), Ricardo Antonaci per Kopf (33.) und der wie gewohnt auffällige Dimitrios Popovits (44.) schraubten den Vorsprung schnell in eine beruhigende Höhe.

Neuzugang Dieter Paucken stand per Gastspielerlaubnis nach der Pause für Chris Keilmann zwischen den Pfosten, der Wechsel zurück nach Koblenz war am Wochenende noch nicht endgültig vollzogen. Sander: „Engers hat aber die Freigabe am Freitag erteilt, die letzten Formalitäten werden jetzt geregelt.“ Bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte blieb der 35-Jährige jedoch nahezu beschäftigungslos.

Einmal hatte er jedoch Glück, als rund 120 Sekunden nach Wiederanpfiff ein Schuss von Jan Rittgen nur um Zentimeter das Tor verfehlte. Die Koblenzer Treffer im zweiten Abschnitt gingen aufs Konto der beiden eingewechselten Ioannis Nalbantis (58.) und Emre Kaya (67.). Letztgenannter gehört eigentlich zum Kader der zweiten Mannschaft, trainierte aber beim Auftakt schon bei der ersten Garnitur mit. Sander: „Das hat er sich verdient. Emre ist aber auch im Prinzip der einzige Spieler aus der U23, der gefragt hat, ob er bei uns mitmachen kann.“

Aktuell sieht es übrigens so aus, als würde die TuS nicht mit nominell drei Torhütern aus der Winterpause gehen. Levent Vanli, nicht mehr berücksichtigter Schlussmann, wird die TuS in den nächsten Tagen wohl verlassen. Sander erläutert: „Ich habe mit ihm gesprochen und gehe davon aus, dass wir in dieser Woche den Vertrag mit ihm auflösen werden.“ Der Kontrakt mit Angreifer Erik Wekesser wurde bereits aufgehoben, der 20-Jährige wird, wie bereits berichtet, fortan für den Klassenkonkurrenten FC-Astoria Walldorf gegen den Ball treten.

Das nächste Testspiel der TuS Koblenz steht am Samstag um 14 Uhr in Engers auf dem Programm. Ursprünglich sollte diese Begegnung auf dem Rasen des Koblenzer Südplatzes über die Bühne gehen, „doch der ist wegen der Hochwasserschäden in einem schlechten Zustand“, wie Sander berichtet: „Der Kunstrasen in Engers ist neu und modern, das kommt einem Rasenplatz schon sehr nahe.“ Zuvor wird am Donnerstag um 15 Uhr in Walldorf die Staffeltagung der Regionalliga Südwest abgewickelt, dort werden dann auch die 15 offenen Spiele der TuS bis zum Saisonende terminlich festgezurrt. „Wenn’s allein nach mir geht, würde ich mir viele Heimspieltermine an einem Freitag wünschen, ich mag Flutlichtspiele“, sagt Sander. Dieser Idee hat im Vorfeld aber nur der TSV Steinbach entsprochen, diese Begegnung wird dann am Abend des 20. April stattfinden. „Man muss ja die zum Teil weite Anreise der Gegner und auch polizeiliche Vorgaben berücksichtigen“, macht Peter Schilling, Leiter des Seniorenspielbetriebs, deutlich, dass Freitagsspiele eher eine Seltenheit sind. In der Regel werden die Koblenzer ihre Regionalliga-Hausaufgaben also an Samstagen erledigen. Bodo Heinemann

TuS Koblenz: Keilmann (46. Paucken) – Müller, von der Bracke, Schüler, Lorenzoni – Bajric, Stahl – Antonaci, Glockner (46. Kaya), Popovits (46. Nalbantis) – Hombach (46. Koch).

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