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Koblenz

Der TuS gehen allmählich die Spieler aus

Hinter den Kulissen der TuS Koblenz rumort es gewaltig, da ist es für viele Beteiligte sicher nicht ganz einfach, sich auf das Alltagsgeschäft zu konzentrieren. Und dieses „Geschäft“ hat für die erste Mannschaft der Schängel in der Fußball-Regionalliga Südwest noch eine delikate Herausforderung auf Lager. Am Samstag soll um 14 Uhr im Bruchwegstadion die Begegnung beim starken FSV Mainz 05 II angepfiffen werden.

Die TuS lässt sich nicht unterkriegen – zumindest will sie das beim vermutlich letzten Auftritt des Jahres am Samstag in Mainz demonstrieren. Hier „unterdrückt“ der Koblenzer Angreifer Lukas Hombach einen Freiburger Gegenspieler. Foto: Patrick Seeger
Die TuS lässt sich nicht unterkriegen – zumindest will sie das beim vermutlich letzten Auftritt des Jahres am Samstag in Mainz demonstrieren. Hier „unterdrückt“ der Koblenzer Angreifer Lukas Hombach einen Freiburger Gegenspieler.
Foto: Patrick Seeger

Nach aktueller Prognose sollte dieser Begegnung bei sonnigem Wetter und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt nichts im Weg stehen. „Notfalls müssen sie halt die Rasenheizung anwerfen“, sagte TuS-Trainer Petrik Sander halb im Ernst und halb im Scherz. Wobei ihm zum Spaßen derzeit nicht der Sinn stehen dürfte. Denn die aufgrund der finanziellen Situation entstandenen Nebenschauplätze beeinflussen in gewisser Weise die konzentrierte Vorbereitung aufs letzte Spiel des Jahres.

Sollte die Partie in der Landeshauptstadt wider Erwarten ausfallen, dann wird der finale Auftritt der TuS in 2017 um eine Woche verschoben. Ob es dann am 16. oder 17. Dezember zum Nachholspiel gegen die Stuttgarter Kickers oder eben Mainz kommt, lässt Felix Wiedemann, stellvertretender Geschäftsführer der Regionalliga Südwest, weitgehend offen: „Es soll nach Möglichkeit kein Verein mit zwei ausstehenden Nachholspielen in die Winterpause gehen. Wir bevorzugen es, dass natürlich das zuerst ausgefallene Spiel ausgetragen wird. Wenn die Vereine sich aber anderweitig einigen, soll uns das auch recht sein.“

Das bisher allein offene Spiel gegen die Kickers aus dem Schwabenland soll nach ersten Überlegungen beider Vereine am 3. oder 4. Februar – also exakt eine Woche vor dem regulären Wiederbeginn – über die Bühne gehen. Aber noch steht eine finale Absprache in den Sternen.

Was aber nach wie vor Fakt ist: die minimalistische Besetzung der TuS. In Zeiten, wo eine abstiegsgefährdete Mannschaft jeden einzelnen Spieler gut gebrauchen kann, gehen den Koblenzern allmählich die Protagonisten aus. „Wir sind da wie ein DTM-Auto in einem Formel-1-Rennen“, versucht der Trainer die aktuelle Leistungsfähigkeit der Mannschaft und auch des gesamten Vereins – gemessen am verfügbaren Etat – in blumige Worte zu fassen.

In der Vorwoche waren es 13 Feldspieler, auf die Sander hätte zurückgreifen können. Gut möglich, dass es am Samstag in Mainz noch einer weniger ist. „Dino Bajric ist krank“, signalisierte der sportlich Verantwortliche. Ob die Nummer sechs bis Samstag wieder halbwegs im Vollbesitz der Kräfte ist, bleibt abzuwarten.

Winzig kleiner Lichtblick: Nach etwas über dreimonatiger Abwesenheit ist Flügelmann Dimitrios Popovits wieder im Training. „Er unternimmt erste Gehversuche“, formuliert es Sander vorsichtig. Heißt so viel wie: Wunderdinge sind aktuell nicht vom kleinen Griechen zu erwarten. Findet das Spiel in Mainz tatsächlich statt, wird der Trainer seine Schützlinge im Anschluss wohl relativ zügig in den Weihnachtsurlaub schicken, damit sie etwas Abstand von den zermürbenden Geschehnissen auf dem Spielfeld und auch am Rand nehmen können.

Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

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