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    Frankfurt

    0:3 in Frankfurt: TuS verliert zum vierten Mal in Serie

    Für Kapitän Thomas Gentner gab es nach Ablauf seiner Rotsperre an alter Wirkungsstätte mit seinen aktuellen Teamkollegen nichts zu holen. Die TuS Koblenz verlor das 33. Spiel in der Fußball-Regionalliga Südwest bei seinem alten Brötchengeber, der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt. Eher ungewöhnlich ist da schon die Höhe der Niederlage: Nach drei 0:1-Pleiten in Serie gab’s jetzt ein deftiges 0:3 (0:1) im Volksbank-Stadion.

    Recht rustikal geht hier der Frankfurter Giuliano Modica – nach sieben Minuten der Schütze zum 1:0 – gegen TuS-Akteur Kerim Arslan zu Werke. Am Ende siegte die Eintracht-Reserve klar und deutlich und sammelte im Abstiegskampf die Punkte 35 bis 37, für Koblenz war's hingegen die vierte Pleite in Serie. Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher
    Recht rustikal geht hier der Frankfurter Giuliano Modica – nach sieben Minuten der Schütze zum 1:0 – gegen TuS-Akteur Kerim Arslan zu Werke. Am Ende siegte die Eintracht-Reserve klar und deutlich und sammelte im Abstiegskampf die Punkte 35 bis 37, für Koblenz war's hingegen die vierte Pleite in Serie.
    Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

    TuS-Trainer Peter Neustädter hatte seine Elf im Vergleich zur jüngsten Begegnung in Mainz (0:1) auf vier Positionen umgestellt: Gentner spielte nach dem Ablauf seiner Rotsperre wieder auf der angestammten Position des Linksverteidigers, dafür rückte der zuletzt überzeugende Ersatzmann Kerim Arslan auf die rechte Außenbahn im Mittelfeld. Für den gelbgesperrten Anel Dzaka lief Dimitrios Ferfelis von Beginn an auf und nahm den Platz des zweiten Angreifers neben Jerome Assauer ein. Und Patrick Nonnenmann durfte für Stefan Haben in der Innenverteidigung sein Können zeigen. Neustädters Kollege Alexander Schur fackelte nach dem 6:1-Kantersieg drei Tage zuvor beim SC Pfullendorf nicht lange und nominierte die gleiche Frankfurter Anfangsformation im identischen 4-2-3-1-System. Der Erfolg sollte ihm später Recht geben.

    Zum Spielverlauf: Nach nicht einmal 15 Sekunden hätte die TuS schon führen können oder sogar müssen. Assauer bedrängte den zu lässig agierenden Eintracht-Schlussmann Erman Muratagic nach einem Rückpass, der Pressschlag landete genau vor den Füßen von Ferfelis. Doch der Mann mit der Nummer 15 traf den Ball nicht richtig mit der Innenseite beim Versuch, das Spielgerät im verwaisten Tor des Gastgebers unterzubringen. Und in der fünften Minute verfehlte Kevin Lahn nur knapp das anvisierte Ziel. Der Anfangselan der TuS verpuffte jedoch schnell, besser machte es auf der Gegenseite schließlich der Gastgeber: Nach einem Freistoß von Hassan Amin aus halblinker Position und 30 Meter Entfernung stand Guiliano Modica zentral im Koblenzer Strafraum goldrichtig und köpfte den Ball trotz Bedrängnis wuchtig an TuS-Keeper Dieter Paucken vorbei zum 1:0 ins Netz. Danach entwickelte sich ein Schlagabtausch mit optischen Vorteilen der technisch besseren Frankfurter.

    Schon nach 37 Minuten musste die TuS erstmals wechseln. Für den angeschlagenen Johannes Göderz beackerte fortan Marvin Sauerborn das defensive Mittelfeld. Der zweite Personaltausch (50.) nahm der Koblenzer Coach aber wohl aus anderen Grund vor. Thomas Klasen sollte anstelle von Ferfelis für frischen Wind im Offensivspiel sorgen. Doch fünf Minuten später wäre der Eintracht fast der zweite Treffer gelungen: Dieter Paucken kam aber noch mit den Fingerspitzen an den Schuss von Maik Vetter.

    Machtlos war der Koblenzer Keeper aber in der 64. Minute: Nach Vorarbeit von Noyan Öz über die rechte Seite war Ugur Albayrak in der Mitte zur Stelle und markierte das 2:0 (64.). Nur vier Minuten später war Paucken erneut geschlagen, diesmal vollstreckte Öz selbst zum 3:0. Zwischenzeitlich war Safak Yildiz für Arslan ins Spiel gekommen. Die TuS spielte mit dem Mut der Verzweiflung nach vorne, ein möglicher Torerfolg war den Gästen auch nach guten Chancen für Assauer (74., 86.) und Lahn (79.) aber nicht vergönnt. Hätten die Frankfurter ihre Konter besser ausgenutzt, hätte die zwölfte Saisonniederlage der Koblenzer sogar noch höher ausfallen können.

    Von Bodo Heinemann

    TuS Koblenz: Paucken - Bartsch, Sejdovic, Nonnenmann, Gentner - Arslan (66. Yildiz), Hadzic, Göderz (37. Sauerborn), Lahn - Assauer, Ferfelis (50. Klasen).

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