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Idar-Oberstein

Aufbruchstimmung beim SC Idar-Oberstein – Vorverkauf für das FCK-Spiel ab Mittwoch

Sascha Nicolay

Aufbruchstimmung herrscht beim SC Idar-Oberstein zweieinhalb Wochen vor dem Pokalkracher gegen den 1. FC Kaiserslautern. „Wir müssen in kurzer Zeit ein Event planen, dessen Größenordnung normalerweise eine Vorbereitungszeit von mindestens einem Vierteljahr benötigt“, erzählt Martin Schneider, der sportliche Leiter des SC Idar-Oberstein.

Freie Plätze auf der Sitzplatztribüne wird es am 3. Oktober im Haag-Stadion nicht geben. Beim Verbandspokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern erwartet der SC Idar-Oberstein ein mit 5000 Zuschauern brechend volles Haus.  Foto: Manfred Greber
Freie Plätze auf der Sitzplatztribüne wird es am 3. Oktober im Haag-Stadion nicht geben. Beim Verbandspokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern erwartet der SC Idar-Oberstein ein mit 5000 Zuschauern brechend volles Haus.
Foto: Manfred Greber

Erste Ergebnisse haben die Planungen schon gebracht. Für die Partie, die am 3. Oktober um 15 Uhrangepfiffen wird, gehen die Karten voraussichtlich ab Mittwoch in den Vorverkauf. Sie kosten 10 Euro beziehungsweise ermäßigt acht Euro. Für die Tribüne erhebt der SC einen Zuschlag von fünf Euro. „Ich finde, das sind moderate Preise“, sagt Schneider und erklärt: „Wir wollen mit unseren bewährten Vorverkaufspartnern zusammenarbeiten.“ Voraussichtlich wird es die Tickets unter anderem in der Sportgaststätte im Haag, bei M&R Tabakwaren sowie bei den Buchhandlungen Carl Schmidt &Co und Schulz-Ebrecht im Vorverkauf geben.

1200 Karten hat der SC Idar-Oberstein übrigens schon an den 1. FC Kaiserslautern weitergereicht. Ein kleineres Kontingent, als es sich die Roten Teufel eigentlich gewünscht hatten. „Der FCK wollte 2500 Karten haben“, berichtet Schneider. Der SC Idar-Oberstein möchte nun sehen, wie der Vorverkauf läuft und dann kurzfristig entscheiden, ob er weitere Karten an den FCK weitergibt. „Ich gehe aber eigentlich davon aus, dass wir unsere Karten auch absetzen werden“, sagt Schneider und fügt lachend an: „Ich werde von Leuten um Tickets gebeten, von denen ich gar nicht wusste, dass sie sich für Fußball interessieren.“ Beim SC geht man weiter davon aus, dass 5000 Zuschauer kommen werden.

Bis die Partie endlich angepfiffen wird, gibt es nun unglaublich viel zu tun für den SC. „Es gibt tausend Fragen, und wenn man eine behandelt, dann stellen sich gleich vier Nachfragen“, erzählt Schneider. Am wichtigsten sind die, die sich mit dem Thema Sicherheit auseinandersetzen. Gebetsmühlenartig betont Schneider: „Sicherheit hat oberste Priorität.“ selbstverständlich ist der SC deshalb im Austausch mit der Polizei, er wird einen Sicherheitsdienst engagieren und darf sich auch über die Unterstützung des 1. FC Kaiserslautern freuen. „Der FCK schickt eigene Ordner. Das halte ich für wichtig, weil die ihre Pappenheimer kennen“, erklärt Schneider, der allerdings sicher ist: „Wir werden ein friedliches Fußballfest erleben, nicht zuletzt deshalb, weil es kein gegnerisches Fanlager gibt, das die FCK-Anhänger reizen könnte.“

Zu klären sind natürlich auch scheinbare Kleinigkeiten wie die Besetzung von Verpflegungsständen. Viele Gedanken macht sich der SC um die Parkplatzsituation, die im Haag grundsätzlich nicht schlecht ist. Stellplätze für bis zu 2000 Zuschauer stehen am Sportgelände selbst zur Verfügung. „Für alles, was darüber hinausgeht, müssen wir Ausweichmöglichkeiten schaffen, womöglich einen Shuttleservice einrichten“, sagt Schneider. Damit das optimal funktioniert, will sich der SC beraten lassen. „Wir wollen uns zum Beispiel mit Werner Rehles zusammensetzen, der für die Zuschauerlenkung bei der Deutschlandrallye zuständig ist und außerdem regelmäßig zu den Heimspielen des SC Idar-Oberstein kommt“, verrät Schneider. Eine gute Idee, denn im Kreis dürfte es kaum erfahrenere Personen im Gebiet der Zuschauerlenkung geben, als „Doc“ Rehles vom Sportfahrerteam Hunsrück, das bekanntlich Jahr für Jahr für das größte Sportereignis im Kreis Birkenfeld, für den deuten Rallye-WM-Lauf auf der Panzerplatte mit bis zu 30 000 Zuschauern verantwortlich ist.

Schneider ist zudem äußerst angetan über die Zusammenarbeit mit dem 1. FC Kaiserslautern. „Die ist sehr gut. Der FCK gibt einem das Gefühl, nicht der kleinere Verein zu sein, sondern bespricht die Dinge auf Augenhöhe. Das macht Spaß“, erklärt der sportliche Leiter des SC, der sich trotz der zusätzlichen Arbeit, die solch ein Ereignis mit sich bringt, wahnsinnig auf die Partie freut. „Wir sind hier in der Region doch alle mit dem FCK groß geworden, und wir wünschen uns doch auch irgendwie, dass er auf die große Fußballbühne zurückkehrt, aber jetzt kommt dieser FCK zu uns in den Haag – zu einem Pflichtspiel. Ich kann es noch immer nicht fassen.“ Sascha Nicolay

Von unserem Redakteur Sascha Nicolay
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