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    Rot-Weiß Koblenz hat viel Respekt vor dem Mitaufsteiger

    Es geht eng zu in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar. Wie eng, zeigt sich am Beispiel von TuS Rot-Weiß Koblenz. Gerade einmal drei Punkte ist der Aufsteiger vom zehnten Tabellenplatz entfernt. Das lässt die Verantwortlichen für den weiteren Saisonverlauf natürlich hoffen. Andererseits beträgt der Vorsprung auf den vorletzten Rang aber auch nur zwei Zähler – das ist weniger gut. "Um den Druck ein bisschen von uns fernzuhalten, wäre es sicherlich nicht schlecht, wenn wir am Wochenende etwas Zählbares holen würden", sagt deshalb Trainer Fatih Cift vor dem Heimspiel gegen den Mitaufsteiger SV Morlautern am Sonntag ab 15 Uhr auf dem Oberwerther Kunstrasenplatz.

    Im Heimspiel gegen den FSV Jägersburg durften die Oberliga-Fußballer von TuS Rot-Weiß Koblenz nach dem 3:0-Erfolg jubeln, anschließend gab es in Ludwigshafen nichts zu ernten. Nun soll vor heimischem Publikum in der Partie gegen Morlautern etwas Zählbares herausspringen.  Foto: Wolfgang Heil
    Im Heimspiel gegen den FSV Jägersburg durften die Oberliga-Fußballer von TuS Rot-Weiß Koblenz nach dem 3:0-Erfolg jubeln, anschließend gab es in Ludwigshafen nichts zu ernten. Nun soll vor heimischem Publikum in der Partie gegen Morlautern etwas Zählbares herausspringen.
    Foto: Wolfgang Heil

    Nach zwei Siegen in Folge kassierten die Koblenzer Vorstädter zuletzt eine 0:2-Niederlage bei Arminia Ludwigshafen und rutschten so nach nur einem Spieltag über dem Strich als Tabellen-14. prompt wieder auf einen möglichen Abstiegsplatz ab. "Es war wie zu Saisonbeginn, als wir immer gut ausgesehen haben, uns viele Torchancen erarbeiten konnten und am Ende durch eigene Fehler die Spiele dennoch verloren haben", stöhnt Cift.

    Auffällig ist: Müssen die Rot-Weißen wie in Ludwigshafen erst einmal einem Rückstand hinterherlaufen, wird es für das Team sehr schwer. Achtmal lag der Aufsteiger im bisherigen Saisonverlauf mit 0:1 zurück, lediglich einmal reichte es hinterher noch zu einem Punktgewinn. Die Devise von Cift für das Heimspiel gegen Morlautern lautet deshalb: "Wir müssen so lange wie möglich ohne Gegentor bleiben und gleichzeitig unsere Torchancen besser nutzen." Ende Juli machten die Rot-Weißen im Halbfinale des Rheinland-Pfalz-Cups erstmals Bekanntschaft mit dem SVM. Nach torlosen 45 Minuten konnten die Koblenzer das anschließende Elfmeterschießen für sich entscheiden. "Das war eine enge Kiste", erinnert sich Cift. "Ein ähnliches Spiel erwarte ich auch am Sonntag. Morlautern hat einen Punkt mehr als wir und konnte auswärts auch schon ein paar gute Ergebnisse erzielen. Das wird also eine ganz harte Nuss für uns." Mit jeweils fünf Treffern führen Kapitän Maurice Roth und Außenbahnspieler Andre Sasse die interne Torschützenliste des SV Morlautern an. "Beide sind richtig gute Jungs. Dazu kommt noch Daniel Haag, der trotz seiner Körpergröße von fast zwei Metern ein bärenstarker Fußballer ist", schnalzt Cift mit der Zunge. "Morlautern ist eine spiel- und lauffreudige Mannschaft, die eine hohe individuelle Qualität auf den Platz bringt. Wenn sie dazu noch über das Kollektiv kommen, wird es für uns extrem schwierig. Erst recht, wenn wir unser Leistungsvermögen nicht abrufen können." Mit Ausnahme von Emre Altin und Kristijan Grzobic, der nach seiner Roten Karte in Ludwigshafen mit einer Zwei-Spiele-Sperre belegt wurde, kann Cift für Sonntag personell aus dem Vollen schöpfen.

    Keine Zukunft mehr bei den Rot-Weißen hat derweil Sebastian Knopp. Der offensive Mittelfeldakteur, einst U17-Nationalspieler, schloss sich erst im Sommer dem Aufsteiger an, kam bei den Vorstädtern aber nur selten über die Rolle des Reservisten hinaus. "Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir nicht mehr zusammenarbeiten", berichtet Cift. "Sebastian ist ein ganz lieber Kerl. Er hat versucht, zu uns zu finden und wir zu ihm, aber es hat einfach nicht gepasst. Deswegen haben wir uns jetzt entschieden, einen Schlussstrich zu ziehen."

    Von unserem Mitarbeiter

    Dennis Smandzich

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