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FV Engers freut sich aufs Flutlichtspiel

Am Freitagabend um 19 Uhr erwartet Fußball-Oberligist FV Engers den FSV Salmrohr. Der FVE möchte nach dem 2:1-Erfolg gegen Rot-Weiß Koblenz auch im zweiten Meisterschaftsspiel im Jahr 2018 drei Punkte einfahren. Mit bisher 33 Punkten liegt der Aufsteiger voll im Soll und könnte durch einen Sieg einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenverbleib tun.

Mit seinem späten Siegtor gegen TuS Rot-Weiß Koblenz stellte Christian Wiersch, hier mit den Koblenzern Marvin Sauerborn (rechts) und Marcus Fritsch, seinen Wert für den FV Engers erneut unter Beweis. Foto: Jörg Niebergall
Mit seinem späten Siegtor gegen TuS Rot-Weiß Koblenz stellte Christian Wiersch, hier mit den Koblenzern Marvin Sauerborn (rechts) und Marcus Fritsch, seinen Wert für den FV Engers erneut unter Beweis.
Foto: Jörg Niebergall

Beim Hinspiel, das die Engerser im Salmtal mit 2:0 gewannen, zeigten sie ihr bestes Auswärtsspiel in dieser Saison. Nachdem Marcel Horz den FVE schon in der ersten Minute in Führung gebracht hatte, sorgte ein Eigentor von Daniel Ternes zwar erst in der 90. Minute für die Entscheidung, doch die Salmrohrer waren über weite Strecken chancenlos.

Mittlerweile hat sich im Salmtal einiges getan. Seit Ende Oktober ist Lars Schäfer nach dem überraschenden Rücktritt von Peter Rubeck Cheftrainer des FSV. Doch auch unter dem 35-jährigen Schäfer, der in Neuwied geboren wurde und auch schon für den FVE gespielt hat, blieb der sportliche Erfolg bisher aus. Fünf Niederlagen und nur ein Unentschieden aus den letzten sechs Spielen stehen in der Bilanz des neuen Trainers. Zuletzt verlor der FSV am Dienstagabend beim FC Homburg mit 0:5.

Der ehemalige Zweitligist steht dadurch (fast) schon abgeschlagen am Tabellenende. Ihm droht der erneute Abstieg in die Rheinlandliga. Zudem verloren die Gäste in der Winterpause ihren erfolgreichsten Torjäger. Jakub Jarecki (7 Tore) wechselte zurück nach Polen. Für ihn verpflichtete der FSV Marco Michels vom Rheinlandligisten SG Ellscheid. Der 23-jährige Stürmer erzielte für seinen Ex-Verein 13 Tore in bislang 16 Saisonspielen und ist nun der Hoffnungsträger bei seinem neuen Klub.

„Ich habe die Salmrohrer beim 0:3 gegen Trier gesehen. Dort wurden sie unter Wert geschlagen“, berichtet der Engerser Trainer Sascha Watzlawik. „Ihnen helfen in der jetzigen Situation nur noch Siege. Deshalb werden sie bei uns alles riskieren. Wir dürfen uns nicht an ihrem Tabellenplatz orientieren. Ich erwarte 90 Minuten Kampf und Leidenschaft meiner Mannschaft. Dann ist die Aufgabe machbar“, zeigt Watzlawik großen Respekt vor der Arbeit seines ehemaligen Mannschaftskollegen Schäfer.

Eine schlechte Nachricht gab es in dieser Woche von FVE-Akteur Noel Schlesiger, bei dem ein Meniskusschaden festgestellt wurde. Dem Mittelfeldspieler droht das vorzeitige Saisonaus. „Das ist ein herber Verlust. Noel hat eine überragende Vorrunde gespielt“, lobt Watzlawik und hofft, dass Schlesiger bald operiert wird. Hinter dem Einsatz des grippekranken Goran Naric steht noch ein dickes Fragezeichen. Dafür ist Angreifer Sascha Kaiser wieder fit.

„Wir freuen uns auf die Partie. Salmrohr genießt einen sehr guten Ruf im Rheinland. Zudem haben Flutlichtspiele ihren eigenen Charakter. Da musst du keinen Spieler mehr heiß machen“, erwartet Watzlawik ein spannendes Spiel und wieder mehr Zuschauer: „Gegen Koblenz hatten wir krasse Minusgrade und trotzdem 300 Zuschauer. Nun soll es wärmer werden. Da kommen bestimmt einige mehr, so wie in der Hinrunde.“

Derweil befinden sich die FVE-Verantwortlichen um den Vorsitzenden Martin Hahn auch in den Planungen für die kommende Saison. „Wir sprechen zuerst mit unseren Spielern“, stellt der Trainer klar. „Natürlich hatten wir auch schon Gespräche mit möglichen Neuverpflichtungen. Doch wir werden auch mit Rücksicht auf die anderen Vereine Neuzugänge erst bekannt zu geben, wenn alles in trockenen Tüchern ist.“ So bleibt unter anderem die angeblich bevorstehende Verpflichtung des Mayener Stürmers Pascal Steinmetz vorerst ein Gerücht.

Von unserem Mitarbeiter Ludwig Velten

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