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    TuS Koblenz: Aufgalopp zur Spielersuche

    Der nächste Neuaufbau hat begonnen. Und so scheint es, für einen Moment könnte man glatt vergessen, dass TuS Koblenz binnen zwei Jahren um zwei Klassen abgestürzt ist. Die Neugier ist nach wie vor groß, das Interesse am künftigen Regionalligisten ungebrochen.

    Koblenz - Der nächste Neuaufbau hat begonnen. Und so scheint es, für einen Moment könnte man glatt vergessen, dass TuS Koblenz binnen zwei Jahren um zwei Klassen abgestürzt ist. Die Neugier ist nach wie vor groß, das Interesse am künftigen Regionalligisten ungebrochen.

    Um 17 Uhr nahm TuS-Trainer Michael Dämgen unter dem warmen Applaus der rund 450 Zuschauer seine Arbeit auf und hatte dabei nicht weniger als 24 Spieler beisammen.

    Die stolze Zahl an Aktiven auf dem Rasen des Stadions Oberwerth liest sich erfreulicher als die Situation derzeit noch ist. Was nicht verwundert, schließlich haben Dämgen und Geschäftsführer Thomas Theisen erst am Wochenende ernsthaft mit den sportlichen Planungen beginnen können. Und, so machte Dämgen deutlich, es wird wohl noch seine Zeit dauern, bis der TuS-Kader anno 2011/12 stehen wird. "Wir suchen Spieler, die die nötige Qualität haben, um die Mannschaft voranzubringen", so der Fußball-Lehrer, "und wir suchen Spieler, die bei uns den Durchbruch schaffen wollen." Selbstredend müssen die finanziellen Forderungen der Akteure ins schmale Budget passen, bei der TuS wird Fußball künftig allenfalls zum Nebenerwerb. "Die Regionalliga ist eine Klasse, in der vor allem die Spieler investieren müssen", weiß Szene-Kenner Dämgen, "sie bekommen dort die Möglichkeit, sich zu zeigen und für höhere Aufgaben zu empfehlen. Viel zu verdienen gibt es dort nicht."

    Der Aufgalopp in die neue Spielzeit glich somit eher einer Art Casting, wie man neudeutsch sagt. Mehr als ein Dutzend Balltreter durften zur Probe mitmischen, Dämgen wird sich in den kommenden Tagen ein Bild verschaffen müssen. Unter anderem gaben Torwart Patrick Nettekoven (Wuppertaler SV), Christian Kunert (Wehen Wiesbaden II), Nico Müller (FC Homburg), Jura Gros (RSV Würges) und Hüsni Tahiri (Spfr Siegen) ihre Visitenkarte ab, auch vier Asiaten durften sich vorstellen.

    Gleichwohl gibt es bereits ein paar Eckpunkte in Bezug auf die Zusammensetzung des Teams. "Wir haben sechs bis acht feste Zusagen", berichtete Dämgen und meinte damit vor allem die Spieler aus der zweiten Reihe des Drittliga-Teams. Eike Mund, Jan Hawel, Tobias Bauer, die Brüder Sören und Lukas Klappert oder auch Thomas Klasen wollen weiterhin das TuS-Trikot tragen, zudem werden etliche Akteure aus der zweiten Mannschaft auf ihre Regionalliga-Tauglichkeit hin untersucht. "Wir werden im Laufe der Woche auch die ersten Verträge abschließen und Fakten schaffen", berichtete Theisen. Zudem soll am Samstag bei den Sportfreunden Siegen das erste Testspiel ausgetragen werden.

    Neben Klasen wird allenfalls Michael Stahl als einer der Stammkräfte des Vorjahres in Koblenz bleiben, die übrigen Profis aus dem Drittliga-Team haben sich aus sportlichen oder finanziellen Gründen für einen Wechsel entschieden. Thomas Gentner stellt sich gerade beim schottischen Erstligisten FC Aberdeen vor, auch Christian Pospischil orientiert sich anderweitig.

    Zum spektakulärsten Neuzugang könnte ein guter alter Bekannter werden. Im Stadion weilte auch TuS-Eigengewächs Philipp Langen, der vor drei Jahren zur SpVgg Greuther Fürth gewechselt ist, sich dort im Zweitliga-Team aber nicht durchsetzen konnte und in der Vorsaison in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Süd aktiv war. "Er hat seine Bereitschaft signalisiert, für die TuS zu spielen", sagt Theisen. Langen würde eigentlich perfekt ins Raster passen. Er ist jung, bodenständig und mit der TuS und der Region verbunden. Denn, so betonte TuS-Präsident Werner Hecker einmal mehr: "Wir wollen die Leute in und um Koblenz mitnehmen und für uns begeistern."

    Für die neue Führungsriege sind die Visionen des Klub-Chefs mehr als nur eine Worthülse, wie eine weitere wesentliche Personalie zeigt: Neben Peter Auer, der weiterhin als Torwart-Trainer aktiv sein wird, hat Chefcoach Dämgen einen Assistenten aus den eigenen Reihen aus dem Hut gezaubert: Der ehemalige Publikumsliebling Evangelos Nessos fungiert künftig als Co-Trainer.

    Von Bodo Heinemann und Sven Sabock

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