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SC Idar tritt mit breiter Brust im Süden an

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SC-Torwart Nico Adami zeigte gegen Trier eine hervorragende Leistung und verdiente sich ein Sonderlob des Trainers. "Ich bin froh, dass er seine Stärken jetzt auch im Haag gezeigt hat", sagte Sascha Hildmann. 
Foto: Joachim Hähn
SC-Torwart Nico Adami zeigte gegen Trier eine hervorragende Leistung und verdiente sich ein Sonderlob des Trainers. "Ich bin froh, dass er seine Stärken jetzt auch im Haag gezeigt hat", sagte Sascha Hildmann.
Foto: Joachim Hähn

Ausgerechnet im Kreis der Medienvertreter, die sich neben VIPs und dem harten Kern der SC-Anhängerschaft nach den Spielen im Hugo-Heinz-Klub treffen, handelte sich Triers Trainer Roland Seitz mit seinen Aussagen die Missgunst der Anwesenden ein, ließ sogar die von der Mosel angereisten Journalisten die Köpfe schütteln. "Ich kam mir in der zweiten Hälfte vor wie bei einem Pokalspiel, in dem wir anrennen und der Gegner hinten drin steht und die Bälle wegkloppt", analysierte Seitz. Mit dieser Meinung stand er allerdings alleine da – auch wenn er sich noch so enttäuscht über das 0:0 zeigte.

SC-Trainer Sascha Hildmann konterte Seitz' Ausführungen: "In Hälfte zwei waren wir aggressiv gegen den Mann und haben hervorragenden Fußball gespielt. Die Mannschaft hat eine aufopferungsvolle und ganz, ganz tolle Leistung gezeigt." Jeder, der das Spiel gesehen hatte, musste Hildmann recht geben.

Trier war zu Beginn die spielstärkere Mannschaft gewesen, verdiente sich durch schnelles Umschaltspiel und gefährliche Konter Chancen, münzte diese aber nicht in Tore um. "Diese Dinger musst du einfach machen", haderte Seitz mit seinem Team. Nach dem Wechsel dominierten aber die Schmuckstädter das Geschehen, ohne sich dabei die ganz großen Hochkaräter herauszuspielen. Trier zog sich immer mehr zurück. Eugen Vetters Freistoß in der 48. Minute, Dino Medjedovics Schuss fünf Minuten später oder Patrick Stumpfs Treffer aus vermeintlicher Abseitsposition (79.) waren das, was der SC mit aller Leidenschaft letztendlich auf das Tor von Andreas Langsfeld brachte. "Ich bezweifele, dass mein Tor Abseits war", erklärte Stumpf und fügte selbstsicher hinzu: "Ich sage sogar eher nein, das war kein Abseits." Der SC-Stürmer hätte seine Leistung mit diesem Treffer zum 1:0 krönen können. Denn Stumpf ackerte in der Spitze. In der 53. Minute sprang er nach einem Foul kurz vor dem Gäste-Strafraum wieder auf, als Schiedsrichter Kai Vonderschmidt eigentlich schon auf Freistoß in lukrativer Lage entscheiden wollte. "Ich war einfach heiß auf ein Tor. Selbst, als mir bei diesem Foulspiel fast die Schulter rausgesprungen ist, wollte ich weiterlaufen", sagte Stumpf. "Uns fehlt einfach der Lucky Punch", befand Hildmann. "Aber man hat in der zweiten Hälfte gesehen, dass wir topfit sind."

Topfit geht die Hildmann-Elf am heutigen Freitag auf die Reise in Richtung Bodensee, wo sie am morgigen Samstag um 14 Uhr auf den SC Pfullendorf trifft. "Wir fahren dort mit breiter Brust hin und wollen drei Punkte holen", erklärt Stumpf. Er liegt damit voll in der Spur seines Trainers. "Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, egal, gegen wen es geht", so Hildmann. "Aber das wird ein ganz anderes Spiel, auf das wir uns richtig einstellen werden. Wir dürfen keine Fehler machen und nicht übermütig anrennen, sondern müssen ruhig und überlegt spielen."

Die Auswärtspartie in Pfullendorf bedeutet die weiteste Fahrt in der Regionalliga Südwest für den SC. Doch Hildmann kann auch diesem Fakt etwas Positives abgewinnen: "Wir werden im Hotel übernachten. Das hat uns noch immer Glück gebracht." Dem nächsten Erfolg in der Fremde steht also nichts im Wege. Auch wenn der Trainer auf Ferhat Gündüz und Simon Maurer verzichten muss, die beide berufsbedingt fehlen werden. Gündüz stand bereits gegen Trier wegen seiner Gelb-Roten-Karte gegen Hoffenheim nicht im Kader, für Maurer könnte wieder Karsten Schug in die Startelf rutschen.

Von unserem Mitarbeiter

Björn Symanzik

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