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    WormsTuS rutscht durch das 1:2 in Worms auf Platz acht

    Trainer Petrik Sander hat mit seiner Vertragsverlängerung um zwei Jahre bei der TuS Koblenz zur rechten Zeit ein positives Zeichen gesetzt. Was im Prinzip wohl die gewünschte Breitenwirkung erzielt haben dürfte, sich aber zwei Tage danach nicht individuell und wie gewünscht auch auf das Geschehen in der EWR-Arena auswirkte. Seine Mannschaft verlor am finalen Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest vor 1036 Zuschauern nach schwachem Start am Ende unglücklich mit 1:2 (0:2) beim VfR Wormatia 08 Worms und fiel so in der Endabrechnung in der Tabelle noch auf Platz acht zurück.

    Glück und Pech liegen mitunter nah beieinander: Der Koblenzer Verteidiger Robert Stark (rechts im Hintergrund) verursachte einen Handelfmeter und traf spät zum Anschlusstreffer der TuS (vorne Kapitän André Marx) bei der 1:2-Niederlage in Worms.  Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher
    Glück und Pech liegen mitunter nah beieinander: Der Koblenzer Verteidiger Robert Stark (rechts im Hintergrund) verursachte einen Handelfmeter und traf spät zum Anschlusstreffer der TuS (vorne Kapitän André Marx) bei der 1:2-Niederlage in Worms.
    Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

    „Beide Vereine haben in dieser Saison sensationelle Arbeit geleistet, das muss man erst mal festhalten“, lobte Sander im Nachgang alle Beteiligten und ergänzte: „Ich bin jetzt weit davon entfernt, meine Mannschaft wegen dieses Spiels in die Ecke zu stellen und ihr etwas vorzuwerfen.“ Der TuS-Coach hätte gerne zum Abschluss der Punkterunde gewonnen, aber das wollten die anderen eben auch. Und wie. Nach knapp neun Minuten war die Angelegenheit schon fast zu Gunsten der gastgebenden Rheinhessen erledigt, Platz sechs der Schängel löste sich plötzlich in Schall und Rauch auf. Einen Alleingang schloss Enis Saiti nach 240 Sekunden zum 1:0 ab. Er drang praktisch ungehindert in den Koblenzer Strafraum ein und düpierte TuS-Schlussmann Sebastian Patzler mit einem Schuss ins lange Eck.

    Weitere fünf Minuten danach musste die Nummer eins der Gäste den Ball erneut aus dem Netz holen: Linksverteidiger Robert Stark war der Ball im Zentrum der Gefahrenzone an die Hand gesprungen, für Schiedsrichter Asmir Osmanagic (Stuttgart) ein klares Regelvergehen. Florian Treske, Top-Torschütze und Kapitän der Wormser in Personalunion, trat an und vollstreckte zum 2:0. Sander wirkte in Erinnerung an diesen Auftakt etwas konsterniert: „Ich weiß nicht, wo wir da gedanklich waren. Aber auf dem Platz sicher nicht.“ Von diesem Rückstand ließen sich die Koblenzer nicht aus der Bahn werfen, allerdings vergaben sie in der Folge einige gute Gelegenheiten. Sander konnte es kaum fassen: „Wir sind in dieser Saison bestimmt 20 Mal alleine aufs Tor gelaufen, haben daraus aber viel zu wenig Kapital geschlagen.“

    Indirekt machte Stark sein Missgeschick aus der Anfangsphase wieder wett, doch dieser Moment sollte relativ lange auf sich warten lassen. In der 73. Minute sorgte er für den Anschlusstreffer und die Hoffnung, die aktuelle Platzierung vielleicht doch mit einem Unentschieden noch retten zu können. Worms vergab noch die Chance zum dritten Treffer, doch Treske scheiterte mit einem von Ricardo Antonaci verschuldeten Foulelfmeter am aufmerksamen Patzler. Am Ende blieb es beim 2:1 für die Platzherren, zumal Kevin Lahn und auch TuS-Spielführer André Marx in der Nachspielzeit das Glück im Abschluss fehlte.

    Um es mal bilanzierend mit einer Metapher zu beschreiben: Eine letzte Schlacht ging für die Koblenzer auf dem Fußballfeld verloren, der Krieg aber wurde schon vor Wochen gewonnen. Mit dem achten Platz hat die TuS unterm Strich mehr erreicht, als viele dem Klassenneuling wohl zugetraut hatten. Das Prädikat „bester Aufsteiger“ blieb der TuS erhalten. Weil der SSV Ulm zeitgleich beim FC Astoria Walldorf ebenfalls mit 1:2 verlor, blieben die Schwaben ein knappes Pünktchen auf Distanz. Auch ein Beweis dafür, wie eng es in dieser Liga bisweilen zugegangen ist.

    TuS Koblenz: Patzler - Antonaci (84. Porca), Marx, Buchner, Stark - Lahn, Stahl (46. von der Bracke), Grupp, Popovits (68. Jusufi) - Bozic, Glockner.

    Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

    TuS Koblenz
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