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Siegen schlägt Velbert: Im sechsten Anlauf gibt's die Punkte

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Den frühen Rückstand steckten Christoph Klippel (rechts) und die Spfr Siegen gestern Abend gut weg. Am Ende feierte die Elf von Michael Boris einen ungefährdeten Heimsieg gegen die SSVg Velbert (Saban Ferati).
Den frühen Rückstand steckten Christoph Klippel (rechts) und die Spfr Siegen gestern Abend gut weg. Am Ende feierte die Elf von Michael Boris einen ungefährdeten Heimsieg gegen die SSVg Velbert (Saban Ferati).
Foto: cst-medien

Bei den Siegener Sportfreunden fehlte zunächst der Spielfluss, der auch unter dem holprigen Geläuf des Leimbachstadions litt. Obendrein hatte sich Keeper Yannik Dauth ein paar "Auszeiten" genommen. Schon die erste in der 16. Minute hätte zur Velberter Führung führen können, als er einen Flankenball genau vor die Füße von Dimitrios Pappas faustete, der mit seinem Schuss aufs leere Tor an Daniel Grebe scheiterte.

Sechs Minuten später eilte der Torhüter der Sportfreunde bis an die Strafraumgrenze aus seinem Tor, um die Flanke von Markus Kaya abzufangen. Doch der Ball landete auf dem Kopf von Dennis Yilmaz und von dort im hohen Bogen über Dauth hinweg zur Gäste-Führung im Kasten.

Dauth war dabei dem Velberter dermaßen vehement ins Kreuz gesprungen, dass der sich gar nicht über seinen Treffer freuen konnte. Vielmehr musste er vom Platz getragen und später ins Krankenhaus gefahren werden. Auch der Siegener Torhüter war fortan angeschlagen und kehrte nach dem Seitenwechsel nicht mehr auf den Platz zurück. Stefan Kemmerling kam so zum Regionalliga-Debüt.

Lange freuen konnten sich die abstiegsbedrohten Velberter nicht über dieses 1:0, denn auch ihr Keeper Manuel Lenz zeigte sich in der 27. Minute bei einem Solo von Julian Jakobs wenig auf der Höhe, als er diesem an der Strafraumgrenze in die Beine sprang. Den fälligen Elfmeter verwandelte Alexander Hettich zum Ausgleich. Der weitere Verlauf der ersten Hälfte war gekennzeichnet vom gegenseitigen Bemühen um konstruktiven Spielaufbau. Aber, wie gesagt, es war Bemühen. Viel lief nicht in Richtung der Strafräume.

Die Minuskulisse in Siegen, nur 837 kamen am Champions-League-Abend, musste sich gedulden. Die Siegener bekamen nach dem Wechsel mehr Zug in ihre Aktionen. Scheiterte Sinisa Veselinov in der 55. Minute mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt noch an Keeper Lenz, so war es nach 62 Minuten folgerichtig Julian Jakobs, der seine Farben mit 2:1 in Führung brachte. Aus spitzem Winkel traf er nach schönem Pass von Hettich ins lange Eck.

Gäste-Trainer Lars Leese setzte auf Offensive – was blieb ihm im Kampf gegen Abstieg auch anderes übrig? Er brachte mit Sebastian Janas die zweite Spitze. Mehr Durchschlagskraft erreichte er damit aber nicht. Im Gegenteil: Zehn Minuten vor dem Abpfiff machte Veselinovic mit dem 3:1 den Deckel drauf. Jakobs legte drei Minuten später noch den vierten Treffer nach. Aufgrund der Steigerung nach der Pause war es ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg.

Von unserem Mitarbeiter Hans-Georg Moeller

Siegen: Dauth (46. Kemmerling) – Dalman, Klippel (77. Binder), Weber, Lemke – Schattner (83. Dej), Grebe – Jakobs, Hettich, Kadrija – Veselinovic.

Velbert: Lenz – Zent, Pappas, Schweer, Kosmala – Nachtigall, Kaya – Kneifel (60. Janas), Yilmaz (25. Gebauer), Coruk (75. Hagemann) – Ferati.

Schiedsrichter: Altgelt (Witten).

Zuschauer: 837.

Tore: 0:1 Yilmaz (22.), 1:1 Hettich (27., Foulelfmeter), 2:1 Jakobs (62.), 3:1 Veselinovic (80.), 4:1 Jakobs (84.)

Beste Spieler: Hettich, Jakobs.

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