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Malberg

Starke Malberger verpassen höheren Sieg gegen Koblenz II – Doppelpacker Weinlich

David Gläser

Mit einem ungefährdeten 3:1 (1:0) besiegte die SG Malberg/Rosenheim in ihrem Heimspiel der Fußball-Rheinlandliga die Reserve der TuS Koblenz. Die Malberger agierten an diesem Nachmittag wesentlich zielstrebiger als die Gäste aus Koblenz und machten insbesondere in der zweiten Halbzeit ein starkes Spiel. Die Koblenzer taten sich trotz ihrer phasenweise ordentlichen Ansätze im spielerischen Bereich schwer, für Torgefahr zu sorgen. Heimcoach Michael Boll meinte: „Wir wussten um die spielerische Qualität der Koblenzer, deshalb war es wichtig, sie nicht richtig ins Rollen kommen zu lassen. Das haben wir gut unterbunden und dann unser Spiel durchgezogen.“

Die SG Malberg/Rosenheim (rechts Albert Kudrenko) zeigte sich im Heimspiel gegen die TuS Koblenz II mal wieder von ihrer besseren Seite.  Foto: Regina Brühl
Die SG Malberg/Rosenheim (rechts Albert Kudrenko) zeigte sich im Heimspiel gegen die TuS Koblenz II mal wieder von ihrer besseren Seite.
Foto: Regina Brühl

Malberg: Zeiler – P. Gerhardus (55. Heidrich), Kostka, S. Gerhardus, Kudrenko – Tsannang (81. Jaber), Weinlich, Zimmermann, Hombach – Pfeiffer, Nauroth (73. Bähner).
Betzdorf: Gelhard – Böhnke (69. Fischer), Naric, Laux, Arslan – Yildiz, Roenspies, Karaman, Hermann – Kaya – Schnabel (62. Sulejmani).
Schiedsrichter: Christian Fritzen (Neuwied).
Zuschauer: 125.
Tore: 1:0, 2:0 beide Simon Weinlich (34., 62.), 3:0 Sebastian Zimmermann (66.), 3:1 Volkan Karaman (90.).

Zu Beginn der Partie waren die Gäste jedoch die bessere Mannschaft und legten ein hohes Tempo vor. Koblenz agierte in der Anfangsphase sehr spielfreudig und kam durch Niklas Hermann (6.) und Emre Kaya (9., 11.) zu guten Möglichkeiten, denen es jedoch an Präzision fehlte. Malberg tat sich dagegen zunächst etwas schwer, was sich jedoch im Verlauf der Partie ändern sollte. Die erste gute Gelegenheit der Hausherren hatte Jan Nauroth, der nach starkem Pass von Dennis Hombach an Gästekeeper Philip Gelhard scheiterte (13.). Nur kurze Zeit später verpasste wiederum Nauroth mit seiner nächsten Großchance den Führungstreffer (24.). Malberg fand in Folge dieser ersten Torchancen besser in die Partie und war in der Offensive die durchschlagskräftigere Mannschaft. Eine scharfe Hereingabe von Yannick Tsannang nahm Nauroth technisch sehenswert an und schloss sofort ab, doch wieder zeigte Gästetorwart Gelhard seine Qualitäten (29.). Nachdem Tsannang mit seiner ganzen Power Kerim Arslan stehen gelassen und aus spitzen Winkel den Pfosten getroffen hatte, staubte Simon Weinlich zur verdienten Führung (34.) ab.

Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen, bis Weinlich per Volleyabnahme nach einem Freistoß von Sebastian Zimmermann seinen zweiten Treffer des Tages zum 2:0 erzielte (62.). Malberg übernahm nun das Kommando. Spannend wäre das Spiel vielleicht trotzdem noch einmal geworden, wenn Emre Kayas Lattenkracher in der 64. Minute den Weg ins Tor gefunden hätte. Doch spätestens nachdem Zimmermann per Lupfer zum 3:0 getroffen hatte, war die Moral der Gäste gebrochen. Malberg trat mit der hohen Führung im Rücken in der Schlussphase extrem selbstbewusst auf zeigte einige sehenswerte Offensivkombinationen, doch sowohl Tim Pfeiffer mit einer Doppelchance (68.) als auch Tsannang (79.) verpassten es, das Ergebnis nach oben zu schrauben. Stattdessen erzielte Volkan Karaman kurz vor dem Abpfiff den „Ehrentreffer“ für die Koblenzer.

Für den am Saisonende scheidenden Gäste-Coach war das Ergebnis heute nur zweitrangig: „Für mich ist die Situation im Verein viel schlimmer als die Niederlage heute. Die Art und Weise, wie mit dieser Mannschaft umgegangen wird, ist nur schwer zu begreifen. Dass wir dann in der zweiten Halbzeit die Köpfe etwas hängen lassen, ist völlig normal. Für uns ist es jetzt wichtig, die Runde vernünftig zu Ende zu bringen“. Einig waren sich beide Trainer in der Bewertung des Spiels. Michael Boll meinte: „Wir haben bis auf die Anfangsphase ein sehr gutes Spiel gemacht und aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen. Für uns war das heute die Rehabilitation für das schwache Auswärtsspiel in Linz. Leider brauchen wir immer mal wieder einen Dämpfer, um unsere Leistung abzurufen. Wir müssen in den Leistungen noch konstanter werden.“ David Gläser

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