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Idar-Oberstein

Die Kraft der SC-Kicker stimmt Yasar zuversichtlich

Christoph Erbelding

Murat Yasar ist zurück. Also so richtig. Der Übungsleiter des Fußball-Oberligisten SC Idar-Oberstein war nach seiner Grippe ja schon am vergangenen Samstag, beim 1:1 gegen den FV Diefflen, wieder im Einsatz gewesen. In der Pressekonferenz hatte er sich allerdings noch mal von seinem Assistenztrainer Dirk Reidenbach vertreten lassen. Ganz fit hatte er sich eben noch nicht gefühlt. „Alles wieder gut, ich bin bei 100 Prozent“, sagt Yasar nun ein paar Tage später. Dann kann es ja losgehen, das nächste Spiel für die mittlerweile seit vier Partien in der Oberliga ungeschlagenen Schmuckstädter, die am Samstag um 15.30 Uhr beim FSV Jägersburg gastieren.

Mit harten Bandagen geht's mitunter in der Oberliga zu. In dieser Szene eifert der Idar-Obersteiner Christian Henn (rotes Trikot, rechts) dem Ball nach und stürzt dabei über einen Gegenspieler des FV Diefflen. Foto: Joachim Hähn
Mit harten Bandagen geht's mitunter in der Oberliga zu. In dieser Szene eifert der Idar-Obersteiner Christian Henn (rotes Trikot, rechts) dem Ball nach und stürzt dabei über einen Gegenspieler des FV Diefflen.
Foto: Joachim Hähn

Für den SC ist das – zumindest was die Tabellensituation betrifft – ein ganz wichtiges Spiel. Die Idar-Obersteiner sind mit neun Punkten 14., der FSV hat ebenfalls neun Zähler auf seinem Konto, steht aufgrund des schwächeren Torverhältnisses aber einen Platz hinter dem Yasar-Team. Mit einem Sieg kann sich der Aufsteiger also einen Vorsprung auf einen Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg verschaffen, eine Niederlage hingegen würde ihn im Klassement zurückfallen lassen.

„Jedes Spiel ist wichtig“, sagt unterdessen SC-Trainer Yasar zur Tabellenkonstellation, der er nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenken möchte. Er ergänzt: „Ich bin noch nie in ein Spiel gegangen mit dem Ziel, einen Punkt zu holen. Wenn es losgeht, will ich immer gewinnen. Wie das dann nach 90 Minuten aussieht, muss man sehen.“ Klar ist: Ein Zähler würde den Gästen schon helfen. Und wenn sich der FSV so präsentiert wie zuletzt, könnte er sicherlich auch als Erfolg verbucht werden. Die Jägersburger haben zuletzt zweimal gewonnen. Dem 3:2 zu Hause gegen den FV Engers folgte ein 3:0 beim SV Morlautern – ein Ergebnis, das Yasar beeindruckt: „3:0 gewinnt man mal nicht eben so in Morlautern. Daran sieht man, dass das keine Laufkundschaft ist. Jägersburg hatte vielleicht zu Saisonbeginn ein paar Probleme, aber die sind mittlerweile offensichtlich weg.“

Eine problematische Situation hatte der SC Idar in dieser Spielzeit bisher nicht zu bewältigen, eigentlich spielen die Rot-Weißen seit Beginn der Saison das, was sie können, und punkten dabei für ihre Verhältnisse ordentlich. „Wir sind gut drauf“, betont denn auch Yasar einmal mehr. Dass zuletzt gegen Diefflen mal wieder ein Rückstand aufgeholt werden musste, darin will er tendenziell das Positive und nicht das Negative sehen. „Wir haben die Kraft, um nachzulegen. Die Jungs zeigen das in den Spielen bis zum Ende. Gerade das ist ein Punkt, der mich für so ein kniffliges Auswärtsspiel wie jetzt in Jägersburg zuversichtlich stimmt.“ Auch gegen den 1. FC Kaiserslautern II (2:2) und den FV Dudenhofen (3:3) mussten Rückstände egalisiert werden. Körner haben die Idar-Obersteiner nach Meinung ihres Trainers dabei keine gelassen, zumindest nicht in einem Ausmaß, als dass das nun einen Nachteil bedeuten könnte: „Dafür passen wir ja das Training entsprechend an. Direkt nach dem Diefflen-Spiel war erst mal Regeneration angesagt. Jetzt können die Jungs wieder richtig Gas geben.“

Das gilt auch für Dennis Schröder, den Yasar fest auf dem Zettel hat für das Spiel in Jägersburg. Dabei hatte sich Schröder zuletzt noch Kritik von Assistenztrainer Reidenbach anhören müssen. Der hatte nach dem Diefflen-Spiel mit Blick auf Schröders Kurzeinsatz gesagt: „Wir hätten da mehr erwartet. Wer eingewechselt wird, muss Vollgas geben.“ Yasar nahm diese Aussage nun zurück: „Es war unser Fehler, dass wir ihn gebracht haben. Dennis war offensichtlich nach seiner Verletzung noch nicht so weit. Das hätten wir erkennen müssen und einen Spieler bringen müssen, der auf einem anderen Stand gewesen wäre.“ Schröder hat mit einem Schiefstand im Bereich Hüfte und Becken zu kämpfen. In dieser Woche war er noch einmal bei einem Physiotherapeuten in Mainz. „Die Behandlung schlägt an“, verkündet Yasar: „Es gibt grünes Licht. Dennis kann dabei sein.“ Das gilt vielleicht auch für Christoph Schunck, der zuletzt mit Knieproblemen gefehlt hatte. Nicht zur Verfügung stehen Alexander Davidenko, Justus Klein und Florian Galle.

Von unserem Redakteur Christoph Erbelding

Attraktive Gegner für den SC Idar und den VfR

Diese Kontrahenten können sich sehen lassen: Fußball-Oberligist SC Idar-Oberstein und Landesligist VfR Baumholder haben für das Achtelfinale im Fußball-Verbandspokal attraktive Gegner zugelost bekommen. Der SC Idar empfängt seinen Liga-Rivalen SV Morlautern, der VfR Baumholder bekommt es mit dem TuS Mechtersheim und damit ebenfalls mit einem Oberligisten zu tun. Die Spiele sind derzeit auf Mittwoch, 18.

Oktober, 19 Uhr, terminiert, Verlegungen sind möglich. „Wir freuen uns darüber, dass wir ein Heimspiel haben“, sagt SC-Trainer Murat Yasar. Er selbst hatte im Liga-Spiel in Morlautern (0:1) die Pressekonferenz ausfallen lassen, da er gegen die impulsive Gangart, die SV-Trainer Karl-Heinz Halter an den Tag legt, ein Zeichen setzen wollte. „Das spielt keine Rolle. Es geht um Idar gegen Morlautern und nicht um Yasar gegen Halter“, sagt Murat Yasar dazu. Sascha Schnell, Coach des VfR Baumholder, freut sich derweil auf das Duell mit den Mechtersheimern: „Es ist toll für den Verein, sich mal mit einem Oberligisten messen zu können und zu sehen, wo man steht. Mechtersheim ist eine richtige Hausnummer.“ ce

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