40.000
Aus unserem Archiv
Betzdorf

Spornhauer sieht eine Entwicklung

Die SG 06 Betzdorf hat am Samstagnachmittag auch das dritte Heimspiel der noch jungen Saison in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ohne eigenes Tor verloren. Gegen den ambitionierten Aufsteiger TSV Schott Mainz setzte es vor 136 zahlenden Zuschauern zwar eine verdiente 0:2 (0:0)-Niederlage, die junge Betzdorfer Elf zog sich jedoch erneut achtbar aus der Affäre.

Eine Halbzeit lang ließ die Betzdorfer Abwehr um Sebastian Ermert (rechts) nicht viel zu. Als die Mainzer (hier der frühere Darmstädter Drittliga-Spieler Preston Zimmerman) den Druck erhöhten, geriet die SG in ihrem Heimspiel ins Hintertreffen.  Foto: Regina Brühl
Eine Halbzeit lang ließ die Betzdorfer Abwehr um Sebastian Ermert (rechts) nicht viel zu. Als die Mainzer (hier der frühere Darmstädter Drittliga-Spieler Preston Zimmerman) den Druck erhöhten, geriet die SG in ihrem Heimspiel ins Hintertreffen.
Foto: Regina Brühl

Die Gäste waren von Beginn an das überlegene und dominierende Team, agierten vor dem gegnerischen Tor aber zu kompliziert und erspielten sich keine echten Torchancen. Die Gastgeber versuchten es ihrerseits mit Schüssen aus der zweiten Reihe, doch die Abschlüsse gingen entweder am Tor vorbei oder drüber. Die erste echte gefährliche Szene sahen die Zuschauer in der 33. Minute, als Betzdorfs Torwart Philipp Klappert sich in einen Schuss von Patrick Zimmermann warf und diesen zur Ecke abwehrte. Kurz vor der Pause gab es die große Führungschance für die Gäste. Markus Kreuz flankte in den Strafraum, Sebastian Zimmermann drehte sich in den Schuss und wehrte den Ball mit einer unnatürlichen Handbewegung ab. Schiedsrichter Stephan Spengler zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Pascal Hertlein trat an und zielte halbhoch neben den rechten Pfosten, aber Klappert hatte die Ecke geahnt und konnte das Leder um den Pfosten lenken.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel, drängten die Betzdorfer immer weiter hinten rein und schnürten die Platzherren teilweise im eigenen Strafraum ein. Zwangsläufig fiel in der 56. Minute die Führung der Mainzer. Jura Gros stieß nach einer schönen Kombination über rechts durch und passte flach in die Mitte genau in den Lauf von Can Cemil Özer, der aus fünf Metern ins kurze Eck einschoss. Der TSV hatte auch nach dem Führungstreffer die besseren Szenen und mehr Ballbesitz. Zehn Minuten nach dem Führungstreffer schoss Özer aus aussichtsreicher Position den Ball über das Tor. In der 70. Minute bot sich den Gastgebern die einzige echte Ausgleichschance, als Fation Foniq von rechts in die Mitte passte und Yanick Tsannang aus kurzer Distanz vorbei schoss.

Nur zwei Minuten später fiel die Entscheidung zugunsten des Aufsteigers aus der Landeshauptstadt. Der ehemalige Bundesliga-Profi Markus Kreuz brachte eine Ecke von rechts in den Strafraum, und Marco Senftleben konnte von hinten kommend frei durchlaufen und ohne Probleme einköpfen. Die Gastgeber waren nicht nur in dieser Situation zu weit weg von ihren Gegenspielern und kamen so nicht in die Zweikämpfe. In der 77. Minute hätten die Gäste fast noch den dritten Treffer nachgelegt, als Zimmermann aus zehn Metern nur den linken Pfosten traf.

TSV-Trainer Ali Kayhan Cakici war nach dem Auswärtssieg selbstverständlich zufrieden: "Wir waren spielerisch stärker, und Betzdorf war der erwartet schwere Gegner. Unser Gegenpressing hat heute gut funktioniert, wenn auch noch nicht zu einhundert Prozent. In den letzten Spielen hatten wir oft Probleme in der Rückwärtsbewegung, das haben wir heute besser gelöst. Bei eigenen Kontersituationen müssen wir noch schneller umschalten."

SG-Trainer Dirk Spornhauer war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: "Ich habe wieder eine Entwicklung gesehen und die Jungs haben gemacht, was sie können. In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut verteidigt und die Räume eng gemacht. In der zweiten Halbzeit wurde der Druck größer, wobei mich Mainz nicht wahnsinnig erschrocken hat. Wenn bei uns nicht drei bis vier Stammspieler gefehlt hätten, wäre mehr drin gewesen."

Von unserem Mitarbeiter

Jens Kötting

Betzdorf: Klappert – Sahin, Ermert, Zimmermann, Utsch – Niedergesäß (69. Kapusuz), Becher (79. Ekiz), Houck, Ramb – Foniq, Tsannang

Mainz: Manthe – Senftleben, Simic, Hertlein, Schlosser – Baljak (70. Huth), Gros, Bilotta (89. Günes), Zimmerman (84. Zaucker) – Kreuz, Özer

Schiedsrichter: Stephan Spengler (Nalbach) – Zuschauer: 136.

Tore: 0:1 Can Cemil Özer (56.), 0:2 Marco Senftleben (72.).

Besonderheit: Betzdorfs Philipp Klappert hält Handelfmeter von Pascal Hertlein (45.)

Fußball-Oberliga
Meistgelesene Artikel
Fußball Männer
Fußball Frauen
Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

im Rheinland

- Westerwald

- Mittelrhein/Mosel

- Rhein-Lahn

im Südwesten

 späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

Fußball Mix
Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

Jugendfußball

- im Rheinland

- im Südwesten

Fußballpokale

Hallenfußball

 späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

Regionalsport Mix
Sport-Lokalteile
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach