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    Koblenz

    Wolfgang Loos: Wir planen ganz solide

    Zweitligist TuS Koblenz kämpft derzeit an mehreren Fronten. Während Trainer Petrik Sander die Mannschaft auf die Partie gegen Greuther Fürth einstellt, hat Geschäftsführer Wolfgang Loos die Lizenzierung auf den Weg gebracht.

    Wolfgang Loos: Wir planen ganz solide
    Wenn wundert's: Geschäftsführer Wolfgang Loos (r) jongliert nur ungern in der Öffentlichkeit mit Zahlen.
    Foto: Thomas Frey

    Auf dem Platz steht dem Team von Trainer Petrik Sander noch jede Menge Arbeit bevor, um zum vierten Mal seit dem Aufstieg im Jahr 2006 den Klassenverbleib zu schaffen. Zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht sieht sich Fußball-Zweitligist TuS Koblenz für die nächste Saison gerüstet, bereits drei Tage vor Abgabeschluss am 15. März wurden die Lizenzierungsunterlagen "form- und fristgerecht" bei der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt eingereicht. Wesentliches Problem der TuS bleibt das Stadion, wie Geschäftsführer Wolfgang Loos im Interview durchblicken lässt.

    Herr Loos, hat die TuS abseits des Rasens ihre Hausaufgaben für die kommende Saison gemacht?

    Wir haben erst einmal die Lizenz für die Zweite Liga eingereicht. Wenn wir es sportlich schaffen, die Klasse zu halten - wovon ich nach wie vor ausgehe -, werden wir unsere schwierige finanzielle Situation der vergangenen beiden Jahre hinter uns gelassen haben.

    Was waren die wesentlichen Hürden?

    Ich habe fast genau vor zwei Jahren hier angefangen, und es ist ja bekannt, dass die Lizenz damals am seidenen Faden hing. Wir haben diese Schwierigkeiten zuletzt sukzessive bearbeitet.

    Mit welchem Etat planen Sie?

    Wir werden im Lizenzspieler-Bereich ein Budget haben, das zweitligatauglich ist. Die größten Positionen sind nach wie vor die Gehälter, die Fernsehgelder und die Sponsoren-Einnahmen. Neben den Zuschauer-Einnahmen, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, schmerzt auch, dass wir im TV-Ranking nach hinten gerutscht sind. Das hängt vor allem mit unserer Tabellensituation zusammen. Dieses Geld haben wir in der Hinserie in den Sand gesetzt. Das können wir in den ausstehenden Spielen nicht mehr aufholen, das macht allein eine gute sechsstellige Summe aus. Nichtsdestotrotz werden wir ganz solide planen.

    Befürchten Sie Sanktionen seitens der DFL aufgrund der ungeklärten Stadionfrage?

    Das kann ich noch nicht sagen. Die DFL hatte im Vorjahr gravierende Dinge angekündigt, falls sich in diesem Punkt nichts ändert. Möglicherweise haben wir Mitte April mit gravierenden Maßnahmen zu rechnen. Welche das sind, weiß ich nicht, die DFL hat sich dazu bislang nicht geäußert. Die letzte Information, die ich der DFL mitgeteilt habe, war Mitte Dezember, dass die Stadt nicht über ein neues Stadion, sondern über einen Umbau nachdenkt. Über diesen Rückschritt war die DFL sehr überrascht. Wer nun glaubt, dass das für die Dritte Liga anders aussieht, der hat sich getäuscht. Auch dort ist das Stadion-Thema ein sehr wichtiges. Ich war seinerzeit selbst in der DFB-Kommission, die die infrastrukturellen Vorgaben für die Dritte Liga mit erarbeitet hat, und kann sagen, dass es da nur unwesentlich anders aussieht.

    Sehen Sie zeitnah eine Lösung des Problems?

    Ich bin seit Wochen und Monaten von der Stadt nicht in dem Maße informiert, wie ich mir das wünschen würde. Ich weiß zwar, was angedacht ist, denn bei den Gesprächen war ja auch unser Aufsichtsrats-Vorsitzender Walterpeter Twer beteiligt. Ich habe allerdings von der Stadt bis zum heutigen Tag noch nicht die im Dezember besprochenen Umbaupläne bekommen, die ich der DFL hätte vorlegen können. Ich war sehr überrascht, dass ich das in diversen Internet-Foren nachlesen konnte.

    Stichwort Dritte Liga. Bekommt die TuS auch im Falle des Abstiegs die Lizenz?

    Glücklicherweise haben wir ja hier noch bis zum 1. April Zeit. Aber auch hier steht im Großen und Ganzen der Plan, der bereits im Aufsichtsrat besprochen wurde. Wir wissen, dass wir in der Dritten Liga erheblich größere Probleme als in der Zweiten Liga hätten. Das heißt, wir müssten an jede Kostenposition ran. Nur ein Beispiel: Statt derzeit rund vier Millionen Euro bekommen wir dann nur noch 800 000 Euro Fernsehgeld.

    Ist die Dritte Liga vor diesem Hintergrund für die TuS überhaupt zu finanzieren?

    Zum jetzigen Zeitpunkt gehe ich davon aus.

    Die Fragen stellte Sven Sabock

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