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    BurgbrohlViele Möglichkeiten bleiben der SpVgg Burgbrohl nicht

    Klaus Adams lässt sich nicht in die Karten schauen. Genauer gesagt: Der Trainer des Fußball-Oberligisten SpVgg Burgbrohl möchte keinen Einblick in sein Gefühlsleben geben. Was er empfindet vor dem letzten Spiel in diesem Kalenderjahr am Sonntag (14.30 Uhr) beim SV Gonsenheim, dem letzten, bevor die weitere Zukunft beim weit abgeschlagenen Tabellenletzten beratschlagt und entschieden werden soll?

    Bislang war es der SpVgg Burgbrohl, links Deniz Öztürk, in dieser Saison nicht vergönnt, den Bock umzustoßen. Angesichts der nun aussichtslosen Lage will man beim sieglosen Tabellenletzten nach dem letzten Spiel des Jahres beraten, wie es künftig weitergehen soll. Foto: Vollrath
    Bislang war es der SpVgg Burgbrohl, links Deniz Öztürk, in dieser Saison nicht vergönnt, den Bock umzustoßen. Angesichts der nun aussichtslosen Lage will man beim sieglosen Tabellenletzten nach dem letzten Spiel des Jahres beraten, wie es künftig weitergehen soll.
    Foto: Vollrath

    "Alles ganz normal, wir müssen die Randerscheinungen ausblenden und versuchen, das Optimale herauszuholen", sagt er nur. Womit klar ist: Er möchte den Fokus ausschließlich aufs Sportliche richten. Kann die Mannschaft das denn, wird denn beim Training nicht über die Situation gesprochen? "Wenn die Mannschaft ordentlich trainiert, ist mir egal, was danach gesprochen wird", so Adams, der auch gleich klarstellt: "Und die Mannschaft trainiert gut, da gibt es nichts Negatives zu sagen."

    Vielleicht könnte die Mannschaft ja sogar mit einer ordentlichen Leistung am Sonntag zum Abschluss ein positives Zeichen setzen. Ob und wie das die Burgbrohler Verantwortlichen dann beeinflussen kann und würde, bleibt abzuwarten.

    Viele Möglichleiten bieten sich ihnen ohnehin kaum. Ein "Weiter so" ohne perspektivische Weichenstellung wäre fatal. Stellt sich die grundlegende Frage: die Mannschaft zur Winterpause abmelden oder die Saison zu Ende spielen? Im ersten Fall droht eine Geldstrafe, zudem würde die Mannschaft sofort auseinanderfallen. Anschlussfrage: Soll es danach in der Rheinlandliga weitergehen (wenn ja, mit welchen Spielern?) oder mit der aktuell zweiten und dann ersten Mannschaft? Die spielt derzeit in der Kreisliga C Ahr, hat als Tabellenführer aber den Aufstieg in die B-Klasse im Blick.

    Variante zwei: Die aktuelle Mannschaft beendet die Saison und steigt ab, man bemüht sich zeitnah um den Aufbau eines neuen Kaders für die Rheinlandliga. Oder entscheidet sich doch für einen kompletten Neubeginn in der Kreisliga.

    Kurzum: Es gilt, das Für und Wider eines Rückzugs in der Winterpause abzuwägen. Wobei die Erfahrung lehrt: Wer zu lange abwägt, dem wird die Entscheidung abgenommen. Denn was Spieler in Zeiten unsicherer Zukunftsperspektiven machen, haben die Burgbrohler ja schon im vergangenen Sommer am eigenen Leib erfahren: Sie machen sich auf und davon.

    Zuletzt im Heimspiel gegen Borussia Neunkirchen (1:2) haben die Burgbrohler Spieler zumindest viel guten Willen bewiesen. "Da waren zwei Mannschaften auf Augenhöhe, wobei wir besser im Spiel waren. Wir hätten gewinnen müssen", sagt Adams.

    Ein Sieg war der SpVgg in dieser Saison freilich noch nicht vergönnt. Gerade einmal ein Unentschieden gelang bisher. Das Hinspiel gegen Gonsenheim, derzeit Tabellenachter, endete mit 0:4. Ein Strafstoß zum 0:2 kurz nach der Pause brachte die Gastgeber endgültig auf die Verliererstraße. Eine Niederlage, mit der Burgbrohl auf den letzten Platz abgerutscht ist, den die Mannschaft seitdem nicht mehr verlassen hat. Und ob sie den in dieser Saison noch einmal verlassen wird, darf bei zwölf Punkten Rückstand auf den Vorletzten zumindest bezweifelt werden. map

    SpVgg Burgbrohl
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