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Trier-Tarforst

SG Malberg wartet weiter auf den ersten Punkt – Heun-Team ist nach 0:3 in Trier-Tarforst Tabellenletzter

Müssen die Rheinlandliga-Fußballer der SG Malberg/Rosenheim nach nur drei Spieltagen ihr Saisonziel bereits nach unten korrigieren? Nachdem auch im dritten Anlauf keine Punkte für seine Mannschaft herausgesprungen sind, sieht Volker Heun den vorgegebenen einstelligen Tabellenplatz jedenfalls schon jetzt in weite Ferne gerückt. „Wenn wir nicht schleunigst den Schalter umlegen, werden wir schon im Spätherbst hoffnungslos hinterherhecheln“, schwant dem Trainer nach der 0:3 (0:1)-Niederlage, die die Malberger am Samstagabend beim FSV Trier-Tarforst erlitten, nichts Gutes.

Dass die Begegnung aufgrund einer Bus-Panne der Westerwälder mit 45-minütiger Verspätung angepfiffen werden musste, wollte Heun nicht als Ausrede für die Art und Weise gelten lassen, mit der sich seine Mannen die Gegentore fingen. Beim ersten ging Innenverteidiger Jordi Frohn im eigenen Strafraum zu ungestüm gegen Frank Chalve zu Werke, den fälligen Strafstoß verwandelte Lukas Herkenroth zur Führung (40.). Die hatte sich nicht zwingend angebahnt hatte, denn bis dahin waren beide Teams offensiv kaum in Erscheinung getreten. Dabei zeigte sich Heun vor allem davon überrascht, wie wenig die Gastgeber für das Spiel taten. Damit hatten sich dann auch Heuns Hoffnungen zerschlagen, dass seine Elf aus einer abwartenden Position heraus nach Ballgewinn in freie Räume stoßen könnte. So endeten die Bemühungen im Spiel nach vorne gegen kompakt verteidigende Trierer auch zumeist im vorderen Drittel des Spielfelds.

Nach dem Seitenwechsel stellte FSV-Stürmer Herkenroth sein starkes Kopfballspiel unter Beweis. In der 66. Minute stand zwar noch der Querbalken im Weg, in der 71. Minute fand der Ball dann aber den Weg ins Tor, auch weil beim Eckstoß, der dem 2:0 vorausging, die Zuordnung bei den Malbergern nicht passte. Nicht nur in dieser Szene waren die SG-Akteure zu weit weg vom Gegenspieler, erneut musste Heun in Sachen Zweikampfverhalten Vorteile beim Gegner feststellen.

Vielleicht fehlt den Malbergern auch nur ein Erfolgserlebnis zur rechten Zeit, um dieses Defizit in den Griff zu bekommen. Gelegenheiten dafür waren da, doch Markus Nickol verpasste kurz vor dem 0:2 mit einem Lattentreffer den 1:1-Ausgleich, und bei einer Doppelchance durch ihn und Nico Bähner hätten die Westerwälder später noch mal auf 1:2 herankommen können. Stattdessen klingelte es in der Nachspielzeit ein weiteres Mal im Kasten von SG-Keeper Matthias Zeiler, Philipp Hahn stellte auf 3:0 (90.+3). Dieser dritte Gegentreffer ärgerte Heun ganz besonders, weil seine Mannen dabei kaum mehr Gegenwehr zeigten.

Nicht nur die Ergebnisse offenbaren, dass es bei den Malbergern noch vieles zu verbessern gibt. Dafür steht Volker Heun als Trainer in der Verantwortung, doch klar ist auch, dass er allein es nicht richten kann. „Ich erwarte mir gerade von den Spielern, die schon seit mehreren Jahren dabei sind, dass sie die Richtung vorgeben. Ob Neitersen, Morbach oder Trier-Tarforst, bei all unseren bisherigen Gegnern waren Spieler dabei, die den Unterschied machen können. Die haben wir aber auch“ , ist sich Heun sicher. Und damit wohl auch, dass das Saisonziel immer noch realistisch ist. Andreas Hundhammer

FSV Trier-Tarforst - SG Malberg/R. 3:0 (1:0)

Trier-Tarforst: Dahm – Resch, Steinbach, Gorges – Dammer, Keller, Chalve, Schneider, Oberhausen (67. Lauer) – Herkenroth (84. Muciqi), Rigoni (73. Hahn).

Malberg: Zeiler – P. Gerhardus, Frohn, Löb, Kudrenko (63. Hombach) – Aydin, Weinlich (53. Nickol) – Jäger (60. Bähner), Penk, Pfeiffer – Tsannang.

Schiedsrichter: Claude Pierre (Luxemburg).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0, 2:0 beide Lukas Herkenroth (40., Foulelfmeter, 71.), 3:0 Philipp Hahn (90.+3).

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