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    Serie über SC-Idar-Gegner: In Trier ist Qualität, nicht Quantität gefragt

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    Eintracht Trier. Auf acht Jahre Zweitliga-Fußball kann das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands zurückblicken. Fünf Jahre spielten die Trierer in den Siebzigern im Profi-Unterhaus, von 2002 bis 2005 gab die Eintracht ebenfalls in Liga zwei ihre Visitenkarte ab. Es folgte der Absturz bis in die Oberliga, 2008 gelang die Qualifikation für die viertklassige Regionalliga. Aus dieser wären die Trierer 2010 eigentlich erneut abgestiegen, doch Lizenzentzüge anderer Teams bescherten den Klassenverbleib. In den vergangenen beiden Spielzeiten zählte die Eintracht als Tabellenzweiter und Vierter zu den Spitzenteams der West-Staffel.

    Genau daran würden die Trierer in der kommenden Saison gerne anknüpfen, geben sich in ihrer Zielsetzung allerdings vorsichtig. Aufgrund wegfallender Fernsehgelder, auch bedingt durch die verpasste Qualifikation für den DFB-Pokal, ist der Etat im Vergleich zur Vorsaison etwas geschrumpft. Die Trierer starten daher mit einem Minikader von 20 Spielern in die Saison, der es allerdings immer noch in sich hat. Frei nach dem Motto: Quantität ist zweitrangig, die Qualität muss stimmen. Einige Spieler wie Kapitän Torge Hollmann (früher SC Freiburg) oder Chhunly Pagenburg (1. FC Nürnberg) können bereits auf Bundesliga-Erfahrung zurückblicken. Abwehrspieler Baldo di Gregorio spielte für Slavia Sofia in der ersten bulgarischen Liga. "Wir haben die Linie bei der Kadergröße bewusst gewählt", bekräftigt Trainer Roland Seitz sein Konzept. "Jetzt müssen wir natürlich bis August abwarten, ob es Verletzungsprobleme gibt."

    Wormatia Worms. Jahrelang war Wormatia Worms Stammgast in der Oberliga Südwest. Nicht wenige vermuteten einen zeitlich begrenzten Abstecher, als sich die Nibelungenstädter 2008 für die viertklassige Regionalliga qualifizierten. Eigentlich hätten die Kritiker auch recht behalten, schließlich stiegen die Wormser zweimal sportlich ab. Ähnlich wie bei Trier öffneten Lizenzentzüge anderer Teams zweimal die Tür zum Klassenverbleib. Dieser Umstand beflügelte den Ex-Zweitligisten, der in den Siebzigern und Achtzigern im Profibereich unterwegs war. In der Saison 2010/11 gelang erstmals sportlich der Klassenverbleib, die vergangene Spielzeit beendeten die Wormser sogar auf einem starken vierten Platz.

    Der Hauptverantwortliche für diese Erfolgsserie ist schnell gefunden: Seit Ex-Nationalspieler Ronny Borchers in Worms als Trainer das Sagen hat, geht es stetig bergauf. Als Borchers die Wormatia 2010 übernahm, steckte das Team abermals im Tabellenkeller fest. Seitdem hat sich rund um den Wormser Dom vieles entspannt. Borchers strahlt Ruhe aus, auch in der aktuellen Vorbereitung, die er mit einem sehr kleinen Kader bestreitet. Das ficht den Trainer allerdings nicht an. In der Vorsaison war die Situation ähnlich, die Wormser hielten bis zum Ende der Transferperiode die Augen offen, verpflichteten spät weitere Spieler und hatten damit Erfolg. Ähnlich könnte es nun wieder laufen.

    Hessen Kassel. Acht Jahre Zweitligafußball haben die Nordhessen auf dem Buckel, in den Achtzigern kratzten sie mehrfach am Aufstieg in die Erste Liga. Diese glorreiche Zeit geriet 1998 in Vergessenheit, als der Verein in Konkurs ging und neu gegründet wurde, Neustart in der Kreisliga A inklusive. In der Oberliga tauchten die Kasseler bereits vier Jahre später wieder auf, Regionalliga-Fußball gibt es im Auestadion seit 2006 wieder.

    Von 2008 bis 2011 gehörte der Ex-Zweitligist zu den Spitzenteams der Regionalliga Süd. In der vergangenen Saison boten die Nordhessen ihren Fans jedoch lediglich Durchschnittsfußball und landeten auf Platz elf. Damit es sportlich wieder bergauf geht, verstärkten sie sich mit elf Zugängen. Diese einzubauen, ist derzeit die Aufgabe von Trainer Uwe Wolf, der 2009 für ein paar Monate den Zweitligisten 1860 München trainierte. Der gefährlichste Stürmer der Kasseler Löwen ist Tobias Damm, der einst unter Jürgen Klopp bei Mainz 05 in der Bundesliga debütierte. Derzeit fällt Damm allerdings verletzt aus.

    Von unserem Mitarbeiter

    Christoph Erbelding

    Regionalsport - Klasse 0 - Regionalliga
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