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Waldalgesheim

SVA will das Scheitern aus dem Vorjahr wettmachen

Sie wollen endlich mal wieder selbst dabei sein, wenn es um den Siegerpokal geht. Die Fußballer des SV Alemannia Waldalgesheim haben in den vergangenen Jahren sportlich bei ihrem Rhein-Nahe-Liga-Turnier nur eine Nebenrolle gespielt, doch damit soll bei der 29. Auflage Schluss sein. Das traditionsreiche Turnier an der Waldalgesheimer Waldstraße soll nach Ansicht der Gastgeber mal wieder einen Heimsieg erleben. Zuletzt war das im Jahr 2012 der Fall.

Die Kuriosität des vergangenen Jahres: Weil beide Teams nur weiße Trikots dabei hatten, trat der SC Idar-Oberstein gegen Fortuna Mombach in der grün-weißen Spielkleidung der Waldalgesheimer an.   Foto: Michael Ottenbreit
Die Kuriosität des vergangenen Jahres: Weil beide Teams nur weiße Trikots dabei hatten, trat der SC Idar-Oberstein gegen Fortuna Mombach in der grün-weißen Spielkleidung der Waldalgesheimer an.
Foto: Michael Ottenbreit

Insbesondere das Turnier aus dem vergangenen Jahr schmerzt die Waldalgesheimer noch immer ein bisschen. Nach einem 4:0 gegen die U19 des 1. FC Kaiserslautern waren die Erwartungen im Umfeld im Juli 2017 rasant gestiegen, es folgte nach einem 1:2 gegen Fortuna Mombach jedoch bereits nach der Vorrunde das Aus für die Grün-Weißen, woraufhin viele Alemannen-Fans lautstarke Kritik übten. „Diesen Fauxpas wollen Spieler und Trainer unbedingt korrigieren“, kündigt Hans-Joachim Blum, der Geschäftsführer der Waldalgesheimer, an. Für Aydin Ay, den Coach des Verbandsligisten, wird es das erste Rhein-Nahe-Liga-Turnier als Waldalgesheimer Trainer sein, im Vorjahr hatte noch Patrick Joerg für den SVA verantwortlich gezeichnet.

Klar ist, dass auf die Alemannen einige schwierige Aufgaben auf dem Weg zum Turniersieg warten. Im Auftaktspiel gegen den Bezirksligisten Spvgg Ingelheim am Freitag um 18 Uhr sind die Gastgeber klar favorisiert. Sollten sie das Spiel gewinnen, müssen sie allerdings am Dienstag um 18 Uhr gegen den SV Gonsenheim, Absteiger aus der Oberliga und künftiger SVA-Kontrahent in der Verbandsliga, bestehen. Danach stünde im Halbfinale das Duell mit dem Sieger der Gruppe vier an, und die potenziellen Gegner haben es in sich. Sie heißen FSV Mainz 05 (U19) oder Hassia Bingen. Es bedarf also definitiv einer Waldalgesheimer Topleistung, um überhaupt das Finale zu erreichen, das am 22. Juli um 17 Uhr angepfiffen wird.

Das 29. Rhein-Nahe-Liga-Turnier ist erneut stark besetzt. Aus dem Kreis Bad Kreuznach sind die SG Eintracht Bad Kreuznach (Verbandsliga) und Landesligist SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach dabei. Auch der TSV Schott Mainz, vorige Saison noch in der Regionalliga Südwest aktiv, mischt in Waldalgesheim mit, ebenso wie der SC Idar-Oberstein, der wie die „Schotten“ in der Spielzeit 2018/19 in der Oberliga an den Start geht. Einen Favoriten auszumachen, fällt nicht leicht. Die U19 des FSV Mainz 05 dürfte die besten Karten haben, sofern sie es schafft, mit den robusteren Teams aus dem Männerbereich körperlich mitzuhalten. Spielerisch, das haben die vergangenen Turniere gezeigt, bewegen sich die Mainzer, die in der U19-Bundesliga aktiv sind, auf einem höheren Niveau. Das bewiesen sie auch im Vorjahr, als sie das Finale gegen den SV Gonsenheim mit 3:1 gewannen.

Die Waldalgesheimer hoffen unabhängig von ihrem eigenen Abschneiden wieder auf eine gute Kulisse, dürfen diesbezüglich optimistisch sein. Auch im vergangenen Jahr rissen die Zuschauerströme trotz des SVA-Ausscheidens in der Vorrunde nicht ab. Am Sonntag sind extra die Anstoßzeiten nach vorne verlegt worden, um nicht mit dem WM-Finale in Moskau, das um 17 Uhr angepfiffen wird, in Konkurrenz zu treten.

Ein Schmankerl bieten die Grün-Weißen außerhalb des eigentlichen Turnierplans. Am Samstag, 13.30 Uhr, trifft das Team, das im Jahr 2008 den erstmaligen Oberliga-Aufstieg des SVA feierte, auf eine Alemannia-Allstars-Auswahl. Aus dem Kader, der vor zehn Jahren für Furore sorgte, haben Johannes Balzer, Veysel Bocut, Salih Ceylan, Frank Dudat, Thomas Eberhardt, Jonas Erbach, Marcel Fennel, Christian Klöckner, Taner Köken, Jan Krög, Mark Krög, Christopher Lind und Stefan Mehl zugesagt. Auch der damalige Trainer Uwe Hartenberger ist beim Einlagespiel dabei. Christoph Erbelding

Der Spielplan

Freitag, 13. Juli:

18 Uhr: Ingelheim - Waldalgesheim

20 Uhr: SC Idar - VfB Bodenheim

Samstag, 14. Juli:

16 Uhr: Mainz 05 U19 - Mombach

18 Uhr: Ginsheim - SG Meisenheim

Sonntag, 15. Juli:

11 Uhr: Gonsenheim - Ingelheim

13 Uhr: Bodenheim - SGE KH

Montag, 16. Juli:

18 Uhr: Mombach - Hassia Bingen

20 Uhr: Meisenheim - Schott Mainz

Dienstag, 17. Juli:

18 Uhr: Waldalgesh. - Gonsenheim

20 Uhr: SGE KH - SC Idar-Oberstein

Mittwoch, 18. Juli:

18 Uhr: Hassia - Mainz 05 U19

20 Uhr: Schott Mainz - Ginsheim

Freitag, 20. Juli:

18 Uhr: Sieger Gr. 1 - Sieger Gr. 2

20 Uhr: Sieger Gr. 3 - Sieger Gr. 4

Sonntag, 22. Juli:

15 Uhr: Spiel um Platz drei

17 Uhr: Finale

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