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    Idar-Oberstein

    SG Betzdorf will den SC Idar niederkämpfen

    Als "wichtig, aber noch nicht entscheidend" stuft Murat Yasar die Partie seines SC Idar-Oberstein bei der SG Betzdorf, am Samstag (15 Uhr) ein und liegt dabei auf einer Wellenlänge mit seinem Betzdorfer Trainerkollegen Dirk Spornhauer. Der möchte das Spiel des Tabellenletzten gegen den den Vorletzten auch nicht zum Abstiegsendspiel überhöhen.

    Gleichwohl steht außer Frage, dass eine weitere Niederlage die ohnehin schon miserable Ausgangslage der beiden Kellerkinder noch weiter verschlechtern würde. Acht Zähler hat der SC Idar nämlich schon Rückstand auf den am Ende der Saison sicher rettenden 13. Tabellenplatz - sogar neun muss die SG Betzdorf aufholen. Doch Yasar möchte keine Panikstimmung und sagt: "Auch nach der Partie in Betzdorf gibt es Spiele, in denen wir Punkte haschen können."

    Trotzdem betont Yasar: "Wir wollen natürlich unbedingt gewinnen. Zum einen, weil dann etwas Anschluss schaffen würden, zum anderen aber auch, weil wir immerhin einen Konkurrenten damit deutlich auf Distanz halten könnten." Doch auch die SG Betzdorf sieht im Spiel gegen den Leidensgenossen die Chance zur Wende zum Besseren. Trainer Spornhauer verspricht ein Spiel mit Leidenschaft: "Unser Ziel ist es, Idar-Oberstein niederzukämpfen", verrät er. Nicht nachvollziehen kann der Betzdorfer Coach im Übrigen, dass der SC so im Schlammassel steckt: "Idar ist zwar in einer vergleichbaren Situation wie wir, aber die haben sicherlich andere Ambitionen und auch mehr Qualität sowie Erfahrung", sagt er. Umgekehrt hält auch Yasar die Betzdorfer nicht für ein typisches Schlusslicht: "Ich glaube nicht, dass sie so schlecht sind, wie sie stehen", warnt er. Von der Kampfankündigung seines Kollegen ist der SC-Trainer nicht überrascht: "Das ist doch klar, die können die Rote Laterne abgeben."

    Genau das will Yasar auf jeden Fall verhindern, und zwar mit mutigem Fußball. "Unser Plan ist nicht, uns hinten reinzustellen. Wir wollen das Heft in die Hand nehmen, wollen Druck ausüben und im Idealfall die Verunsicherung der Betzdorfer ausnutzen." Um zu verhindern, dass seine Ankündigungen zu leeren Worten verkommen, hat Yasar ausgiebig am Idarer Offensivspiel gefeilt. Bei der 0:2-Niederlage zu Hause gegen Saar 05 Saarbrücken hatte der Coach die mangelnde Unterstützung seiner Angreifer aus der zweiten Reihe kritisiert. Präzise formuliert Yasar seine Vorstellungen: "Ich erwarte, dass wir bei eigenen Angriffen mehr Leute im letzten Drittel haben, dass wir gedanklich wacher sind, eine größere Laufbereitschaft an den Tag legen und mehr in die Tiefe gehen, anstelle immer nur den Ball in den Fuß haben zu wollen."

    Doch der Coach hat personelle Sorgen. Die größten betreffen Sebastian Kappes und Nico Pantano. Beide sind Opfer einer Grippewelle und hinter beiden stehen Fragezeichen. Wenn Kappes ausfällt, muss Yasar wieder auf der rechten Abwehrseite umbauen. Erste Alternative wäre Soleiman Rostamzada, aber der ist nach seiner Muskelverletzung erst wieder vorsichtig ins Training eingestiegen. Über einen Ausfall von Pantano mag Yasar gar nicht nachdenken: "Er ist unverzichtbar für uns", adelt der Trainer den Offensivmann, der unter seiner Regie bisher immer als Angreifer aufgelaufen ist." Ausfallen wird zudem Thiago wegen seiner Sprunggelenksverletzung.

    "Ich erwarte kein schönes Spiel", orakelt Yasar. "Aber egal, ob schön oder dreckig, gut oder schlecht. Am Ende muss ein Sieg her." Gelingt der nicht, dann rückt der Klassenverbleib auf jeden Fall ein Stück weiter in die Ferne. Insofern ist die Partie eben doch ein Schlüssel- vielleicht sogar ein Schicksalsspiel - auch, wenn weder Yasar noch Spornhauer das so sehen.

    Sascha Nicolay/René Weiss

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