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Emmelshausen

Die Null steht noch beim TSV Emmelshausen

Michael Bongard

Nach drei Spieltagen hat der TSV Emmelshausen mit null Punkten und 0:9 Toren die Rote Laterne in der Fußball-Oberliga inne. Das kann sich Samstag ändern. Dafür muss aber das erste Erfolgserlebnis für den TSV im Aufsteigerduell gegen Hassia Bingen her. Anstoß ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasen an der Hunsrückhöhenstraße.

Wie vor drei Wochen beim Oddset-Cup stehen sich Emmelshausens Abwehrmann Andi Retzmann (links) und Bingens Offensivakteur Fabian Liesenfeld auch heute in der Oberliga gegenüber. Liesenfeld hatte Bingen übrigens zum Aufstieg geschossen. Der 32-Jährige ist ein ganz interessanter Mann, denn er hat sogar ein Zweitligaspiel für Mainz 05 in der Saison 2007/08 auf dem Buckel. Danach spielte Liesenfeld noch bei Worms, Aalen und Lotte mehr als 100 Mal in der Regionalliga, ehe der Guldentaler 2014 zu seinem Jugendverein Hassia Bingen zurückkehrte. Foto: René Weiss
Wie vor drei Wochen beim Oddset-Cup stehen sich Emmelshausens Abwehrmann Andi Retzmann (links) und Bingens Offensivakteur Fabian Liesenfeld auch heute in der Oberliga gegenüber. Liesenfeld hatte Bingen übrigens zum Aufstieg geschossen. Der 32-Jährige ist ein ganz interessanter Mann, denn er hat sogar ein Zweitligaspiel für Mainz 05 in der Saison 2007/08 auf dem Buckel. Danach spielte Liesenfeld noch bei Worms, Aalen und Lotte mehr als 100 Mal in der Regionalliga, ehe der Guldentaler 2014 zu seinem Jugendverein Hassia Bingen zurückkehrte.
Foto: René Weiss

„Glück gehört auch dazu“, sagt TSV-Trainer Julian Feit zur Torflaute: „Wir waren oft nah dran. Letzte Saison sind die Dinger reingegangen, da hatten wir einen Lauf. Jetzt müssen wir eben noch härter dafür arbeiten. Irgendwann geht er rein.“ Die große Frage: Wer soll denn beim TSV die Tore machen? Das bereitet Feit keine schlaflosen Nächte, er ist sicher, dass bald der Knoten platzt.

Am besten gegen Bingen, die wohl einfachste Paarung für den TSV in den kommenden Wochen, denn danach lauten die Gegner Kaiserslautern II (H), Engers (A) und Rot-Weiß Koblenz (H). Für Feit ist die Hassia alles andere als ein einfacher Gegner – zum Beleg muss er nur drei Wochen zurückblicken. Beim Oddset-Cup an gleicher Stätte hatte Gastgeber Emmelshausen beim 0:2 in 45 Minuten keine Chance gegen Bingen. „Das bereitet mir schlaflose Nächte“, gibt Feit zu: „Wir hatten in dem Spiel gar keinen Zugriff, da ist die große Frage: Wie machen wir es taktisch? Danach kommt erst das Personelle: Wer ist fit? Wer ist wo am wertvollsten? Und ganz am Schluss: Welcher Stürmer passt am besten?“ Die letzte Frage beantwortete Feit dreimal mit Ufuk Kurt. Auch gegen Bingen könnte Kurt erste Wahl sein, denn die Alternativen Fabian Nass und Dustin Vogt müssen angeschlagen passen. Auch Arlind Aliqkaj und Delil Arbursu stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Gegenüber dem 0:4 am Dienstag in Völklingen kehrt Stevenson Dörr in den Kader zurück.

Dass die Null immer noch beim TSV steht, irritiert Feit wie gesagt nicht: „Wir haben über weite Strecken gute Leistungen gezeigt. Jetzt brauchen wir aber auch bald gute Ergebnisse. Gegen Bingen haben wir die erste Chance auf ein gutes Ergebnis.“ Trotz der drei Niederlagen ist die Lust auf die Oberliga beim TSV immer noch riesig. „Es ist einfach eine coole Erfahrung“, sagt Feit: „Um zu sehen, wo wir mithalten können und wo es noch fehlt. Es macht Spaß, bis zum allerletzten Prozent, das in einem steckt, gefordert zu werden. Wie gesagt: Für die Leistungen bisher kann ich keinem einen Vorwurf machen. Wir müssen einfach noch ein paar Meter mehr machen.“

Für Bingen begann die Rückkehr in die Oberliga nach acht Jahren Abwesenheit mit einem fulminanten 3:1-Erfolg gegen Pfeddersheim. Beim 0:3 in Völklingen und beim 1:3 am Dienstag daheim gegen Jägersburg kehrte die Hassia aber schnell zurück auf den Boden der Tatsachen. Trainer Nelson Rodrigues sagt: „Emmelshausen wird versuchen, uns mit Zweikampfstärke einige Fallen zu stellen. Wir müssen mit einer Topeinstellung auf den Platz gehen, und zwar von Anfang an. Das haben wir zuletzt vermissen lassen.“ Bingen kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Philipp Schrimb fehlt noch, der schnelle Flügelspieler ist im Urlaub.

Von unserem Redakteur Michael Bongard

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