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Koblenz

Tus darf wieder auf Ja des DFB hoffen

Die TuS Koblenz darf im Kampf um den Start in der Regionalliga auf das erlösende Ja des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hoffen. Der Grund für den vorsichtigen Optimismus hängt auch mit der bestehenden Sponsoring-Zusage des Mittelrhein-Verlags zusammen.

Koblenz. Die TuS Koblenz darf im Kampf um den Start in der Regionalliga auf das erlösende Ja des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hoffen. Der Grund für den vorsichtigen Optimismus hängt auch mit der bestehenden Sponsoring-Zusage des Mittelrhein-Verlags zusammen.

Die 800 000 Euro, die das Unternehmen bereits im Januar für die kommende Saison 2011/12 überwiesen hat, bleiben dem Verein erhalten.

Obwohl die Vereinbarung nur für die Dritte Liga galt, verzichtet der langjährige Förderer entgegen der vertraglichen Regelung darauf, das Geld von der TuS zurückzufordern und wird den Verein wie schon in den Jahren zuvor in vollem Umfang unterstützen. Mit diesem deutlichen Signal soll auch der Neustart des Vereins eine Etage tiefer gefördert werden.

Eine entsprechende Vereinbarung kann die TuS dem DFB nun im Rahmen der Lizenzierung vorlegen – damit verbessern sich die Chancen des Vereins auf die Regionalliga erheblich.

Nachdem die Lizenzierungs-Unterlagen fristgerecht eingereicht worden sind, wird in der DFB-Zentrale in Frankfurt das Zahlenwerk geprüft, eine Entscheidung ist dem Vernehmen nach aber noch nicht gefallen. „Es wird an einer zeitnahen Lösung gearbeitet“, gibt sich der Verband wortkarg und will sich nicht zum laufenden Verfahren äußern.

Spätestens am 24. Juni ist die Hängepartie beendet

Offen ist nach wie vor, ob und wann es Grünes Licht vom DFB gibt. Nachdem zwischenzeitlich die Drittligisten sowie die Regionalliga-Bewerber Klarheit über ihre Zukunft haben, ist die TuS der letzte verbliebene Verein, dessen Lizenzierungs-Unterlagen geprüft werden. Spätestens am Freitag, 24. Juni, wird die Hängepartie beendet sein, dann wird im Rahmen der Präsidiumssitzung des DFB die Einteilung der drei Staffeln Nord, West und Süd vorgenommen. Die TuS wäre ein Fall für den Westen, mögliche Gegner könnten Eintracht Trier, der SC Idar-Oberstein und Mainz 05 II sein.

Unterdessen wird in Koblenz mit Spannung eine Pressekonferenz erwartet. Am heutigen Donnerstag will sich Vereins-Präsident Werner Hecker zum Stand der Dinge äußern, möglicherweise gibt es dann schon die erlösende Nachricht aus der DFB-Zentrale in Frankfurt.

Zeit zum Durchatmen wird es aber auch anschließend nicht geben. Gesucht wird neben einem Geschäftsführer auch ein neuer Trainer, der binnen kürzester Zeit einen komplett neuen Kader auf die Beine stellen muss. Anfang Juli beginnen die Teams mit der Vorbereitung, der Saisonauftakt ist für den 5. bis 7. August terminiert.

Aus der letztjährigen TuS-Mannschaft wird wohl kaum ein Akteur auf dem Oberwerth verbleiben. Gleich drei Spieler (Hornig, Rahn, Riemer) haben bei Arminia Bielefeld angeheuert, zahlreiche andere stehen andernorts auf dem Zettel. Torwart Andre Weis soll ein Thema beim VfB Stuttgart II sein, Marcus Steegmann werden Verhandlungen mit dem 1. FC Saarbrücken nachgesagt. Und auch Jungspund Andre Hahn, der eine beeindruckende Rückrunde absolviert hat, bleibt offenbar in der Dritten Liga – Kickers Offenbach hat ein Auge auf den Außenstürmer geworfen. Darüber hinaus weiß auch Uwe Koschinat die Fähigkeiten der TuS-Spieler zu schätzen. Der langjährige Assistenz-Trainer der Koblenzer und neue Chefcoach des möglichen Liga-Rivalen Fortuna Köln ist bei diversen Profis vorstellig geworden.

TuS Koblenz
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