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Emmelshausen

TSV gegen Eisbachtal: Tanz um die Tabellenspitze

Fußballfest im Vorderhunsrück: Etwas mehr als einen Monat vor dem Saisonende (26. Mai) treffen in Emmelshausen am Mittwoch (20 Uhr) die beiden bereits enteilten Spitzenmannschaften der Rheinlandliga aufeinander. Tabellenführer TSV Emmelshausen (56 Punkte, 27 Spiele) begrüßt die Sportfreunde Eisbachtal (54 Punkte, 26 Spiele) zum Tanz um die Tabellenspitze.

Führt Kapitän Nils Bast (in Weiß) seinen TSV Emmelshausen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Oberliga? Mehr als nur einen Fingerzeig darauf dürfte es am heutigen Mittwoch geben, wenn der Tabellenführer seinen einzigen Verfolger Eisbachtal zum Spitzenspiel bittet. Foto: hjs-Foto
Führt Kapitän Nils Bast (in Weiß) seinen TSV Emmelshausen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Oberliga? Mehr als nur einen Fingerzeig darauf dürfte es am heutigen Mittwoch geben, wenn der Tabellenführer seinen einzigen Verfolger Eisbachtal zum Spitzenspiel bittet.
Foto: hjs-Foto

„Natürlich ist dieses Spiel schon irgendwie Weichen stellend“, sagt der Eisbachtaler Coach Marco Reifenscheidt: „Aber das ist noch lange kein Finale. Für uns geht es darum, die gute Ausgangsposition im Titelkampf möglichst zu verbessern. Das Spiel in Emmelshausen ist nicht mehr und nicht weniger als ein ganz normales Spitzenspiel.“ Über den TSV sagt Reifenscheidt: „Sie verstehen es, auf den Punkt topfit zu sein.“

Das müssen die Emmelshausener auch nach zwei weniger guten Vorstellungen: Beim 4:4 in Betzdorf ergatterte der TSV vor elf Tagen nach 0:3- und 2:4-Rückstand durch einen Doppelschlag rund um die 90. Minute noch einen Punkt. Eisbachtal schlug am Samstag die Betzdorfer 5:0. Der TSV zitterte sich indes bei der Generalprobe vor dem Hit vor vier Tagen zu einem 3:1-Sieg nach einem 0:1-Rückstand gegen den SV Morbach. Alle TSV-Tore fielen in der Schlussviertelstunde.

„Natürlich hatten wir gegen Morbach Glück“, sagt TSV-Coach Julian Feit: „Aber es ist auch eine Qualität, zum zweiten Mal in Folge, ein Spiel in den Schlussminuten noch umzubiegen. Wir glauben an uns – auch an den Tagen, an denen es nicht so läuft.“ Dass der TSV gegen Eisbachtal besser spielen muss, weiß auch Feit: „Klar, eine Leistungssteigerung muss her, aber ich mache mir um unsere Form keine Sorgen.“ Die Bedeutung des Knallers für den weiteren Saisonverlauf spielt Feit wie Reifenscheidt ein wenig herunter: „Was bringt das, wenn wir gegen Eisbachtal gewinnen und am Samstag in Linz verlieren? Es wird keine Vorentscheidung gegen Eisbachtal fallen – weder in die eine noch in die andere Richtung. Großes Spiel hin oder her: Für uns wird es aufregend sein, sich mit so einem Kaliber wie Eisbachtal zu messen. Drei Punkte sind unser Ziel – wie in jedem anderen Spiel auch.“

Feit kann gegenüber dem 3:1 gegen Morbach wieder auf Luca Wolf, Dustin Vogt und wohl auch Arlind Aliqkaj setzen. Eisbachtal muss dagegen in Andreas Hundhammer (beruflich gebunden), Julian Hannappel (Knöchelprellung) und Kapitän Manuel Haberzettl (Knieverletzung) auf drei Leistungsträger verzichten. „Trotz der Ausfälle ist die Qualität bei Eisbachtal enorm hoch“, sagt Feit: „Und ohne die Drei wären sie vor einer Woche fast ins Rheinlandpokal-Finale eingezogen.“ Erst im Elfmeterschießen unterlagen die Westerwälder dem Oberligisten Rot-Weiß Koblenz.

500 Zuschauer sahen das Spiel in Nentershausen. Eine Kulisse, von der die TSV-Verantwortlichen auch träumen. Das sollte machbar sein. „Es wird sicherlich ein schöner Rahmen“, sagt Feit: „Wir haben alle Bock auf ein geiles Spiel.“ Michael Bongard

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