40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Fußball Männer
  • » Regionalliga
  • » Schreckgespenst: Breier ärgert die TuS schon wieder
  • Aus unserem Archiv
    Koblenz

    Schreckgespenst: Breier ärgert die TuS schon wieder

    Das aktuelle Schreckgespenst der TuS Koblenz hat einen Namen: Pascal Breier. Der Stürmer des VfB Stuttgart II mit der Nummer neun traf nicht nur in der Vorsaison gleich dreimal gegen die Schängel, sondern auch doppelt beim aktuellen 2:1 (1:1) seiner Mannschaft am zwölften Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest.

    Die beiden Torschützen auf einen Blick: Angreifer Pascal Breier (mit der 9 auf dem Rücken) brachte die Farben der Stuttgarter mit 1:0 und 2:1 in Führung, Verteidiger Marco Müller (ganz links) schaffte für die TuS knapp zwei Minuten vor der Pause den zwischenzeitlichen Ausgleich.  Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher
    Die beiden Torschützen auf einen Blick: Angreifer Pascal Breier (mit der 9 auf dem Rücken) brachte die Farben der Stuttgarter mit 1:0 und 2:1 in Führung, Verteidiger Marco Müller (ganz links) schaffte für die TuS knapp zwei Minuten vor der Pause den zwischenzeitlichen Ausgleich.
    Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

    Jeweils zwölf Minuten brauchte er zu Beginn der ersten und auch zweiten Halbzeit, um den Koblenzern praktisch im Alleingang die fünfte Saisonniederlage beizubringen. Dass die abermals nur mit einem Tor Differenz ausfiel, mochte TuS-Trainer Petrik Sander fast schon nicht mehr hören: „Ja, absolut ärgerlich. Wir konnten leider nicht an die Leistungen der letzten Auswärtsspiele anknüpfen. Dem Gegner ist heute aber auch nicht viel eingefallen.“ Die Konkurrenz im Tabellenkeller trat zum Teil im Gleichschritt auf der Stelle: Der FSV Frankfurt (1:3 bei der TSG Hoffenheim II) und Röchling Völklingen (1:3 bei der SV Elversberg) gingen am Tag der Deutschen Einheit ebenfalls komplett leer aus. Weil aber der SSV Ulm einen 0:2-Pausenrückstand gegen die Stuttgarter Kickers noch in ein 3:2 ummünzte, hat sich der Abstand der Koblenzer zum rettenden Ufer auf nunmehr vier Zähler vergrößert.

    Ein kurzer Blick auf den Spielbericht genügte, um zu erkennen, dass Sander bei der Begegnung im Gazi-Stadion auf der Waldau exakt jener Formation vertraute, die fünf Tage zuvor ein 1:1 gegen den 1. FC Saarbrücken geholt hatte. Der sportlich Verantwortliche relativierte: „Zum dritten Mal hintereinander standen nur 16 Spieler zur Verfügung. Das soll bestimmt nicht als Ausrede herhalten, zeigt aber doch, wie knapp bemessen unser Handlungsspielraum derzeit ist.“

    Sein Pendant Andreas Hinkel musste wiederum auf den etatmäßigen Torwart Florian Kastenmeier (Knieverletzung) verzichten. Doch da Ersatzmann Ramon Castellucci seine Sache beim 3:1 in Walldorf gut gemacht hatte, sagte der VfB-Coach: „Wir können uns auf beide verlassen.“ In Hayk Galstyan (Armenien), Stjepan Radeljic (Bosnien) sowie Caniggia Elva (Kanada) fehlten allerdings gleich drei Spieler, die für ihre Heimatländer international im Einsatz sind.

    Was den Offensivbemühungen der stürmischen Stuttgarter in den ersten Minuten aber überhaupt keinen Abbruch tat. Lohn für diesen Aufwand war das frühe 1:0. Eine kurz ausgeführte Ecke kam zu Benedict dos Santos, der neu ins Team gerutscht war, nach der folgenden Hereingabe brauchte der VfB-Mann mit der Nummer neun auf dem Rücken am Fünfmeterraum im Getümmel nur noch den Fuß hinzuhalten (12.).

    Der Anfangselan des Gasgebers verpuffte ab diesem Zeitpunkt, die Gäste kamen in der Folge wesentlich besser ins Spiel. Mit der ersten wirklich guten Chance schaffte die TuS zwei Minuten vor der Pause den Ausgleich. Einen Eckball von Nicolai Lorenzoni wuchtete der aufgerückte Marco Müller aus rund zehn Meter Entfernung relativ zentral ins Stuttgarter Tor, Schlussmann Castellucci gab dabei keine allzu gute Figur ab.

    Wie sich die Bilder gleichen: Wieder waren zwölf Minuten einer Halbzeit gespielt, wieder war Breier zur Stelle, wieder nur wenige Meter vor dem Tor der Koblenzer. Er schaltete in der Gefahrenzone am schnellsten und erteilte Keeper Chris Keilmann erneut das Nachsehen. Der Koblenzer Trainer konnte so viel Dusel kaum fassen: „Zweimal ist ihm der Ball nach Standardsituationen genau vor die Füße gefallen. Diese Tore hätten Müller, Meier, Schulz oder Schmidt auch gemacht.“

    Diesmal sollte es aber nur vier Minuten bis zur dicken Ausgleichschance für die Gäste dauern. Kevin Lahn arbeitete sich in den Strafraum vor, scheiterte aber in der Situation eins gegen eins am herausstürzenden Castellucci und am Außennetz des Stuttgarter Gehäuses. Da fühlte sich Sander schon wieder an das fehlende Glück respektive die Schwäche im Abschluss erinnert: „Einmal konnten wir den Rückstand noch reparieren, ein zweites Mal war uns das nicht gegönnt.“

    Er reagierte schließlich doppelt auf den negativen Spielstand, brachte erst Marco Koch für Dino Bajric (69.) ins Spiel, später noch Felix Käfferbitz für Daniel von der Bracke (81.). Die TuS warf in den Schlussminuten alles nach vorne, der neuerliche Gleichstand wollte aber nicht gelingen. Die nun folgende Aufgabe ist noch schwerer zu lösen, am kommenden Sonntag (14 Uhr) gibt Spitzenreiter Kickers Offenbach seine Visitenkarte im Stadion Oberwerth ab.

    Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

    Fußball-Regionalliga
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach