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Linz/Windhagen

Vorm Derby helfen Linz und Windhagen nur Siege

Während an der Tabellenspitze der Fußball-Rheinlandliga sportliche Langeweile durch die starken Sportfreunde aus Eisbachtal droht, die sich bereits sechs Punkte Vorsprung erarbeitet haben, stellt sich die Situation im unteren Teil der Liga wesentlich spannender dar. Den Tabellenzehnten SG Ellscheid trennen nur vier Punkte von einem direkten Abstiegsplatz. Auch der VfB Linz und der SV Windhagen gehören zu den abstiegsgefährdeten Teams und wollen durch Siege über Mitkonkurrenten so schnell wie möglich aus dem Keller.

Das Kellerduell gegen die SG Badem (ganz in Blau) hat der SV Windhagen (weiße Trikots) kürzlich deutlich mit 7:1 gewonnen. Jetzt benötigt der Vorjahresaufsteiger gegen Morbach erneut einen Befreiungsschlag.  Foto: Jörg Niebergall
Das Kellerduell gegen die SG Badem (ganz in Blau) hat der SV Windhagen (weiße Trikots) kürzlich deutlich mit 7:1 gewonnen. Jetzt benötigt der Vorjahresaufsteiger gegen Morbach erneut einen Befreiungsschlag.
Foto: Jörg Niebergall

SG Malberg/Rosenheim – VfB Linz (Sa., 16 Uhr). Der VfB Linz zeigt zwei Gesichter. Während der Aufsteiger zu Hause bislang nur einen einzigen Punkt geholt hat und damit momentan schlechteste Heimmannschaft ist, agiert die junge Linzer Mannschaft auf fremden Plätzen leichtfüßiger und unbeschwerter. Auf fremden Plätzen gewann das Team von VfB-Trainer Paul Becker schon acht Punkte. Das unbeherrschte Auftreten einiger VfB-Akteure bereitet Becker ernsthafte Sorgen. „Wir spielen fast nie mit elf Spielern zu Ende. So steigen wir ab,“ unkt Becker. „Wir haben in Ruhe darüber gesprochen und wollen das abstellen“, hofft der Linzer Trainer in den kommenden Spielen auf mehr Disziplin seiner Spieler. Das wird schon in Malberg und auch am kommenden Mittwoch im Derby gegen den SV Windhagen von Nöten sein. Die als heimstark geltende SG Malberg hat bis jetzt in der laufenden Saison zwar nur ein Spiel zu Hause gewonnen, aber auch noch keins verloren. „Malberg ist unwahrscheinlich kompakt und vorne gut besetzt. Aber wir müssen gegen Mannschaften aus den unteren Tabellenregion punkten“, sagt Becker, der sich bei Spielbeobachtungen des Gegners ein Bild über die Stärken und Schwächen der Gastgeber gemacht hat.

Ausgerechnet jetzt hat sich neben den langzeitverletzten Leistungsträgern Yannik Becker und Dustin Friese ein weiterer wichtiger Spieler verletzt. Stürmer Andreas Schuht fällt nach seinem Nasenbeinbruch mindestens vier Wochen lang aus. „Das ist bitter, aber wir müssen da durch“, lässt Paul Becker, der einen breit aufgestellten Kader zur Verfügung hat, dennoch keine Ausreden zu.

SV Windhagen – SV Morbach (So., 15.30 Uhr). Der Tabellenvorletzte spielt gegen den Drittletzten. „Das ist ein absolutes Abstiegsduell. Es gibt es nichts schönzureden. Wir müssen dreifach punkten. Aber Morbach ist nicht zu unterschätzen. Ich kann nicht verstehen, dass diese Mannschaft in der Tabelle so weit unten steht. Aber das ist ja auch bei uns nicht viel anders“, sagt Windhagens Spielertrainer Labinot Prenku.

Während sich die Windhagener sportlich trotz der jüngsten 1:2-Niederlage in Betzdorf wieder etwas gefestigt haben, rumort es im Hintergrund gewaltig. „Bei einigen meiner Spieler fehlt die Einstellung. Es kann einfach nicht sein, dass einige unter fadenscheinigen Gründen immer wieder kurzfristig für Spiele absagen oder plötzlich in Urlaub fahren, obwohl der Verein sich in einer schwierigen Situation befindet. Unser Kader ist klein. Mir fehlen die Alternativen. Es sollten sich aber einige Spieler ernsthaft hinterfragen, ob sie mit dieser Einstellung Rheinlandliga-Niveau haben“, ist Prenku ziemlich angefressen.

Weil auch einige Absagen aus der zweiten Mannschaft kamen und Prenku sogar auf Spieler der dritten Mannschaft zurückgreifen musste. „Das waren super Jungs. Doch der Sprung aus der D-Klasse in die Rheinlandliga ist gewaltig.“ Prenku muss gegen Morbach wahrscheinlich auf Stefan Zent und Joscha Brandt verzichten. Die zweite Hälfte beim Spiel in Betzdorf stimmt den SVW-Trainer für dieses Duell dennoch optimistisch: „Da haben wir alles gegeben. Letztlich haben wir uns durch zwei dumme Fehler bei Standards selbst um den Lohn unserer Arbeit gebracht.“ Das darf uns gegen Morbach nicht wieder passieren. Würde Windhagen eine weitere, die dann dritte Heimniederlage im fünften Saisonspiel auf eigenem Platz kassieren, würde der Druck vor dem Derby am nächsten Mittwoch beim VfB Linz enorm groß.

Von unserem Mitarbeiter Ludwig Velten

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