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Mendig

Macht Mendig Emmelshausen zum Meister?

Zum letzten Mal in der Saison 2017/18 rollt der Ball an der Mendiger Brauerstraße. Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell empfängt am Samstag um 17.30 Uhr den Tabellenzweiten Sportfreunde Eisbachtal im heimischen Junkers-Proff-Stadion. Während sich die Gäste im Meisterschaftsrennen keinen Ausrutscher erlauben dürfen, wollen die Vulkanstädter die eigene Serie ohne Niederlage auf eigenem Terrain fortsetzen.

Cornel Hirt (Zweiter von links) möchte auch am Samstag jubeln. Allerdings erwartet der Trainer der SG Eintracht Mendig/Bell ein schweres Heimspiel, denn die Sportfreunde Eisbachtal haben im Titelkampf aber auch gar nichts zu verschenken.  Foto: Andreas Walz
Cornel Hirt (Zweiter von links) möchte auch am Samstag jubeln. Allerdings erwartet der Trainer der SG Eintracht Mendig/Bell ein schweres Heimspiel, denn die Sportfreunde Eisbachtal haben im Titelkampf aber auch gar nichts zu verschenken.
Foto: Andreas Walz

Die letzten acht Gastmannschaften mussten von der Mendiger Brauerstraße ohne Punkte abreisen. Die letzte Mendiger Heimniederlage ist datiert auf den 12. November. Natürlich will man im Lager der Eintracht die eindrucksvolle Serie mit in die Sommerpause nehmen, jedoch wartet im letzten Heimspiel mit den Sportfreunden aus Eisbachtal noch einmal ein besonderes Kaliber auf die Mannschaft von Trainer Cornel Hirt. Die Gäste rangieren mit zwei Zählern Rückstand auf Ligaprimus TSV Emmelshausen auf dem zweiten Rang und befinden sich somit noch immer mitten im Aufstiegsrennen.

Gegen Spitzenreiter Emmelshausen (am Samstag zu Gast beim SV Mehring) mussten die Mendiger am vergangenen Wochenende eine verdiente 0:2-Niederlage einstecken. Kann die Eintracht nun am Samstag dem zweiten Topteam der Liga ein Bein stellen? Hirt liefert Antworten: „Natürlich wollen wir unsere Serie auch im letzten Spiel nicht reißen lassen, jedoch hat Eisbachtal noch den Druck und den Ehrgeiz, alles geben zu müssen, da sie sich keinen Ausrutscher leisten können. Genau darin lag auch ein wenig unser Problem in Emmelshausen. Man hat dort gemerkt, dass im Unterbewusstsein bei uns der ganz große Druck nicht mehr vorhanden war, obwohl wir kein schlechtes Spiel gemacht haben.“

Die Vulkanstädter können mit einem Sieg Emmelshausen zum Meister küren, sofern der TSV beim SV Mehring gewinnt. Und Hirt liefert dem Spitzenreiter Anlässe, vielleicht schon Meistershirts bedrucken zu lassen: „Wir spielen zu Hause. Die Mannschaft zeigt, auch durch die eindrucksvolle Serie, in unserem eigenen Wohnzimmer noch ein ganz anderes Gesicht. Zudem wollen wir zusammen mit den Zuschauern nach dem Spiel einen geselligen Saisonabschluss feiern, und das geht am besten mit einem Sieg.“

Fehlen wird der Eintracht dabei weiterhin Philipp Geisen, auch ein Einsatz von Mustafa Madanoglu ist ausgeschlossen. Der Nachwuchskicker hat sich erneut am bereits vorbelasteten Knie verletzt, eine MRT-Untersuchung steht noch aus. Hirt selbst hat für das letzte Heimspiel einen ganz besonderen Wunsch: „Ich hoffe, dass wir eine der Begegnung entsprechende Zuschauerkulisse haben werden. Die Gäste werden sicherlich ein paar Anhänger mitbringen, und es wäre schön, wenn sich meine Mannschaft im letzten Heimspiel vor einer guten Zuschauerzahl verabschieden könnte.“

Von Jägern und Gejagten will Marco Reifenscheid, Trainer der Sportfreunde Eisbachtal, bei zwei Punkten Rückstand auf Emmelshausen nichts mehr hören – und erst recht nicht drüber sprechen. „Was soll ich dazu noch sagen? Wir müssen unsere Spiele gewinnen – Feierabend. Was es dann bringt, werden wir sehen. Unser Ziel war es, alles offen zu halten bis zum Schluss und für Spannung zu sorgen. Das ist aktuell gegeben.“

Mehr aber auch nicht, könnte man entgegnen. Aber auch nicht weniger. Dass Emmelshausen vorn steht und nicht die Eisbachtaler, hat Gründe, die der Sportfreunde-Trainer in den vergangenen Wochen sieht. „Wir hatten viel Anspannung in den letzten eineinhalb Monaten“, sagt er und meint damit nicht nur die Summe an Spielen, die in diesem Frühjahr äußerst hoch war, sondern vor allem drei Negativ-Erlebnisse, die „Spuren hinterlassen“ haben: das unnötige 8:9 im Rheinlandpokal gegen RW Koblenz samt Protest-Nachspiel, das bittere 0:1 im Topspiel in Emmelshausen und nicht zuletzt das höchst ärgerliche 2:3 gegen Linz, das die perfekt scheinende Ausgangslage gekostet hat.

„Linz war ein Patzer, der passieren kann“, will Reifenscheidt nicht mehr auf der Niederlage rumreiten, sondern darauf aufbauen, wie seine Mannschaft danach durch die beiden 2:0-Siege bei Koblenz II und zuletzt gegen Andernach ihre Chancen gewahrt hat. Denn er weiß nur zu gut: Auch in Mendig muss die Leistung stimmen, muss ein Sieg her, nichts anderes zählt. „So wie Emmelshausen noch nicht in Mehring gewonnen hat, so haben wir noch nicht in Mendig drei Punkte geholt“, warnt Reifenscheidt, der in der kommenden Saison auf Moritz Hannappel verzichten muss. Der torgefährlicher Flügelspieler (13 Saisontreffer) nimmt das Angebot des TSV Steinbach an und will seine Chance zwei Klassen höher in der Regionalliga Südwest nutzen. Nach Kapitän Manuel Haberzettl (SG Rennerod) ist er der zweite Leistungsträger, der die Sportfreunde verlassen wird. jam, ros

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Rheinlandliga

 1. TSV Emmelshausen  32 68: 26 68  2. Spfr Eisbachtal  32 69: 33 66  3. SG Mülheim-Kärlich  32 78: 38 59  4. SG Neitersen  32 60: 53 55  5. TuS Mayen  32 76: 64 54  6. SGE Mendig/Bell  32 53: 49 49  7. SG 99 Andernach  32 69: 56 48  8. SG Ellscheid  32 49: 53 48  9. SV Mehring  32 69: 64 47 10. TuS Koblenz II  32 57: 59 43 11. VfB Linz  32 54: 70 43 12. SV Morbach  32 59: 59 39 13. TuS Oberwinter  32 58: 69 39 14. SG Malberg/Rosenheim  32 48: 47 38 15. FSV Trier-Tarforst  32 52: 63 36 16. SV Windhagen  32 51: 73 30 17. SG 06 Betzdorf  32 36: 66 30 18. SG Badem  32 36:100 18

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