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    Siegt Betzdorf erneut? Nächstes Kreisderby steigt am Samstag in Malberg – Neitersen will die Wende

    In Sachen Kreisduelle ließ sich der Spielplan der Fußball-Rheinlandliga lange bitten, doch nun geht es Schlag auf Schlag: Nachdem sich die SG 06 Betzdorf und die SG Neitersen/Altenkirchen in der Vorwoche gegenüberstanden, treffen nun die SG Malberg/Rosenheim und die Grün-Weißen vom „Bühl“ aufeinander.

    Mit vereinten Kräften klären die Betzdorfer Ersel Sahin (links) und Hikmet Aydin gegen Neitersens Julian Holzinger eine brenzlige Situation vor dem eigenen Tor. Diese Einstellung verhalf der SG 06 jüngst dazu, einen sich andeutenden Abwärtstrend aufzuhalten und umzukehren.  Foto: Regina Brühl
    Mit vereinten Kräften klären die Betzdorfer Ersel Sahin (links) und Hikmet Aydin gegen Neitersens Julian Holzinger eine brenzlige Situation vor dem eigenen Tor. Diese Einstellung verhalf der SG 06 jüngst dazu, einen sich andeutenden Abwärtstrend aufzuhalten und umzukehren.
    Foto: Regina Brühl

    SG Malberg/Rosenheim - SG 06 Betzdorf (Sa., 16 Uhr). „Wir müssen nach vorne schauen, hart arbeiten und uns ein Erfolgserlebnis erkämpfen.“ Das sagte ein desillusionierter Michael Boll einen Tag nach der bitteren 1:2-Pleite seiner SG Malberg beim bis dato sieglosen Schlusslicht SG Badem. Noch vor rund einem Monat, nach einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen Aufsteiger Ellscheid, hatten der Malberger Trainer und seine Spieler durchaus zuversichtlich gewirkt, was die neue Runde anbetrifft. Seitdem holten sie aber aus drei weiteren Spielen nur noch einen Punkt und flogen zudem hochkant aus dem Rheinlandpokal-Wettbewerb. Die Zeiten haben sich also geändert, nicht nur ergebnistechnisch. „Wir schaffen es momentan nicht, die Fehler des Gegners auszunutzen. Im Gegenteil, die Gegner bestrafen uns für unsere Fehler eiskalt“, sagt Boll.

    Eine Wende muss also her. Da kommt ein Derby vielleicht gerade recht. Betzdorf habe einen Lauf und sei deshalb in der Favoritenrolle, sagt Boll über den Gegner, bei dem er einst lange Jahre selbst gespielt hat. Dabei zeichnet die Betzdorfer ausgerechnet das aus, was den Malbergern seit geraumer Zeit mehr und mehr abhanden kommt: Offensivqualität. Denn nun haben sich auch bei Joshua Brenner die schlimmen Befürchtungen bestätigt, mit einem Anriss des vorderen und hinteren Kreuzbandes wird der Angreifer wohl länger ausfallen.

    Von Personalsorgen frei sind sie auch auf Betzdorfer Seite nicht. Allerdings scheinen sie dort einen Weg gefunden zu haben, sich anbahnenden Krisen den Riegel vorzuschieben. „Wir müssen uns cleverer anstellen und mehr über die Leidenschaft kommen“, nahm Marco Weller seine junge Mannschaft vor rund zwei Wochen in die Pflicht. Und diese Ansage zeigte Wirkung. Mit Siegen in Oberwinter und zuletzt im Derby gegen Neitersen schoben sich die Sieg-Heller-Städter bis auf den achten Tabellenplatz vor – Tendenz: steigend. „Wir haben in den genannten Bereichen zugelegt“, blickt Weller zufrieden zurück und fügt an: „Wenn wir bestehen wollen, muss das aber eben auch so sein.“

    Entsprechend selbstbewusst gehen die Betzdorfer nun ins nächste kreisinterne Duell – wohl wissend, dass der Vergleich mit der SG Malberg „noch mal eine andere Kategorie sein wird“, so Weller. „Für Malberg sind Spiele gegen Betzdorf immer Spiele des Jahres“, ist der Trainer überzeugt. Deshalb gebe er auch nichts auf das derzeitige Malberger Formtief. „Wir könnten 80 Punkte haben und die nur 2, es würde an der Ausgangslage nichts ändern.“ Fraglich ist der Einsatz des angeschlagenen Kenny Scherreiks. Länger ausfallen wird derweil Anil Berber, der sich gegen Neitersen eine Schultereckgelenkssprengung zuzog.

    SG Neitersen/Altenkirchen - SV Morbach (So., 15 Uhr). Bei der Pressekonferenz nach dem Derby in Betzdorf herrschte Uneinigkeit darüber, ob der Ausgang der Partie dem Spielverlauf denn nun gerecht geworden wäre. Während Betzdorfs Marco Weller befand, dass seine Mannschaft früher eine Entscheidung hätte herbeiführen müssen, hielt Neitersens Sportlicher Leiter Marco Schütz ein Remis für durchaus angemessen. Doch weder ein klarer Sieg noch eine Punkteteilung waren der Fall gewesen. Mit 1:2 unterlagen die Neiterser, die damit weiter im Tabellenkeller herumdümpeln. Und was sagt SG-Trainer Maik Rumpel einige Tage später dazu? „Betzdorf hat ein paar Situationen einfach cleverer ausgespielt. Ansonsten waren beide Mannschaften auf Augenhöhe.“

    Wie auch immer der Einzelne das Lokalduell analysiert, es wird am Ergebnis nichts mehr ändern. Das weiß auch Maik Rumpel, der mit seinem Team nun den nächsten Anlauf nehmen wird, um „unseren treuen Fans“, wie er sagt, „endlich mal einen Heimsieg zu schenken“. Und zwar gegen einen Gegner, der sich unter der Woche im Pokal einen möglicherweise kräftezehrenden Schlagabtausch geliefert hat. Mit 4:3 gewann der SV Morbach bei Bezirksligist SG Geisfeld. Doch wie viele Körner das die Hunsrücker auch gekostet haben mag: Rumpel glaubt nicht, dass sich das vier Tage später auf der Neiterser „Emma“ noch bemerkbar machen wird. Was die Morbacher im bisherigen Saisonverlauf sonst so zustande gebracht haben, könnte ähnlich wie bei Neitersen besser sein. Denn auch die Gäste haben erst einmal gewonnen, das allerdings mit einem krachenden 6:0 gegen Mendig. Des Weiteren stehen drei Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche. Ergo liegen die Gäste für Rumpel und Co. in Schlagdistanz. „Wir würden mit einem Sieg an ihnen vorbeiziehen“, sieht der Trainer in der Tabellenkonstellation einen zusätzlichen Ansporn.

    Die Personallage betreffend müssen die Neiterser einen weiteren Rückschlag hinnehmen. „Zwei fallen aus, einer kommt hinzu – wir werden also nicht mehr“, rechnet Rumpel zusammen. Christoph Hauptmeier fällt mit einer Zerrung, die er sich beim Aufwärmen in Betzdorf zuzog, noch mindestens eine Woche aus, und wie lange Tobias Berger nach seiner Roten Karte im Derby gesperrt sein wird, ist noch nicht bekannt. „Die Verhandlung steht noch aus. Es werden aber wohl ein paar Spiele werden“, schwant Rumpel nichts Gutes. Seine Sperre abgesessen hat hingegen Julian Molzberger.

    Von unserem Redakteur Andreas Hundhammer

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