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Neuwied

Nur ein Sieg bewahrt EHC Neuwied vor dem Aus

Daniel Benske, der Trainer des Eishockey-Regionalligisten EHC Neuwied, hatte wegen der deutlichen 2:7-Niederlage seiner Mannschaft im zweiten Play-off-Halbfinale gegen den Herforder EV am vergangenen Sonntag vieles aufzuarbeiten. „Wir haben alles, wirklich alles analysiert, was am Sonntag passiert ist“, berichtet der Trainer.

Die Spieler des Herforder EV (weiße Trikots) haben den Einzug ins Play-off-Finale um die Meisterschaft in der Eishockey-Regionalliga West dicht vor Augen. Sie können mit ihrem dritten Sieg gegen die Bären des EHC Neuwied (blaue Shirts) im Heimspiel am Freitagabend die Halbfinalserie bereits vorzeitig gewinnen.  Foto: Jörg Niebergall
Die Spieler des Herforder EV (weiße Trikots) haben den Einzug ins Play-off-Finale um die Meisterschaft in der Eishockey-Regionalliga West dicht vor Augen. Sie können mit ihrem dritten Sieg gegen die Bären des EHC Neuwied (blaue Shirts) im Heimspiel am Freitagabend die Halbfinalserie bereits vorzeitig gewinnen.
Foto: Jörg Niebergall

Hatten die Bären zwei Tage zuvor beim 3:5 in Herford den Ice Dragons noch eine packende und umkämpfte Begegnung auf Augenhöhe geboten, konnten sie im Ice House nicht viel bestellen. Dabei hatte der Übungsleiter aus Neuss alles getan, damit seine Spieler fokussiert in diese wichtige Begegnung gehen können: Sieben Stunden vor dem Spielbeginn kam die Mannschaft zusammen, es gab eine Videoanalyse und ein gemeinsames Anschwitzprogramm. Im EHC-Lager konnte sich niemand den Vorwurf machen, nicht alles Mögliche versucht zu haben. „Und dann kam doch eine schwache Leistung heraus. Wir konnten in dieser Partie unser Konzept überhaupt nicht durchbringen“, hadert Benske. Vier frühe Gegentore im ersten Drittel wirkten sich negativ auf das Selbstvertrauen der Neuwieder aus, die nur in ganz wenigen Phasen zu ihrem Spiel fanden. Herford war in allen Bereichen die überlege Mannschaft.

„Deshalb stehen wir jetzt schon mit dem Rücken zur Wand“, beschreibt Benske die Situation. Mit 0:2 liegt der EHC in der Serie hinten – dem HEV reicht ein weiterer Sieg für den Finaleinzug gegen die Ratinger Ice Aliens oder die EG Diez-Limburg. „Wir haben uns so vorbereitet, dass wir in Herford eine Chance haben, die Serie noch mal nach Neuwied zurückzuholen“, versichert Benske. Mit einer 2:7-Niederlage wollen sich die Bären schließlich nicht von den eigenen Fans in die Sommerpause verabschieden.

Ab 20.30 Uhr kämpft der Hauptrundendritte Neuwied am Freitagabend beim -zweiten gegen den 0:3-Sweep und für ein weiteres Heimspiel am Sonntag ab 19 Uhr im Ice House. „Wir haben in dieser Saison einige Male bewiesen, dass wir die Mentalität besitzen, eine Reaktion zu zeigen, wenn es darauf ankommt. Auch wenn die Ernüchterung am Sonntag bei der Mannschaft, bei mir, dem Vorstand und den Fans groß war, glauben wir weiterhin daran, dass wir zurückkommen können“, traut Benske seinen Spielern einiges zu.

Der Trainer nimmt besonders die Führungsspieler in die Pflicht. „Die Herforder Leistungsträger haben geliefert“, verweist er unter anderem auf die drei Tore von Angreifer Benjamin Skinner. „Jetzt müssen unsere nachziehen und Verantwortung übernehmen.“ Das EHC-Powerplay ließ zu wünschen übrig, in der Defensive unterliefen Fehler, die Herford bestrafte, und auch die Zahl der überflüssigen Hinausstellungen war zu hoch. Das machte in der Summe die höchste Heimniederlage des EHC Neuwied in dieser Saison aus. red/han

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Play-off-Halbfinale (best of five), 3. Spiel: EG Diez-Limburg - Ratinger Ice Aliens (Fr., 20.30 Uhr) – Stand: 1:1. Herforder EV - EHC Neuwied (Fr., 20.30 Uhr) – Stand: 2:0.

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