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    KoblenzTuS Koblenz: Sander verlängert seinen Vertrag um zwei Jahre

    Verlängert Petrik Sander seinen Vertrag bei der TuS Koblenz vielleicht erst nach dem Rheinlandpokal-Finale am 25. Mai gegen Eintracht Trier (Anstoß: 12.45 Uhr)? Das war lange die große Frage. Die Antwort darauf: nein. Denn nun kam die – für viele erlösende – Botschaft: Der 56-jährige Erfolgstrainer verlängert seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei Jahre.

    Wer befürchtete, dass sich TuS-Trainer Petrik Sander nach dem letzten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II am Zaun für immer von den Koblenzer Fans verabschiedet hatte, wird nun erleichtert sein: Der Erfolgstrainer der Schängel verlängerte gestern seinen Vertrag um zwei Jahre. Foto: Wolfgang Heil
    Wer befürchtete, dass sich TuS-Trainer Petrik Sander nach dem letzten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II am Zaun für immer von den Koblenzer Fans verabschiedet hatte, wird nun erleichtert sein: Der Erfolgstrainer der Schängel verlängerte gestern seinen Vertrag um zwei Jahre.
    Foto: Wolfgang Heil

    „Ich bin froh, auch in Zukunft zusammen mit meinem Trainerteam die sportlichen Geschicke bei der TuS zu leiten“, sagt Sander. „Wir wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen und erkennen dabei auch die wirtschaftliche Situation des Vereins an. Uns ist klar, dass es kein leichter Weg sein wird und wir die Unterstützung aller benötigen, die der TuS wohlgesonnen sind.“

    Und auch der Kommentar des Vereins zu der wichtigsten Personalie mit Blick auf die neue Saison fiel für den Moment recht bescheiden aus: „Die Vertragsverlängerung mit dem Trainerteam ist ein positives Zeichen. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren viel erreicht und wollen nun auf diesem Fundament aufbauen“, sagte Vizepräsident Hans-Werner van Heesch, der im Sechs-Augen-Gespräch mit Sander und Vizepräsident (Finanzen) Dirk Feldhausen relativ schnell zum Abschluss gekommen war.

    Lässt das den Schluss zu, dass Trainer und Verein schon etwas länger auf Konsenskurs waren? „Ja, das kann man vermuten“, ergänzt van Heesch augenzwinkernd. Und Feldhausen fügt hinzu: „Der derzeitige Etat-Entwurf erreicht nicht den Etat des Vorjahres. Umso mehr freut es uns, dass das Trainerteam diesem Umstand Rechnung getragen hat.“ Sander selbst wollte auf jeden Fall schon vor dem Pokalfinale eine Einigung erzielen. „Ich wollte nicht, dass der Eindruck entsteht, dass mit dem Ausgang des Pokalspiels alles steht oder fällt“, sagt Sander und gibt der Mannschaft damit sicherlich noch einmal einen mächtigen Schub fürs Spiel gegen Trier.

    Der designierte Präsident Arnd Gelhard war nicht persönlich beteiligt, weil er zu diesem Zeitpunkt aus dienstlichen Gründen bei einer Tagung auf Malta weilte. Nach dieser positiven Meldung dürfte es nun schnell(er) gehen, was die Kaderbildung anbelangt, zumal einige Spieler ja ihr Bleiben vom Trainer abhängig machen.

    Ob Sander aber mit geringerem Etat als bisher alle Wunschspieler halten kann, bleibt abzuwarten. Heiß umworben sind beispielsweise Schlussmann Sebastian Patzler und Mittelfeldmotor Julian Grupp – übrigens die beiden einzigen Akteure im Kader, die alle 35 Ligaspiele mitgemacht haben. Nicht nur deshalb stehen sie bei anderen Vereinen hoch im Kurs. Ob sich da unter Umständen ein Wechsel anbahnt oder sogar hinter den Kulissen schon vollzogen ist? Interessant wird sein, wer sich zum aktuell arg dünnen Kader der TuS für die Saison 2017/18 in den nächsten Tagen und Wochen nach der Trainerzusage noch hinzugesellt.

    Zum sportlichen Schlussakt in der Regionalliga Südwest: Die TuS Koblenz kam in den vier vorangegangenen Spielen nur zu einem einzigen Punktgewinn und läuft nun Gefahr, den mühsam erkämpften sechsten Platz am Ende doch noch zu verlieren. Um das zu verhindern, muss in der abschließenden Begegnung am Samstag um 14 Uhr beim VfR Wormatia 08 Worms zumindest ein Unentschieden her.

    Natürlich möchte keiner im Lager der Schängel, dass der bislang glänzende Eindruck, den die Mannschaft hinterlassen hat, auf den letzten Drücker noch unnötig verwischt wird. Mit dem angepeilten Punkt würde die TuS das in Lauerstellung befindliche Verfolgertrio (jeweils 49 Zähler) in jedem Fall auf Distanz halten. Dann könnte lediglich der SSV Ulm mit einem Sieg in Walldorf die Schängel im Endklassement überholen. So weit will es Sander erst gar nicht kommen lassen: „Wir wollen gewinnen – wie immer. Die Mannschaft hätte es nicht verdient, in der Tabelle jetzt noch abzurutschen.“

    Wie diese Mannschaft am Samstag in der EWR-Arena aussehen wird, ist weitgehend klar. Tony Schmidt muss nach seiner zehnten Gelben Karte passen, für ihn dürfte wohl Dimitrios Popovits auf dem Flügel ein paar Kilometer abreißen. Nico Charrier – gegen den VfB Stuttgart II von Beginn an in der Sturmspitze aufgeboten – laboriert noch an der gegen die Schwaben erlittenen Verletzung, für ihn kehrt Andreas Glockner nach einmaliger Zwangspause wieder ins Team zurück.

    Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

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