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    Emmelshausen

    Vor TSV-Gastspiel: Beim SV Morbach läuft es nicht

    Beginnt auch der Oktober optimal für den TSV Emmelshausen nach dem September voll von Siegen? Heute Abend (19.30 Uhr) gastiert der Tabellendritte (punktgleich mit dem Zweiten Mülheim-Kärlich) der Fußball-Rheinlandliga beim schwach in die Runde gekommenen SV Morbach.

    Glücklos gegen Betzdorf: Ufuk Kurt (weißes Trikot, am Ball) blieb am Samstag ohne Tor, obwohl der Stürmer zwei gute Gelegenheiten hatte. Das erlösende 1:0 für den TSV Emmelshausen gelang vor vier Tagen Tobias Lenz (links). Lenz wird auf alle Fälle heute in Morbach von Anfang an spielen, bei Kurt ist das nicht sicher. Trainer Julian Feit könnte auch Dustin Vogt oder Fabian Nass das Vertrauen als alleinige Spitze schenken. Foto: Wolfgang Schmidt
    Glücklos gegen Betzdorf: Ufuk Kurt (weißes Trikot, am Ball) blieb am Samstag ohne Tor, obwohl der Stürmer zwei gute Gelegenheiten hatte. Das erlösende 1:0 für den TSV Emmelshausen gelang vor vier Tagen Tobias Lenz (links). Lenz wird auf alle Fälle heute in Morbach von Anfang an spielen, bei Kurt ist das nicht sicher. Trainer Julian Feit könnte auch Dustin Vogt oder Fabian Nass das Vertrauen als alleinige Spitze schenken.
    Foto: Wolfgang Schmidt

    Nur auf dem momentanen Abstiegsplatz 15 finden sich die Morbacher nach zehn Spieltagen wieder. Lediglich acht Punkte stehen zu Buche, im September gab es keinen einzigen Sieg in fünf Partien, aber drei 1:1-Remis. Der letzte und bisher einzige Dreier ist schon fast sieben Wochen her, Ende August gab es ein 6:0 gegen die SG Mendig.

    Es läuft also nicht für die „hinter dem Hahn“ beheimateten Hunsrücker um die Rhein-Hunsrücker Andre Spengler (aus Wüschheim), Yannik Kerzan (aus Tiefenbach) sowie die Simmerner Brüder Can und Ozan Inal. Letztgenannter wechselte im August von der SG Soonwald/Simmern nach Morbach, sein Bruder Can war ein Jahr zuvor vom FC Karbach gekommen. Seitdem gelang dem Stürmer Can Inal lediglich ein Treffer. Ozan Inal kam noch gar nicht zum Einsatz.

    Da ist die Bilanz von Spengler (wechselte von Rheinböllen vor einem Jahr nach Morbach) und Kerzan (kam aus der A-Jugend des JFV) deutlich besser. Sie sind Stammspieler beim SVM und haben alle zehn Meisterschaftsspiele absolviert. Kerzan spielt in der Viererkette und ist gesetzt. Spengler war das in der Vorsaison auf der Außenbahn, wo ihm neun Tore gelangen. In dieser Saison sitzt der Linksfuß des Öfteren auf der Bank, ein Saisontor hat er bisher erzielt.

    Mit Casmir Mbachu (acht Saisontore) hat Morbach einen Knipser. Ohne den Nigerianer wären die Morbacher noch schlechter dran. Vor allem vor Mbachu warnt Emmelshausens Trainer Julian Feit: „Er ist im Strafraum brandgefährlich, wir müssen so spielen, dass wir ihn weit von unserer Kiste fernhalten. Und das geht am besten über Ballbesitz.“ Der TSV wird auch in Morbach heute Abend versuchen, die Initiative zu ergreifen. Im September klappte das prima mit fünf Siegen in fünf Spielen. In Morbach soll das so weitergehen. „Wir wollen in jedem Spiel die drei Punkte haben, das Maximum muss immer das Ziel sein“, sind Feit & Co. heiß auf weitere Erfolge. Die Historie spricht allerdings gegen den TSV: Fünf der bisherigen acht Rheinlandliga-Duelle entschied der Morbach für sich (bei zwei Unentschieden und einer Niederlage). „Wir haben in Morbach nie gute Ergebnisse gelandet“, weiß auch Feit, der den SVM viel stärker als Platz 15 einschätzt: „Wenn der Verein die nötige Geduld hat und die Ruhe bewahrt, dann werden sie mit ihrer jungen Mannschaft da unten rauskommen.“

    Seine Emmelshausener wollen dagegen ein Eisbachtal-Verfolger bleiben. In Morbach muss das ohne Dennis Gaida passieren, der beruflich verhindert ist. Die restlichen 16 Akteure machen sich auf den Weg über die Hunsrückhöhenstraße zum Morbacher Kunstrasen. Weiter fehlen Arlind Aliqkaj, der in zwei Wochen wieder fit sein soll, und der Langzeitverletzte Yannick Bach, der aber bald wieder ins Training einsteigen soll.

    Bach ist einer von vier Stürmern beim TSV. Die anderen drei wechselten sich im September immer schön ab. Mal spielte Fabian Nass, mal Dustin Vogt und mal Ufuk Kurt. Trainer Feit scheint die richtige Lösung im Sturm nicht zu finden. Er sieht das aber anders: „Es gibt nicht d i e Lösung, sondern viele Lösungen. Das sind drei verschiedene Stürmertypen, die je nach Gegner passen. Deshalb wechseln wir da oft.“ In Morbach könnte Nass, der beim 1:0 gegen Betzdorf am Samstag nur auf der Bank schmorte, wieder eine Chance von Anfang in Emmelshausens vorderster Front bekommen.

    Michael Bongard

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