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    SC Idar-Oberstein holt fünf Neue für den Abstiegskampf

    Der SC Idar-Oberstein hat noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. In David Jahadic, Dragan Peric (beide SVN Zweibrücken), Enis Arikan (vereinslos), Casmir Mbachu (Club Sportowy Gornik Piaski) und Grigorii Kharitonov darf Übungsleiter Murat Yasar gleich fünf neue Offensivspieler beim Fußball-Oberligisten begrüßen.

    Von unserem Mitarbeiter

    Maximilian Storr

    Verlassen wird den Verein dagegen Sebastian Kappes. "Er hat um seine Vertragsauflösung gebeten, weil er seine Ausbildung forcieren will. Diesem Wunsch sind wir nachgekommen", sagt SC-Manager Christian Schupp. Der Innenverteidiger heuert bei der Neckarsulmer SU an.

    Mit den fünf Verpflichtungen reagierte der SC auf die Lücke, die Tim Eckstein, Marcel Veek, Ivan Raspaglia und Eric Biedenbach nach ihren Wechseln speziell im Angriff hinterlassen haben. Zuletzt stand beim Oberligisten kein gelernter Stürmer mehr unter Vertrag. "Wir wussten, dass das Zeitfenster in der Winter-Transferperiode sehr schmal ist. Aber aufgrund der Tabellensituation und der vielen Abgänge mussten wir unseren Kader verstärken", beschreibt Schupp. Jahadic und Peric stoßen vom finanziell gebeutelten Regionalligisten SVN Zweibrücken zum SC Idar. "Die beiden sind technisch sehr versiert und haben gleichzeitig viel Tempo in ihren Aktionen", lobt Trainer Yasar. Speziell der 22-jährige Flügelspieler Jahadic hat es ihm angetan: "Er ist sehr flink und wird unser Offensivspiel beleben." Auch der drei Jahre jüngere Peric sei variabel einsetzbar und kann sowohl auf der Außenbahn als auch im Sturmzentrum spielen. Als reinen "Stoßstürmer" bezeichnet Yasar dagegen Arikan. Der 25-jährige Türke war zuletzt bei Türk Gücü Friedberg in der hessischen Verbandsliga aktiv. Schon seit November unter Beobachtung stehen Kharitonov und Mbachu. "Grigorii kommt aus Russland und ist nach Idar-Oberstein gezogen", erklärt Yasar. Der Legionär spielte einst in der Jugendabteilung von Rubin Kazan und möchte in der Oberliga Fuß fassen. "Er befindet sich körperlich in einer guten Verfassung und hat sich durch seine Trainingsleistungen empfohlen", konstatiert Yasar. Ähnliches gilt für den Nigerianer Mbachu vom polnischen Drittligisten Piaski. "Man merkt, dass er fußballerisch rumgekommen ist. Ihn kann ich im Mittelfeld auf sämtlichen Positionen, gleichzeitig aber auch im Sturm einsetzen", sagt Yasar. Bei Kharitonov und Mbachu steht noch die Fifa-Freigabe aus.

    Entgegen der Aussage, in Zukunft auf Spieler aus der Region zu setzen, stellt sich der SC im Abstiegskampf also international auf. Schupp begründet: "Wir haben mit zahlreichen Spielern aus der Region gesprochen. Fakt ist, dass keiner der Akteure in dieser Transferperiode seinen Verein verlassen konnte oder wollte, weil er dabei auch die Zustimmung des abgebenden Vereins benötigt hätte." Da für die Schmuckstädter der Oberliga-Verbleib oberste Priorität hat, sah sich der Verein zum Handeln gezwungen. Das heißt laut Schupp jedoch nicht, dass der SC davon abrücken möchte, in Zukunft den "regionalen Weg" zu gehen. "Für den Sommer laufen schon Gespräche", sagt Schupp, betont aber: "Jedem sollte klar sein, dass wir nicht mit 22 Akteuren aus dem Kreis Birkenfeld in die neue Runde gehen können."

    Auch Yasar fördert den eigenen Nachwuchs, gab zuletzt Eigengewächsen die Möglichkeit, sich in den Vordergrund zu spielen - beispielsweise Franz Becker, Patryk Lamot oder Nakahrin Schmeier, denen der SC-Trainer beim Duell mit dem Regionalligisten Wormatia Worms eine gute Leistung bescheinigte. Mit dem Verlauf der Vorbereitung ist Yasar dagegen nicht ganz zufrieden. Dabei spielten zum einen die schwierigen Witterungsverhältnisse eine Rolle, zum anderen aber auch der personelle Umbruch, weil drei der fünf Zugänge erst in dieser Woche in den Trainingsbetrieb eingestiegen sind.

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