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    Burgbrohl: Trotz eines Polsters im Abstiegskampf

    Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, was gemeinhin den Reflex auslöst, Bilanz zu ziehen. Aber damit möchte die SpVgg Burgbrohl in der Fußball-Oberliga noch warten, schließlich steht noch ein Spiel aus: das am Samstag (15.30 Uhr) zu Hause gegen den Drittletzten FV Diefflen.

    Überflügelt hat die SpVgg Burgbrohl (oben Torschütze Stefan Krämer) den FC Hertha Wiesbach mit dem 2:1-Heimsieg zwar noch nicht, dafür den Konkurrenten aber in Reichweite gehalten. Nun soll im letzten Spiel des Jahres gegen den Drittletzten FV Diefflen der fünfte Heimsieg gelingen. Foto: Vollrath
    Überflügelt hat die SpVgg Burgbrohl (oben Torschütze Stefan Krämer) den FC Hertha Wiesbach mit dem 2:1-Heimsieg zwar noch nicht, dafür den Konkurrenten aber in Reichweite gehalten. Nun soll im letzten Spiel des Jahres gegen den Drittletzten FV Diefflen der fünfte Heimsieg gelingen.
    Foto: Vollrath

    Und damit könnte die Bilanz noch ein wenig aufgehübscht werden: die in der aktuellen Tabelle und die im Vergleich zum Vorjahr. Da hatte die SpVgg als Aufsteiger zum gleichen Zeitpunkt nach 19 Spielen 27 Punkte, derzeit sind es 22 - fünf weniger also. Was nicht wenig ist, aber auch wieder nicht so viel, gemessen an der gefühlten Wahrnehmung, mit der so manch einer die Brohltaler Geschicke verfolgt.

    Hatte es in der vergangenen Saison speziell in der Phase vor der Winterpause den Anschein, der Aufsteiger erspielte sich die Punkte leicht beschwingt, wirkt es in dieser Saison eher so, als müsse sich die Mannschaft die Zähler in ihrem zweiten Oberligajahr hart erarbeiten. So wie am vergangenen Samstag beim 2:1-Heimsieg gegen den Mitkonkurrenten FC Hertha Wiesbach. 2:0 geführt, das 3:0 nicht gemacht, stattdessen durch einen Foulelfmeter das 1:2 kassiert und darum am Ende noch mal kräftig gezittert.

    "Im vergangenen Jahr haben wir einfach mehr Tore geschossen - aber auch mehr kassiert", sagt Trainer Klaus Adams. Vor allem mehr erzielt. 37:38 lautete das Torverhältnis vor einem Jahr, 23:32 heute.

    System auf Kosten der Offensive

    "Wir spielen jetzt mehr gegen den Ball. Dieses System geht auf Kosten der Offensive", erklärt Adams. Trotzdem: Sollte seine Mannschaft am Samstag gewinnen - und das ist ja gegen einen Tabellendrittletzten nicht ausgeschlossen -, läge Burgbrohl nur vier Punkte hinter seiner Vorjahresbilanz.

    Was aber nichts daran ändert, dass sich die SpVgg in dieser Saison weitaus intensiver mit dem Thema "Abstiegskampf" beschäftigen muss. Die aktuell neun Punkte Vorsprung auf den Drittletzten nehmen sich komfortabel aus, die sieben auf den Viertletzten SC 07 Idar-Oberstein ebenfalls noch, in Ruhe kann das Adams aber noch lange nicht wiegen.

    "Wir müssen davon ausgehen, dass es in diesem Jahr fünf Absteiger gibt. Vier sind es nur, wenn der Oberligazweite unserer Staffel die Aufstiegsrunde schafft", rechnet der Trainer vor. Und Fünftletzter ist derzeit - die SpVgg Burgbrohl. Umso wichtiger erscheint somit der jüngste Heimsieg gegen Hertha Wiesbach, die mit drei Punkten Vorsprung damit in Reichweite bleibt.

    Eine Reichweite, die für den nächsten Gegner Diefflen außer Sicht zu geraten droht. Leicht zu erahnen also, welche Bedeutung die Gäste dieser abschließenden Partie des Kalenderjahres beimessen werden. Allzu breit dürfte ihre Brust nach den jüngsten Ergebnissen freilich nicht sein. Gegen den Tabellenführer Hauenstein gab's zuletzt zu Hause ein 2:5 und in Wiesbach ein 0:6.

    Schon sieben Unentschieden

    "Gegen Hauenstein kann man verlieren, und gegen Wiesbach war das Spiel lange Zeit offen. Da haben sie nicht den Ausgleich gemacht und sind wohl ins offene Messer gelaufen", sagt Adams, der den Gegner beim 1:1 in Betzdorf, einem von schon sieben Diefflener Unentschieden in dieser Saison, gesehen hat. "Sie sind nicht so schlecht", meint Adams: "Und Chris-Peter Haas ist bei ihnen überragend."

    Neun Tore hat der Stürmer bislang schon erzielt. Klar, auf wen da besonders zu achten ist. "Aber das ist es bei uns ja auch", sagt Adams mit Blick auf die elf Treffer seines Torjägers Giorgi Piranashvili. Immerhin hat mit Stefan Krämer zuletzt beim 2:1 gegen Wiesbach auch wieder mal ein anderer Stürmer getroffen.

    Was das Personal betrifft, ist Burgbrohl auf der Suche nach Neuverpflichtungen in der Winterpause schon einmal fündig geworden: Sebastian Sonntag kehrt zurück. Der Linksfuß hatte vor zwei Jahren noch zum Oberligaaufstieg beigetragen, den Verein dann aber durch sein Studium in Bamberg verlassen. Mittlerweile studiert er in Bonn, sodass er zuletzt beim B-Ligisten SV Mayschoß spielte. Nun versucht er den Sprung in die Oberliga. map

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