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    Koblenz

    Fußball: Trauernde TuS muss Trier aus dem Kopf bekommen

    Nach Trier ist unmittelbar vor Worms: Zwar sitzt der Stachel der Enttäuschung tief bei der TuS Koblenz nach dem deprimierenden Aus im Viertelfinale des Rheinlandpokals gegen den Titelverteidiger Eintracht, doch nun gilt es, das anstehende Spiel der Fußball-Regionalliga Südwest am Samstag um 14 Uhr beim Tabellendrittletzten Wormatia möglichst rasch in den Fokus zu rücken.

    Sinnbild der gefühlten Enttäuschung: Michael Stahl kauert nach dem verlorenen Elfmeterschießen auf dem Rasen des Oberwerther Rasens und will nicht so recht wahrhaben, welches sportliche Missgeschick der TuS Koblenz soeben widerfahren ist. Wie tief sitzt jetzt noch der Stachel, wenn es am Samstag im Liga-Alltag zum Spiel nach Worms geht?  Foto: René Weiss
    Sinnbild der gefühlten Enttäuschung: Michael Stahl kauert nach dem verlorenen Elfmeterschießen auf dem Rasen des Oberwerther Rasens und will nicht so recht wahrhaben, welches sportliche Missgeschick der TuS Koblenz soeben widerfahren ist. Wie tief sitzt jetzt noch der Stachel, wenn es am Samstag im Liga-Alltag zum Spiel nach Worms geht?
    Foto: René Weiss

    Schwer genug, zumal die kräftezehrenden 120 Minuten plus nervenaufreibendes Elfmeterschießen nicht so leicht aus den Köpfen zu bekommen sind. Teamchef Evangelos Nessos war um Fassung bemüht: "Was soll ich jetzt groß sagen? Die Enttäuschung ist natürlich riesen-, riesengroß." Im Anschluss versuchte er aber, die positiven Aspekte der bitteren Niederlage herauszufiltern: "Wir waren die bessere Mannschaft und sind stolz und zufrieden, das war eine unfassbare Leistung. Ab dem 1:1 war das Spiel offen, das war Werbung für den Fußball."

    Sein Kollege Jens Kiefer wirkte nicht so glücklich, aber unterm Strich heiligt der Erfolg ja bekanntlich die Mittel: "Gut, wir haben fünf hervorragende Elfmeter geschossen. Aber in den ersten 45 Minuten standen wir völlig neben uns, dabei ging es doch um Alles oder Nichts. Erst zehn Minuten nach der Halbzeit haben wir angefangen, ordentlich Fußball zu spielen. Außerdem hatten wir Glück, dass wir nicht das 2:0 bekommen haben." Was er explizit meinte, war die Szene, als Patrick Stumpf allein aufs Trierer Tor zusteuerte und den Ball nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbeisetzte (67.). Die Schlüsselszene des Spiels? "Da mache ich ihm absolut keinen Vorwurf. Aber das wäre der Todesstoß für Trier gewesen", ist Nessos überzeugt davon, dass die Begegnung dann zu Gunsten der TuS geendet wäre.

    Der zweite Koblenzer Pechvogel an diesem Abend war André Marx, der als einziger Schütze der Schängel vom Punkt aus gescheitert war. Er fehlt nun am Samstag wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Zweibrücken-Spiel und hat somit zusätzlich Zeit zur geistigen Regeneration.

    Und damit sind wir auch schon wieder beim aktuellen Dilemma der TuS: verletztes oder gesperrtes Personal, wohin das Auge blickt. Neben Marx werden Kapitän Thomas Gentner und Innenverteidiger Admir Softic wegen ihrer fünften Gelben Karte in der Wormser Geberit-Arena höchstens als Zuschauer mit von der Partie sein.

    Dass es personell jetzt richtig eng wird, wusste Nessos schon gleich nach dem Spiel gegen Trier: "Da hatten wir ja schon zwei eigentlich nicht einsatzfähige Spieler auf der Bank sitzen, nur damit wir auf dem Papier den 18er-Kader voll bekommen." Er ergänzt: "Eldin Hadzic und Patrick Stumpf sind angeschlagen ins Spiel gegangen." Und Dimitrios Ferfelis, der in der sechsten Minute der Verlängerung nach zweieinhalbwöchiger Pause zum Einsatz kam, war erst am Spieltag selbst fit gespritzt worden. Johannes Göderz kam überhaupt nicht zum Einsatz. Anel Dzaka fehlte komplett, ähnlich wie Stefan Haben, der wegen einer Risswunde am Schienbein erneut pausieren musste. Wann die drei zuletzt Genannten wieder völlig fit sind, steht in den Sternen. Dass die Torjägerqualitäten des Langzeitverletzten Jerome Assauer gerade in der jetzigen Phase dringend nötig wären, müsste eigentlich gar nicht mehr erwähnt werden. Nessos flüchtet sich angesichts der personellen Schieflage in Sarkasmus: "Ich bekomme schon Schweißausbrüche bei jedem Zweikampf im Training. Vielleicht muss ich ja selbst noch einmal fit werden."

    Nach dem Spiel bei den akut abstiegsbedrohten Wormsern bleibt den Schängeln nach sechs Spielen in drei Wochen ein wenig Zeit zum Durchatmen. Dann aber folgt ab dem 13. April bis zum 4. Mai das, was im Fußballsport gemeinhin als "die Wochen der Wahrheit" bezeichnet werden: Erst kommt die TSG 1899 Hoffenheim II aufs Oberwerth, dann geht es zum KSV Baunatal. Nach dem Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim steht die Begegnung beim SSV Ulm auf dem Programm. Womit die TuS bis dahin den kompletten Tabellenkeller - von den Waldhöfern einmal abgesehen - abgegrast hat. Auch mit dem nötigen Erfolg?

    Von unserem Mitarbeiter

    Bodo Heinemann

    TuS Koblenz
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