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    KarbachKarbach wartet weiter auf den lang ersehnten Sieg

    Das Warten nimmt kein Ende: Auch im achten Spiel in Folge hat der FC Karbach in der Fußball-Oberliga nicht gewinnen können. Vor nur 172 Zuschauern auf dem Quintinsberg (in keinem anderen der 29 Oberliga-Heimspiele des FC kamen weniger) endete das Duell gegen den Tabellennachbarn FK Pirmasens II mit 2:2 (1:1). „Wir haben wie beim 0:0 am Mittwoch in Neunkirchen alles reingeworfen, aber uns fehlt am Ende einfach der Lucky Punch“, meinte Trainer Torsten Schmidt.

    Enrico Köppen (in Blau, am Boden) und Thomas Klasen (links) hatten weitere Treffer für den FC Karbach im Heimspiel gegen den FK Pirmasens II auf dem Fuß. Doch sie scheiterten und auch deswegen kam Karbach erneut nicht zu einem Sieg. 2:2 hieß es am Ende auf dem Quintinsberg. Foto: Wolfgang Schmidt
    Enrico Köppen (in Blau, am Boden) und Thomas Klasen (links) hatten weitere Treffer für den FC Karbach im Heimspiel gegen den FK Pirmasens II auf dem Fuß. Doch sie scheiterten und auch deswegen kam Karbach erneut nicht zu einem Sieg. 2:2 hieß es am Ende auf dem Quintinsberg.
    Foto: Wolfgang Schmidt

    Karbach war über 90 Minuten die bessere Mannschaft, kurioserweise erst recht in Unterzahl. Mathias Fischer traf auch bei seiner zweiten Grätsche zwar den Ball, aber auch den Gegner, nach 71 Minuten flog er mit Gelb-Rot vom Platz. „Das hat uns stärker gemacht“, sagte Schmidt zur Unterzahl. „Das ist eben ein Phänomen, dass die Mannschaft mit einem Mann weniger dann auf einmal besser ist“, war Pirmasens-Trainer Patrick Fischer am Ende froh über den einen Punkt.

    Allein in der Schlussviertelstunde erspielte sich Karbach sieben Eckbälle und war immer am Drücker, doch das Tor von Matthias Gize geriet nur einmal richtig in Gefahr. Einen 22-Meter-Freistoß von Yannick Rinker lenkte der FKP-Keeper in der 90. Minute über die Latte. Zuvor hatte Gize in der 67. Minute, kurz vor der Ampelkarte, ein mögliches Karbacher 3:2 mit einer klasse Fußabwehr gegen den allein vor ihm aufgetauchten Enrico Köppen verhindert. „Wir hatten genügend Chancen und haben auch mehr versucht als Pirmasens“, meinte Schmidt.

    Es reichte aber wieder nicht zum Sieg, obwohl Karbach nach 34 Minuten verdient durch Tobias Jakobs in Front ging. Ein 24-Meter-Freistoß des Rechtsaußen wurde von der Pirmasenser Mauer abgefälscht und landete im Netz. Thomas Klasen hätte nach 42 Minuten das 2:0 machen müssen, doch sein Schuss wurde im letzten Moment von einem Pirmasenser Verteidiger per Fuß über die Latte gelenkt.

    Im Gegenzug nahm das Unheil seinen Lauf, Ausgangspunkt war Keeper Lukas Schmitt. Zum zweiten Mal in der ersten Hälfte spielte er dem FKP-Stürmer Dennis Krob den Ball unbedrängt in die Füße. Schmitt hatte Glück, dass Krob beide Male so überrascht war, dass er kein Kapital daraus schlagen konnte. Doch Pirmasens II schöpfte aus der Szene in der 43. Minute Mut, 60 Sekunden später jagte Krob den Ball zum 1:1 in die Maschen. Coach Schmidt rüffelte seinen Keeper Schmitt: „Er spielt ihm zweimal fast den Ball in den Fuß. Das gibt keine Sicherheit – und die brauchen wir auch von hinten.“

    Nach 47 Minuten lag Karbach sogar mit 1:2 hinten. Wieder traf Krob mit links, wieder im Anschluss an eine Standardsituation. „Die Pirmasenser mussten ja nur auf unsere Fehler warten“, ärgerte sich Schmidt: „Wir sind in beiden Szenen in Überzahl, da muss ich auch mal hinten darauf geil sein, den Ball mit dem Fuß zu blocken.“

    Ein Eigentor nach 61 Minuten brachte Karbach den Ausgleich. Nach einem schönen Spielzug lenkte der Pirmasenser Selim Avci eine scharfe Hereingabe von Fischer ins eigene Netz zum 2:2. Auch ohne den hinausgestellten Fischer drückte der FC auf das 3:2, aber es fiel nicht.

    Das Gute: Dem momentan tristen Oberliga-Alltag kann Karbach nun für etwas mehr als eine Woche entfliehen, denn am Samstag (17.30 Uhr) steht in Boppard das Viertelfinale im DFB-Futsal-Cup gegen Fortis Hamburg an. Danach geht das Warten auf den lang ersehnten Sieg in der Oberliga am 29. März in Jägersburg weiter.

    Schöne Geste vor dem Spiel: Beim Einlaufen hielt die FC-Elf ein Spruchband mit dem Inhalt „Gute Besserung, Maxi“ hoch. Die Genesungswünsche gingen an Kapitän Maximilian Junk, bei dem in der vergangenen Woche ein Riss des vorderen Kreuzbands im rechten Knie diagnostiziert wurde. „Eine schöne Sache, das hat mich sehr gefreut“, sagte Junk zur Aktion seiner Teamkollegen.

    Nach dem Riss des Syndesmosebands im Fuß zu Beginn der Saison und fast drei Monaten Pause ist der Kreuzbandriss der nächste Rückschlag für Junk. „Ich hatte immer die Meinung, dass ich nicht verletzungsanfällig bin, das ist jetzt nicht mehr so“, sagte ein sichtlich geknickter Junk: „Ich habe den Schock noch nicht verdaut, da tut die Aufmunterung durch die Kollegen gut. Ich gucke jetzt, wie ich es behandeln lasse, ob durch eine Operation oder vielleicht auch konservativ.“

    Junk wird auf jeden Fall lange fehlen: „Das ist das kleinste Problem, Yannick Rinker spielt das auch gut im Mittelfeld, in der Hinrunde lief es ja auch ohne mich.“

    Michael Bongard

    FC Karbach
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