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Koblenz

TuS verliert Spiel gegen Dortmund und David Sasse

Wie verhext: Auch im 13. Spiel der Fußball-Regionalliga West wurde es nichts mit dem ersten Saisonsieg der TuS Koblenz. Im Duell mit Borussia Dortmund II sprang nicht mal ein Punkt heraus, mit 0:1 (0:0) mussten sich die Koblenzer Kicker nach ansehnlicher erster Hälfte der Bundesliga-Reserve geschlagen geben. Zu allem Überfluss sah Sturmspitze David Sasse nach 80 Minuten die Rote Karte.

TuS-Sturmspitze David Sasse sah im Spiel gegen Dortmund in der 80. Minute die Rote Karte. Foto: Andreas Walz
TuS-Sturmspitze David Sasse sah im Spiel gegen Dortmund in der 80. Minute die Rote Karte.
Foto: Andreas Walz

„Es war ein intensives Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Wir haben die zweite Halbzeit kontrolliert und hätten am Ende höher gewinnen müssen. Insgesamt gesehen, war es aber ein glücklicher Sieg“, konstatierte BVB-Trainer David Wagner. Sein Koblenzer Kollege Michael Dämgen sagte: „Ich bin mit der Leistung zufrieden, zumindest mit der in der ersten Halbzeit. Ich habe der Mannschaft auch ein Lob gezollt. Die Enttäuschung ist aber jetzt natürlich groß.“

Dämgen musste personell kurzfristig umdisponieren: Dass Eike Mund in der Innenverteidigung wegen seiner Roten Karte fehlen würde, war klar. Nicht aber, dass auch Kapitän Angelo Barletta aufgrund einer Grippeerkrankung passen musste. Und so spielte mit Patrick Nonnenmann und Mike Urwin ein Duo in der zentralen Defensive, dass es so in dieser Saison auch noch nicht gegeben hatte. Zudem schenkte Dämgen dem offensiv orientierten Thomas Klasen von Beginn an das Vertrauen, er kam auf der linken Mittelfeldseite zum Einsatz.

In der ersten Halbzeit wusste die TuS durchaus zu gefallen: Eine erste Duftmarke setzte Michael Stahl, der für Barletta die Kapitänsbinde trug, mit einem Freistoß an den rechten Pfosten des BVB-Gehäuses (13.). Nicht einmal 30 Sekunden später landete der Ball erneut bei „Stahli“, der mit einem 30-Meter-Schuss das anvisierte Ziel nur knapp verfehlte. Kräftig durchatmen musste der Anhang der Schängel in der 20. Minute auf der Gegenseite, aber der aufmerksame TuS-Schlussmann Kadir Yalcin wischte das Geschoss von Jonas Hofmann mit einer Hand über die Querlatte. Nur etwa 60 Sekunden danach trat erneut der Koblenzer Mann mit der Nummer 28 in Erscheinung: Nach einem Bilderbuchkonter über Thomas Klasen und Kerim Arslan traf Stahl freistehend am langen Dortmunder Pfosten das Spielgerät per Kopf nicht richtig.

Nach dem Wechsel legte Dortmund einen Zahn zu, Wagner stellte um und ließ fortan mehr nach vorne spielen. Der Druck auf die Koblenzer Defensive wuchs von Minute zu Minute und gipfelte schließlich im Tor des Abends, das Hofmann nach schönem Pass von Florian Hübner in die Tiefe aus der Drehung heraus erzielte (64.). Yalcin kam zwar noch leicht an den Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Die Bemühungen der TuS, das Spiel noch zu drehen, blieben überschaubar. A-Junior Enrico Köppen kam dann nach gut einer Stunde ins Spiel für Debütant Klasen, der zwar vielversprechend begonnen hatte, dem aber später sichtlich die Kräfte verließen.

Als dann der Schiedsrichter das Koblenzer Personal dezimierte, war die Partie im Prinzip gelaufen: Sasse sah nach einem Frustfoul an Mario Vrancic die Rote Karte (80.). Mit dem Mut der Verzweiflung spielte die TuS in den letzten Minuten nach vorne, die besseren Chancen hatten aber die Dortmunder, scheiterten dabei aber in Person des eingewechselten Ensar Enes Baykan an den Nerven oder an Yalcin (81., 86.).

Fazit: Die Platzherren mussten die sechste Niederlage hinnehmen, fünf davon mit nur einem Tor Differenz. BVB-Coach Wagner brachte es auf den Punkt: „Kompliment an die TuS, der Tabellenstand entspricht nicht dem Leistungsvermögen. Koblenz war nicht schlechter als unsere Gegner in den zwölf vorherigen Spielen.“

Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

Koblenz: Yalcin – Göderz, Nonnemann, Urwin, Gentner – Mineiro, Stahl – Arslan (75. Hawel), Gros, Klasen (61. Köppen)– Sasse.

Dortmund: Focher – Fring, Hübner, Hornschuh, Löwe (69. Baykan) – Bakalorz (46. Halstenberg), Vrancic, Paurevic – Hofmann, Le Tallec – Boyd (79. Soltanpour).

Schiedsrichter: Simon Marx (Würzburg).

Zuschauer: 2311.

Tor: 0:1 Hofmann (64.).

Rote Karte: Sasse (80., Koblenz) wegen groben Foulspiels.

Gelbe Karten: Hornschuh, Hübner, Löwe, Boyd.

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