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    Mülheim-Kärlich

    Mülheim muss nach guter Anfangsphase zittern – TuS Oberwinter wacht zu spät auf

    Durch den 3:1 (2:0)-Sieg gegen den TuS Oberwinter bleibt die SG 2000 Mülheim-Kärlich auch im dritten Spiel der Fußball-Rheinlandliga ungeschlagen und hat bereits sieben Punkte auf ihrem Konto. Der Aufsteiger aus Oberwinter wartet derweil auswärts weiter auf den ersten Punkt.

    Dem Mülheimer Jeremy Heyer (links) gelang beim Sieg seiner SG gegen den TuS Oberwinter zwar kein Treffer, er gab aber die Vorlage zum entscheidenden 3:1 kurz vor dem Abpfiff. Foto: Wolfgang Heil
    Dem Mülheimer Jeremy Heyer (links) gelang beim Sieg seiner SG gegen den TuS Oberwinter zwar kein Treffer, er gab aber die Vorlage zum entscheidenden 3:1 kurz vor dem Abpfiff.
    Foto: Wolfgang Heil

    Allerdings war es ein schweres Stück Arbeit für die favorisierten Mülheimer, bis der Erfolg gegen die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez feststand. Dabei begannen die Gastgeber so, wie sie beim 3:0-Erfolg in Mehring aufgehört hatten. Die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda dominierte von Beginn an, und Oberwinter nahm in der ersten halben Stunde kaum am Spielgeschehen teil. Bereits in der 14. Minute fiel die Führung für die Gastgeber. Einen Freistoß von Paul Lauer nutzte der aufgerückte Abwehrspieler Daniel Dohmen per Kopf zum 1:0 für die Hausherren.

    Die lauffreudigen und kombinationssicheren Mülheim-Kärlicher berannten weiter das Gehäuse von Oberwinters Torhüter Benjamin Kauert. Der Mannschaftskapitän der Gäste war in der 28. Minute erneut machtlos, als Daniel Aretz in halbrechter Position in Ballbesitz kam und mit einem platzierten Distanzschuss ins lange Eck das 2:0 erzielte. Zu diesem Zeitpunkt stellte sich nicht mehr die Frage nach dem Sieger der Partie, sondern nur nach der Höhe des Spielausgangs. „Wir haben die Anfangsphase völlig verschlafen, so kann man nicht in ein Spiel gehen“, ärgerte sich TuS-Trainer Lopez.

    Aber im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Mülheimer plötzlich nach, und schon vor der Pause war erkennbar, dass sich die Gäste noch längst nicht aufgegeben hatten. Plötzlich waren sie im Spiel. „Weil wir nicht mehr die Konsequenz der Anfangsphase an den Tag legten. Wenn du ein paar Prozent nachlässt, ist ein Gegner wie Oberwinter sofort da und wittert seine Chance“, meinte der Mülheim-Kärlicher Trainer. Wagner-Galda hatte recht, die Gäste steckten nicht auf und kamen in der 54. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer durch Sebastian Sonntag. Dabei sah die gesamte Abwehrreihe der Gastgeber nicht gut aus, die Ordnung war nicht vorhanden, und Sonntag tauchte völlig frei vor Torhüter Kai Gorges auf und hatte keine Mühe, den Treffer zu erzielen. So wackelte die SG in der zweiten Halbzeit bedenklich, von der anfänglichen Souveränität war nichts mehr zu sehen, der Aufsteiger spielte auf Aughenhöhe.

    In der 85. Minute schien sich die Mühe der Gäste zu lohnen: Der gute Schiedsrichter Pascal Lichtenthäler gab einen Strafstoß für Oberwinter. Er übersah allerdings, dass sein Linienrichter die Fahne gehoben hatte, um Abseits zu signalisieren. Folgerichtig nahm der Unparteiische seine Entscheidung zurück und gab einen Freistoß für Mülheim-Kärlich. Die eingewechselten Hüseyin Karalalek und Nenad Lazarevic im Verbund mit Jeremy Heyer spielten bei der Entscheidung zu Gunsten von Mülheim-Kärlich eine wichtige Rolle. Der lange Pass von Karalalek landete genau bei Heyer, und der ließ seine Gegner aussteigen, passte zu Lazarevic, der keine Mühe hatte, die präzise Hereingabe zum 3:1 zu nutzen.

    „Das sollte uns eine Lehre sein, wir haben so stark begonnen, aber wir müssen die Partie auch konsequent zu Ende spielen“, sagte Wagner-Galda, der mit den ersten drei Saisonspielen aber sehr zufrieden war: „Unbesiegt und sieben Punkte auf dem Konto – das ist eine Bilanz, die nicht unbedingt zu erwarten war.“ Derweil trauerte Tomas Lopez auch nach dem Schlusspfiff noch der schwachen Anfangsphase nach: „Wenn wir gleich im Spiel gewesen wären, wer weiß, was hier dann möglich gewesen wäre.“ wzi

    SG Mülheim-Kärlich - TuS Oberwinter 3:1 (2:0)

    Mülheim-Kärlich: Gorges - Runkel (78. Kuhn), Aretz (79. Karalalek), Heyer, Kaes, P. Lauer, Renda (59. Lazarevic), Weinand, Dohmen, Ternes, Scheu.

    Oberwinter: Kauert - Dogan, Koll, Groß (46. Thünker), Palm, Sonntag, Gemein, Nuhn, Schweigert, Merken (59. Brötz), Kalin.

    Schiedsrichter: Pascal Lichtenthäler (Gebhardshain).

    Zuschauer: 120.

    Tore: 1:0 Dohmen (14.), 2:0 Aretz (28.), 2:1 Sonntag (54.), 3:1 Lazarevic (88.).

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